Wildfind
Weiden über Steckhölzer vermehren
Zutaten
- 1.00 Weidenzweig — 0,5 bis 4 cm Durchmesser dick. 30 - 200 cm lang, ausgereift.
Rezept online
Zubereitung
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So geht es: Man sucht sich einen gerade gewachsenen, 30 - 200 cm langen Weidenzweig, schneidet ihn mit einer Baumschere ab und entfernt die Blätter bis auf jene, die sich im oberen Viertel des Zweiges befinden. Nun wird der Zweig auf einem feuchten, schattigen Standort bis zu einem Viertel seiner Länge in die Erde gesteckt. Man entfernt die rund um den Steckling wachsenden Pflanzen, schlämmt ihn mit Wasser gut ein und drückt mit dem Fuß vorsichtig die Erde zu ihm hin. Im nächstes Frühjahr gräbt man den bewurzelten Steckling mit einem Erdballen drumherum aus und pflanzt ihn an seinen bleibenden, sonnigen Standort, der jedoch ebenfalls stets eine gute Bodenfeuchte aufweisen sollte. Die kleine Weide nach dem Pflanzen gut angießen und auch während der nächsten Wochen immer wieder mit Wasser versorgen. Sie wird weiterwachsen und neue Triebe bilden. Im Laufe der Zeit, auch neue Bodentriebe. Und zum Abschluss ein Sijo, der Bezug nimmt auf die leichte Bewurzelung der Weide: „Einen gepflückten Weidenzweig lege ich in deine Hand. An deinem Schlafzimmer pflanze ihn nach nächtlichem Regen, meiner gedenkend. Wenn die frische Knospe sprießt, erinnere dich an mich.“ ( Quelle )
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Eine lange Weidenrute heranziehen: Man entfernt, bis die gewünschte Rutenlänge erreicht ist, alle sich bildenden Seitenknospen, aus denen Äste wachsen würden.
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Einen Weidenbaum heranziehen Die am Stamm sich bildenden weichen Ästchen stets entfernen, bis die gewünschte Stammhöhe erreicht ist. Ab dieser Höhe belässt man die sich bildenden Ästchen. Im Jahr darauf kürzt man Ende Februar alle Äste etwas ein, damit die Weide sich gut verzweigend weiterwächst. Anschließend nur mehr alle paar Jahre jeweils die Hälfte der Anzahl der Äste zurückschneiden, denn viele Weidenarten blühen am zweijährigen Holz.
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Weidenzäune Wie man Weidenzäune machen kann, finden Sie hier beschrieben!