Damit die Faschingskrapfen gelingen, ist neben der richtigen Teigzubereitung das verwendete Ausbackfett ausschlaggebend. Man benötigt so viel frittiergeeignetes Öl oder Fett (Rapsöl, Ceres, Biskin, …), dass die Krapfen in einer Friteuse oder hohen Pfanne ("Backpfanne") frei schwimmend gebacken werden können, das bedeutet, in der Backpfanne mindestens 2 cm hoch.
*Ausgebacken wird zwischen 160° - 170°. Ist das Fett zum Ausbacken nicht heiß genug, kann sich das Gebäck wie ein Schwamm damit voll saugen, und es wird sehr schwer verdaulich. Wird das Fett zu heiß, bildet sich Rauch, es zersetzt sich und ist gesundheitsschädlich. Außerdem sind die Krapfen dann außen dunkel, mit Acrylamid belastet und innen teigig.
* Frittierfett kann mehrmals benutzt werden. Haben sich zu viele Teigteile abgesetzt, gießt man das klare Fett (Öl) langsam ab in ein anderes Gefäß, den Rest mit den abgesetzten Trübstoffen aber entsorgen.
* Krapfenteig mag leichte Wärme und absolut keine Zugluft!
Zutaten und Zubereitung für Faschingskrapfen
Wichtig ist, dass alle Zutaten zimmerwarm sind!
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42
g
1 Würfel
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225
ml
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50
g
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500
g
in Ö Type W700, in Dtld. Type 550
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4
Dotter
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60
g
geschmeidig
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2
Pck.
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40
ml
2 Stamperl
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1
Glas
festere Konsistenz
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Für den Teig entweder die Zutaten - bis auf die Marillenmarmelade - der Reihe nach in den Brotbackautomaten geben und das Teigprogramm starten, dann entfallen Punkt 1 - 4 der folgenden Anleitung, oder händisch einen Germteig abschlagen, was auch keine Hexerei ist, sondern Sport!
- Milch in eine Schüssel geben, mit der Hefe und der Hälfte des Zuckers und des Mehls verrühren und an einem warmen Ort aufgehen lassen.
- In einer größeren Teigschüssel wird die weiche Butter mit restlichem Zucker, dem Vanillezucker und den Dottern schaumig gerührt.
- Die aufgegangene Masse, das restliche Mehl und dazugeben und mit einem größeren Kochlöffel kräftig seidenglatt, feinblasig abschlagen.
- Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und warm zugedeckt 15 Minuten gehen lassen.
- Teig leicht bemehlen und fingerhoch ausrollen.
- Aus einer Hälfte der Teigplatte Scheiben von 6 cm Durchmesser ausstechen, auf der anderen Hälfte die Scheiben nur markieren.
- In die Mitte der markierten Scheiben mit dem Finger eine leichte Mulde drücken, mit Marillenmarmelade füllen, mit der ausgestochenen Teigscheibe belegen und den Teigrand rundum mit den Fingerspitzen festdrücken.
- Nun die Krapfen ca. 3mm kleiner als vorher ausstechen, auf ein bemehltes Backblech o. ä. legen und mit einem leichten, bemehlten Tuch zugedeckt bei Zimmertemperatur bis zur doppelten Größe gehen lassen, dabei 1x wenden.
- Die Teigreste mit wenig Milch verkneten und noch einmal für Krapfen verwenden.
- Inzwischen das Ausbackfett vorbereiten. Das Öl bzw. Fett muss 160° heiß sein. Wer keine geeignete Friteuse und kein entsprechendes Thermometer hat, tauche zur Hitzekontrolle einen hölzernen Kochlöffel in das Öl bzw. Fett: Bilden sich flott aufsteigende Bläschen, ist es heiß genug.
- Die gut aufgegangenen (wichtig für das begehrte weiße Randerl!) Teiglinge mit der gewölbten Oberseite in das Backfett/-öl legen, Deckel auf die Pfanne geben, 2 – 3 Minuten backen.
- Krapfen wenden und nun ohne Deckel und ohne Backfett darüberzuschöpfen noch einmal 2 Minuten backen.
- Aus dem Fett/Öl heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Noch warm mit Staubzucker bestreuen.
Vollwerttipp: Wird die Hälfte des Mehles durch Vollkornmehl ersetzt, statt nur Eigelb, das ganze Ei nehmen.
Pflanzen in diesem Rezept und ihre bedeutungsvollen Inhaltsstoffe
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