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Bachekoch

Dieses traditionelle Weihnachtsgericht wird auch heute noch in vielen Pinzgauer Familien am 24. Dezember zu Mittag gegessen, und sei es nur als Nachspeise. Es war einst im Salzburgischen die Opferspeise für die Percht .

Zutaten

  • 500.00 ml Milch
  • 40.00 g Weißmehl — kann mit etwas Vollkornmehl und /oder Maisstärke (Maizena, Mondamin) gemischt werden.
  • 1.00 Prise Salz
  • 2.00 EL Butter
  • 1.00 Teesieb
  • 2.00 EL Bienenhonig
Rezept online

Zubereitung

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Zubereitung Die Milch wird zum Kochen gebracht. Dabei immer wieder mit einem Schneebesen (=„Quirl“. Also nicht den Besen nehmen, der im Winter vor der Haustüre lehnt ;) durchrühren, damit sie nicht anbrennt oder übergeht, denn die Milch hat beim Aufkochen so ihre Tücken. Nun heißt es schnell handeln: Hitze weit zurückschalten, in eine Hand den Schneebesen, in die andere das Sieb mit dem Mehl nehmen. Durch sanftes Schütteln des Siebes das Mehl in die Milch schneien lassen, dabei mit dem Schneebesen ständig rühren, damit keine Mehlklümpchen („Kearsch'n“) entstehen, die keinem schmecken. Wenn das Koch durch Kochen sämig (dicklich) geworden ist, Herdplatte abschalten, Butter und eine Prise Salz – wiederum mit dem Schneebesen – unterrühren. Öfters durchrühren, damit das Bachekoch keine Haut bekommt. Die mögen die meisten auch nicht. Anrichten : Über jede Portion wird etwas warm gemachter Honig und ein Löffel voll Pinzga Muas gegeben, das, wenn es „richtig gemacht“ worden ist, d.h. "wenn an Butter nicht gespart wurde", obenauf bleibt. (Im Jahr 2014 können / dürfen? geröstete Haferflocken als Ersatz für das Pinzga Miasl genommen werden ;) ​Die Garnitur des Bachlkochs wird von Haus zu Haus unterschiedlich gehandhabt: Etwas Süßes kommt jedenfalls drüber, meistens Honig, aber auch in Butter karamellisierter Zucker oder neu: geriebene Tonkabohne. Wird das Bachekoch als alleiniges Mittagessen verspeist, kommt mehr Pinzga Muas drauf, damit es länger „anhebt“, das heißt, sättigender ist.