Wildfind
Lechtaler Zelten
Zutaten
- 500.00 g Birnen — gedörrte "Kletzn"
- 300.00 g Zwetschken — gedörrte
- 300.00 g Feigen — getrocknete
- 100.00 g Rosinen
- 400.00 g Nüsse — ganze oder gehackte, Mischung aus Haselnüssen, Walnüssen, Mandeln
- 100.00 g Walnüsse — gehackt
- 100.00 g Mandeln — ganze Kerne oder Splitter
- 250.00 ml Trinkwasser
- 100.00 ml Rum
- 2.00 EL Zimt — Pulver
- 1.00 EL Anis — frisch gemahlen
- 1.00 EL Gewürznelkenpulver
- 100.00 g Zitronat
- 1300.00 g Roggenmischbrotteig
- 150.00 ml Kaffee — ohne Milch
Rezept online
Zubereitung
1
Zubereitung VORARBEITEN Dörrbirnen, Zwetschken und Feigen im mit 50 ml Rum vermischten Wasser langsam halbweich dünsten, abseihen, dabei die Flüssigkeit (= "Kletzenwasser") auffangen. Man kann es gut für die Zubereitung des Roggenmischbrot-Teiges verwenden. Das gedünstete Trockenobst klein schneiden und die Stielansätze der Feigen unbedingt entfernen. Man könnte sich einen Zahn daran ausbeißen! Das klein geschnittene Trockenobst mit den restlichen 50 ml Rum und mit den übrigen Zutaten – bis auf Roggenteig und Kaffee - gut vermengen und 1 Tag zugedeckt ziehen lassen. Gelegentlich durchrühren. DER BIRAZELTEN ENTSTEHT Roggenmischbrot-Teig machen. Das Rezept dazu finden Sie hier. Fruchtmasse mit leicht geölten Händen unter den Roggenmischbrot-Teig kneten. 1 - 2 Stunden gehen lassen. 2 Wecken daraus formen, glattstreichen, mit einer Stricknadel Luftlöcher einstechen, auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech zugedeckt bei ca. 25° 30 Minuten gehen lassen. Das Heißluftbackrohr auf 200° vorheizen, Teiglinge mit warmem, schwarzen Kaffee bestreichen, in den Ofen schieben, die Temperatur auf 170° absenken und in ca. 60 Minuten fertig backen. Aus dem Ofen genommen sofort mit dem inzwischen kalt gewordenen restlichen Kaffee bestreichen und auf einem Gitterrost auskühlen lassen. Kühl gelagert hält sich der Birazelten durch den Roggen-Sauerteigzusatz 3 Wochen frisch, sodass er nicht nur am Heiligen Abend, sondern auch noch zu Silvester und am Dreikönigstag, vielleicht sogar noch zu Sebastiani schmeckt. Am besten mit etwas Butter drauf! ✶ Der Lechtaler Zelten schmeckt bereits pur köstlich, aber noch saftiger mit Butter drauf.