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Urtinkturen, Spagyrika, Dilutionen
Urtinkturen, Spagyrika, Dilutionen

Urtinkturen, Spagyrika, Dilutionen

Was sind Urtinkturen, Spagyrika, Dilutionen? 

Pflanzliche Urtinkturen
Sie werden aus der frischen Pflanze hergestellt.

Sie können sowohl in der Apotheke besorgt als auch auf die gleiche Weise wie Tinkturen selbst hergestellt werden, allerdings mit 60% Alkohol und mit weniger Pflanzen. Stofflich sind sie nämlich halb so konzentriert wie Tinkturen, aber mit dem typischen Duft und Geschmack der Pflanze.
Sie sind Träger des Pflanzenwesens und werden als Ausgangssubstanzen für die Herstellung von homöopathischen Verdünnungen (Dilutionen) eingesetzt.

Anwendung von Urtinkturen außerhalb der Homöopathie
Nach Rücksprache mit Arzt oder Ärztin werden Urtinkturen ohne homöopathische Verdünnung allein oder zusammen mit anderen Medikamenten hilfreich angewendet. Stehen zur Behandlung eines körperlichen Krankheitsbildes mehrere pflanzliche Urtinkturen zur Auswahl, ist es vorteilhaft, wenn sich d. PatientIn die Pflanze vorstellt, was z.B. auch über das Betrachten der entsprechenden Pflanzenfotos auf wildfind gelingen kann. Sowohl Anziehung als auch Abstoßung zeigen an, dass genau diese Pflanze momentan die richtige Wahl ist!

Die Dosierung für Erwachsene lautet auf Empfehlung von Kalbermatten in „Pflanzliche Urtinkturen“:
Täglich 1 - 3mal 1 – 20 Tropfen Urtinktur in einem halben Glas (oder Esslöffel) Wasser 30 Minuten vor dem Essen langsam trinken. Bei akuten Beschwerden wie Husten, Halsschmerzen usw. soll die Tinktur (z.B. Propolis Urtinktur) eingenommen werden, bis die Symptome verschwinden, bei chronischen Beschwerden 3 Monate lang. Nach einer dreiwöchigen Pause kann die Einnahme gegebenenfalls fortgesetzt werden. 
Kinder zwischen zwei und zehn Jahren täglich 3mal 1 Tropfen. Auch bei Säuglingen (Infektanfälligkeit, Unruhezustände, Zahnungsbeschwerden, Erkältungen …) können Urtinkturen in angepasster Dosis angewendet werden.


Spagyrika
Name und Herstellung dieser Arzneiform gehen auf Paracelsus zurück. „Bei der Herstellung von spagyrischen Essenzen erfährt die Pflanze eine Wesensveränderung, eine Art Vorverdauung. Dadurch wirken die spagyrischen Essenzen sehr mild und praktisch nebenwirkungsfrei.“ (Kalbermatten „Pflanzliche Urtinkturen“)


Homöopathische Dilutionen
„Homöopathische Dilutionen werden aus Urtinkturen durch stufenweise Verdünnung und Verschüttelung (im Verhältnis 1 zu 10 oder 1 zu 100) hergestellt... Bei höheren Potenzen wird das Spektrum der Wirkungen, das Arzneimittelbild, differenzierter und umfassender. Es treten dann auch immer mehr psychische Symptome in den Vordergrund. Diejenigen Pflanzen, die hauptsächlich als Tee, Extrakt oder Urtinktur angewandt werden, benutzt man meist in tieferen Potenzen. Höhere Potenzen werden in der Regel von giftigen Pflanzen oder sonst stark individualisierten Arzneipflanzen eingesetzt.“ (Kalbermatten „Pflanzliche Urtinkturen“)