← zurück zum Rezept
Vollherbst · Hochsommer · Vorfrühling · ca. 200 ml · Praktisches, Salbe, unkompliziert, Hausapotheke, Extras, Heilendes

Beinwellsalbe

Äußerlich angewendet beschleunigt Beinwell durch seinen heilenden Inhaltsstoff Allantoin den Zellaufbau .

Zutaten

  • 100.00 g Beinwellwurzeln — frische. Getrocknete 60 g.
  • 150.00 ml Bio-Olivenöl
  • 25.00 g Lanolin — gewöhnliches Wollfett (= Adeps lanae aus der Apotheke). Alternative bei allergischen Reaktionen auf Lanolin: Sheabutter
  • 25.00 g Gelbes Bienenwachs — vom Imker oder aus der Apotheke
  • 10.00 Tropfen naturreines ätherisches Lavendelöl — ist sehr gut hautverträglich, wirkt konservierend, entzündungshemmend und regenerationsfördernd.
  • 10.00 Tropfen natureines ätherisches Wintergrünöl — wirkt schmerzstillend und entkrampfend. Wer auf Salicylsäure allergisch reagiert: Wintergrünöl nicht verwenden. Ersatz: Lavendel.
Rezept online

Zubereitung

1
Frische Wurzeln waschen und in feine Scheiben schneiden, getrocknete fein zerkleinern. Öl und Wurzelstückchen in einem hitzebeständigen Glastopf unter Rühren für 3 Minuten auf 70° erhitzen. Nicht höher, denn das heilende Allantoin ist nur bis 80° hitzebeständig! Bei 70°werden jedoch eventuell anhaftende Keime abgetötet. Temperatur auf 55° zurückschalten, Topf zudecken und 1 Stunde ziehen lassen. Wer will, schaltet dann die Herdplatte aus, lässt den Topf darauf stehen und fährt am nächsten Tag, nachdem der Topf etwas erwärmt worden ist, mit der Salbenzubereitung fort. Warm abfiltern, Lanolin und Bienenwachs zugeben und unter Rühren langsam erhitzen, bis Lanolin und Bienenwachs bei 62° - 65° schmelzen. Unter gelegentlichem Rühren auf 37°( Handwärme) abkühlen lassen, ätherische Öle und gegebenenfalls Sheabutter unterrühren. In kleine Schraubgläser abfüllen, offen erstarren lassen, verschließen, beschriften (Inhalt, Datum), im Kühlschrank aufbewahren. 1 Jahr haltbar. - Sobald man Schimmelpunkte auf der Salbe eines angebrochenen Gläschens entdecken, den ganzen Inhalt des Gläschens entsorgen. ✶ Zubereitungen, die Allantoin enthalten, nicht in Metallgefäßen lagern. Metall kann eine katalytische Zersetzung auslösen.