Zubereitungsarten
Grundtechniken der Pflanzenheilkunde — einmal gelernt, für jede Heilpflanze anwendbar. Von der einfachen Teezubereitung bis zur eigenen Salbe.
Die einfachste und häufigste Zubereitungsform. Heißes Wasser über getrocknete oder frische Pflanzenteile gießen und ziehen lassen.
Für harte Pflanzenteile wie Wurzeln, Rinden und Samen. Die Wirkstoffe werden durch Kochen gelöst.
Pflanzenwirkstoffe werden in Alkohol gelöst. Sehr haltbar und gut dosierbar. Die konzentrierteste Form der Heilpflanzenzubereitung.
Pflanzenwirkstoffe werden in Pflanzenöl gelöst. Basis für Salben, Massageöle und Hautpflege.
Ölauszug + Bienenwachs = Salbe. Die klassische Darreichungsform für Hautanwendungen.
Äußerliche Anwendung mit getränkten Tüchern. Warm bei Verspannungen, kalt bei Entzündungen.
Ganzkörper- oder Teilbäder mit Kräuterzusatz. Wirkt über die Haut und durch Einatmen der Dämpfe.
Uraltes Heilmittel: Honig + Essig + Kräuter. Alkoholfreie Alternative zur Tinktur, auch für Kinder geeignet.
Frisch gepresster Saft aus Heilpflanzen. Maximale Wirkstoffkonzentration, da nichts durch Erhitzen verloren geht.
Traditionelle Reinigung und Desinfektion von Räumen. Der Rauch getrockneter Heilkräuter wirkt antimikrobiell und stimmungsaufhellend.