Die durch den "Südtiroler Brotklee" typisch duftenden und aromatisch schmeckenden Vinschgauer Fladenbrote, die „Vinschgerlen“, stammen aus Südtirol. Von hier aus fanden sie auf der ganzen Welt ihre LiebhaberInnen ! Vinschger Laibchen und Vinschger Paarlen bestehen aus dem gleichen Teig. Durch den Sauerteig sind sie gut verdaulich und bleiben lange frisch. -
Zum Essen werden die Vinschgerlen längs aufgeschnitten. In Südtirol hat man dafür eigene Brotschneidevorrichtungen, „Brotbrech“ bzw. „Brotgramml“, „Gramml“ bezeichnet, denn diese Brote werden auch als „Hartbrot“ gegessen. Besonders gut schmecken sie zu Salat, Speck, Käse und zum "Rötel", dem Südtiroler Rotwein! Zur Zeit, als noch ohne Strom gebacken wurde, buken die Südtiroler Bäuerinnen nur ein- bis zweimal im Jahr und bewahrten die Vinschger luftig, kühl und mäusesicher in frei hängenden Stellagen, den "Brothängala", auf. Waren sie dann knochentrocken, aber immer noch aromatisch, verlangten sie viel Kauarbeit, was den hungrigen Kindern eine Genugtuung war, die Alten aber zum Einweichen und Eintunken des Brotes in Milch, Wein, Wasser oder Malzkaffee veranlasste.
Zutaten und Zubereitung für Vinschgauer
Pflanzen in diesem Rezept und ihre bedeutungsvollen Inhaltsstoffe
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