Weidenrindentee für äußere Anwendungen
Die Weidenart ist für diese Zubereitung und ihre Anwendungen nicht ausschlaggebend, denn alle Weiden sind gerbstoffhältig!
Bei äußerer Anwendung der Weidenmedizin sollen neben Salicin und Flavonoiden besonders die G e r b s t o f f e ihre volle Wirksamkeit entfalten. Um das zu erreichen, wird der Tee länger gekocht. Es wird eine Abkochung (Absud, Dekokt) hergestellt. Die Weidenart ist für diese Zubereitung und ihre Anwendungen nicht ausschlaggebend, denn alle Weiden sind gerbstoffhältig!
Die - sowohl in der frischen als auch in der getrockneten - Weidenrinde enthaltenen Gerbstoffe wirken stark zusammenziehend, keimhemmend und fördern die Wundheilung.
Anwendung des Weidenrinden-Absuds:
- Gurgelmittel bei Mundschleimhautentzündungen (Aphten), Halsschmerzen, Zahnfleischbluten
- Auflage (Kompresse), Waschung, Badezusatz bei verletzter Haut und schlecht heilenden Wunden und Hautschäden
- Waschung bei übermäßigem Fußschweiß
- getrocknete Weidenrinde 4.00 g
Zubereitung
- 4.00 g getrocknete Weidenrinde — das ist 1 mit getrockneter und zerkleinerter Weidenrinde gut gehäufter Esslöffel.
In einem Kochtopf die Weidenrinde mit dem kalten Wasser übergießen.
Zugedeckt langsam erhitzen.
15 Minuten sanft köcheln lassen.
Abseihen. Anwendungsbereit.
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren