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Taglilie | Hemerocallis fulva

Taglilie

Botanischer Name: 
Hemerocallis fulva
andere Namen: 
Gelbrote Taglilie
andere Namen: 
Bahnwärter-Taglilie
Gattung: /
Art: Hemerocallis fulva / Taglilie
Kommt in Mitteleuropa wild bzw. ausgewildert vor: JA!
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'Bahnwärterlilie'

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'Bahnwärterlilie'

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'Bahnwärterlilie'

Bild 1: 'Bahnwärterlilie`, eine alte, unkomplizierte, sehr winterharte Sorte.
Bild 2: 'Bahnwärterlilie'
Bild 3: 'Bahnwärterlilie'
Bild 4: 'Bahnwärterlilie'
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Bild 5: "Fleischige", essbare Knospen der Taglilie.
Bild 6: Die wilde, duftende 'Wiesen-Taglilie' ist winterhart.
Bild 7:  'Wiesen-Taglilie'
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    Ebenso winterhart sind die meisten Hybridsorten der Taglilie. Das Foto zeigt eine davon, nämlich 'Bela Lugosi'.

  • 9

    Taglilien lassen sich auch über ihre Samen vermehren. Im Foto ein Keimling.

  • 10

    Taglilien bilden dichte Horste aus grasähnlichen überhängenden Blättern und blühenden hohen Stängeln.

  • 11

    Jeder der hohen Stängeln lässt über Wochen jeden Tag eine neue Knospe erblühen.

Die horstig wachsenden Taglilien sind prachtvoll blühende, langlebige Liliengewächse mit grasartig überhängenden Blättern und großen, jeweils 1 Tag blühenden, essbaren Trichterblüten. Zum Glück zählen sie nicht zu den Lieblingsspeisen der Schnecken!

Taglilien gibt es in verschiedenen

  • Farben
  • Größen
  • Blütezeiten.
  • Mit und ohne Duft.

Pflanzt man Sorten mit unterschiedlichen Blütezeiten, kann man Mai bis September Taglilienblüten bewundern und, wen es gelüstet, auch essen. Besonders im asiatischen Raum werden ihre großen Knospen für die Küche verwendet. Man kann sie in Asialäden frisch oder in Dosen konserviert kaufen. Obzwar die Einzelblüte einer Taglilie nur einen Tag blüht, ergibt sich eine lange Blütezeit, denn jeder der hohen Stängeln lässt über Wochen jeden Tag eine neue Knospe erblühen.

 

KULTIVIERUNG:

 

  • Standort:

    Die Taglilie benötigt einen möglichst sonnigen Standort. Sie gedeiht auch noch im Halbschatten, blüht jedoch schwächer.
    Sehr wichtig ist, dass der Boden durchlässig und trotzdem nährstoffreich und nicht zu trocken ist. Stauende Nässe allerdings, besonders während des Winters, und tiefer Schatten sind ihr Tod. Wenn Taglilien, die an und für sich bis -23° winterhart sind, den Winter nicht überleben, ist oft stauende Nässe die Schuld.

    Miniatur-Taglilien – wie ’Pfennigparade’, ’Stella d Oro’ gedeihen auch sehr gut in Pflanzgefäßen ab 7 Liter Erdvolumen. Im Winter darf das Pflanzgefäß allerdings nicht durchfrieren.
     

  • Pflanzung

    Gepflanzt werden Taglilien in der Zeit zwischen April und Oktober. Ist ein Taglilienhorst zu groß geworden, oder möchte man ihn durch Teilung vermehren, kann er Mitte Mai oder dann nach seiner Blüte geteilt und eingepflanzt werden.

    So werden Taglilien ideal gepflanzt:

    1. Pflanzloch ausheben.
    2. Den Aushub mit Kompost (oder Blumenerde) und etwas Sand mischen.
    3. Einen kleinen Hügel damit im Pflanzloch bilden. Er soll so hoch sein, dass der Wurzelansatz der gepflanzten Taglilie 1 – 2 cm unter der Erdoberfläche zu liegen kommt. Wird er von mehr Erde bedeckt, verzögert sich die Blüte.
    4. Die Wurzel ausgebreitet darauflegen.
    5. Pflanzloch mit Erde anfüllen.
    6. Möchte man mehrere Taglilien pflanzen, berechnet man den Pflanzabstand nach ihrer zu erwartenden Horstgröße. Bis es so weit ist, füllt man die Lücken mit einjährigen Blumen.

TIPP: Taglilien lassen sich auch über ihre Samen vermehren: 

Die reife Kapsel wird geöffnet, die darin enthaltenen Samen gleich in einen mit Blumenerde befüllten Tontopf gesät. Sie sollen dabei in Samenstärke mit Erde bedeckt sein.
Nicht austrocknen lassen!
Die Samen keimen willig, die kleinen Pflanzen jedoch frostfrei überwintern und im Frühjahr, sobald kein Nachtfrost mehr zu erwarten ist, ins Freie setzen.

 

  • PFLEGE

    Karl Foerster bezeichnete Taglilien als ideale Blütenstauden für Gärten intelligenter Fauler, da diese attraktiven Pflanzen genügsam sind und mit ihren Laubhorsten unliebsame Begleitpflanzen nicht aufkommen lassen. Es bleibt wenig zu tun für die Schönen:

    • Nach dem Winter das vertrocknete Laub entfernen.
    • Sobald sich das junge Laub zeigt, erhalten die Pflanzen im Wurzelbereich eine kräftige Naturdüngergabe.
    • Das Entfernen von Verblühtem fördert die Blühfreudigkeit.
    • Taglilien in Pflanzgefäßen nicht vertrocknen lassen.
Empfohlener Artikel zur Pflanze
Essbare Pflanzenteile:
Blüten
Essbare Pflanzenteile:
Knospen
Geschmack:
herzhaft
Sättigungswert:
Mittel
Aussehen

Blütenfarbe

  • weiß
    weiß
  • gelb
    gelb
  • rosa
    rosa
  • rot
    rot
  • orange
    orange
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT GIFTIGER PFLANZE
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT ESSBARER PFLANZE
Kultivierung
Vermehrung
  • Samen
  • Teilung / Stockteilung
Lichtanspruch
  • Halbschattig
  • Sonnig
Wasserbedarf
  • Braucht regelmäßig Wasser, sobald die Erde fühlbar abgetrocknet ist.
  • Kommt mit Durststrecken gut zurecht.
Bevorzugte Erde
  • nährstoffreich
  • neutral
  • durchlässig
Winterhärte
  • -23°C
Reihenabstand
  • 40 cm
Zehrer
  • Mittelzehrer
Lebenszyklus
  • ausdauernd
Kultivierungseigenschaft
  • schneckenresistent
  • rasch wachsend
  • kaum Befall mit Schädlingen
Pflegeanforderungen
  • einfache Pflege
Wann Taglilie pflanzen oder säen?
Hier finden Sie einen praktischen Pflanzkalender mit den richtigen Terminen und Pflegeanweisungen.

Vollfrühling / Mai

Jungpflanzen pflanzen
und die überwinterten Sämlinge
Wurzelballen teilen
und neu einpflanzen
düngen
kräftige Gabe eines organischen Düngers

Frühsommer / Anfang Juni bis dritte Juni Woche

entfernen
verblühter Blüten

Frühherbst / Ende August bis Ende September

Samen Aussaat unter Glas
aus den reifen Kapseln. Jungpflänzchen dann frostfrei überwintern.