GARTEN · 1 MIN LESEZEIT · MÄR 2016

Sommerpflege von Rosen

Roswitha Fuchs
Gartenwissen 11. März 2016

Bei der Rosen-Sommerpflege ist der Genuss auf beiden Seiten:

Die Rosengärterin bzw. der Gärtner erlebt den Liebling in seiner schönsten Zeit, die Rose selbst erhält Anreize für weiteres Blühen. Allerdings ist diese Symbiose ein stacheliges Vergnügen!

 

Kleiner Sommerschnitt:

Man entfernt während des Sommers in der Regel die abgeblühten Rosenblüten zusammen mit dem nächstfolgenden Blatt, es sei denn, man lässt die Rose schmückende Hagebutten bilden!

Bei Strauchrosen werden die verwelkten Blüten zusammen mit 3 - 4 Blättern abgeschnitten. Dies fördert die Bildung neuer Blüten, auch eine Nachblüte der einmalblühenden Rosen wird dadurch angeregt.

 

Kletterrosen lenken: Die neuen Triebe werden fortlaufend an ihrer Kletterhilfe (Holzgitter, Spanndrähte …) befestigt. Werden die Seitentriebe waagrecht geleitet, bilden sich die meisten Blüten.

 

Wildtriebe entfernen: Wildtriebe werden an ihrer Entstehungsstelle ausgebrochen bzw. ausgeschnitten. Es dürfen keine Stummel verbleiben.

Wie erkennt man Wildtriebe?

Sie entstehen in der Erde unterhalb der Veredelungsstelle und kommen neben der Veredelungsstelle wüchsig aus der Erde heraus. Ihre Rosenblätter sind Blätter mit 7 Fiederblättchen.

Was passiert, wenn man sie nicht entfernt?

Diese Wildtriebe der Rosenunterlage würden im Laufe der nächsten Jahre die Kulturrose überwachsen. Meistens werden das mächtige, einmalblühende Wildrosenbüsche mit einfachen Rosenblüten.

 

Sommerpflege von Rosen ist ein stacheliges Vergnügen: Verblühtes abschneiden, Zweige lenken, Wildtriebe entfernen.
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Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren