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Gewöhnliche Traubenkirsche | Prunus padus

Gewöhnliche Traubenkirsche

Botanischer Name: 
Prunus padus
andere Namen: 
Ahlkirsche
andere Namen: 
Sumpfkirsche
andere Namen: 
Elsenkirsche
Ordnung: /
Unterfamilie:
Gattung:
Art: Prunus padus / Gewöhnliche Traubenkirsche
Kommt in Mitteleuropa wild bzw. ausgewildert vor: JA!
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Der Blattstiel hat an der Spitze zwei Drüsen.

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Im Vordergrund eine Spätblühende Traubenkirsche. Sie öffnet ihre Blütenknospen 1 - 2 Wochen später als die einheimische Gewöhnliche Traubenkirsche.

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Das Blatt der Gewöhnlichen Traubenkirsche ist im Unterschied zur Spätblühenden Traubenkirsche   hellgrün und weich.  

Bild 1: Der Blütenstand der Gewöhnlichen Traubenkirsche ist dem der Spätblühenden sehr ähnlich.
Bild 2: Der Blattstiel hat an der Spitze zwei Drüsen.
Bild 3: Im Vordergrund eine Spätblühende Traubenkirsche. Sie öffnet ihre Blütenknospen 1 - 2 Wochen später als die einheimische Gewöhnliche Traubenkirsche.
Bild 4: Das Blatt der Gewöhnlichen Traubenkirsche ist im Unterschied zur Spätblühenden Traubenkirsche   hellgrün und weich.  
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Bild 5: Es weist in der Färbung keinen deutlichen Unterschied zwischen Ober- und Unterseite auf.
Bild 7: Im Frühling werden die knospenden Blüten gerne für die Vase geschnitten.
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    Die spätsommerlichen kleinen, schwarzen Früchte der Traubenkirschen sind Leckerbissen für die Vögel!

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    Die jungen Blätter, mehr noch die Rinde, verströmen einen Bittermandel-Duft, sobald sie zwischen den Fingern zerrieben werden.

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Unterscheidungsmerkmale zwischen der einheimischen, schwach giftigen Gewöhnlichen Traubenkirsche und der giftigen Spätblühenden Traubenkirsche, die aus Nordamerika stammt:

  • Die Gewöhnliche Traubenkirsche blüht 1 – 2 Wochen früher als die Spätblühende. 
  • Ihr Blatt ist hellgrün und weich, das der Spätblühenden bzw. Amerikanischen Traubenkirsche dunkelgrün mit glänzender Oberseite.
  • Der Blattstiel der Gewöhnlichen Traubenkirsche (Prunus padus)  hat an der Spitze zwei Drüsen
  • Laut Roth, Dauderer und Kormann („Giftpflanzen, Pflanzengifte“) weist die Gewöhnliche Traubenkirsche eine geringere Giftigkeit auf als die Spätblühende. Die ganze Pflanze - auch die frischen Beeren, vor allem die Kerne / Samen und die Rinde – enthält (Prunasin, Blausäure) in dem Ausmaß, dass sie als wenig giftig (+) eingestuft wird. 

Verwendung:

  • Das wenig dauerhafte Holz der Traubenkirsche hat keine wirtschaftliche Bedeutung, ist jedoch ein gutes Vogelschutzgehölz.
  • Wenn man beim Ernten der Beeren, die süßlich - herb - zusammenziehend schmecken, schneller als die Vögel ist, kann man Marmeladen, Säfte, Alkoholika und Trockenfrüchte daraus herstellen. Diese Art der Verwendung ist uralt.
  • Volksmedizinisch hat die Verwendung der Rinde als Mittel gegen Gicht, Rheuma und Syphilis eine lange Tradition, homöopathisch wird der aus der Rinde gewonnene Extrakt bei Kopfschmerzen, Herz- und Magenstörungen angewendet.
Essbare Pflanzenteile:
Fruchtfleisch
Essbare Pflanzenteile:
Blüten
Geschmack:
herbsauer
Geschmack:
bittermandelartig
Aussehen

Blütenfarbe

  • weiß
    weiß
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT GIFTIGER PFLANZE
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT ESSBARER PFLANZE
Wann Gewöhnliche Traubenkirsche pflanzen oder säen?
Hier finden Sie einen praktischen Pflanzkalender mit den richtigen Terminen und Pflegeanweisungen.
Erstfrühling
April
  • Blüten, essbar, bittermandelartig

    Die Blüten werden als Speisedeko verwendet, für Liköre und Sirupe zum Aromatisieren oder getrocknet für die Teemischung.

Vollfrühling
Mai
  • Blüten, essbar, bittermandelartig

    Die Blüten werden als Speisedeko verwendet, für Liköre und Sirupe zum Aromatisieren oder getrocknet für die Teemischung.

Frühsommer
Juni
  • Blüten, essbar, bittermandelartig

    Die Blüten werden als Speisedeko verwendet, für Liköre und Sirupe zum Aromatisieren oder getrocknet für die Teemischung.

Hochsommer
Juli
  • Fruchtfleisch, essbar, herbsauer

    Roh schmecken die Früchte nicht besonders, für Marmeladen und Säfte eignen sie sich aber gut. Der leicht giftige Kern muss bei der Verarbeitung entfernt werden.

Spätsommer
August
  • Fruchtfleisch, essbar, herbsauer

    Roh schmecken die Früchte nicht besonders, für Marmeladen und Säfte eignen sie sich aber gut. Der leicht giftige Kern muss bei der Verarbeitung entfernt werden.