Heilbalsam der Rosa
Heilbalsam mit Lärchenharz und Meisterwurz
Wer nicht Butter für die Pechsalbe verwenden möchte, findet hier auf Wildfind eine aus der Volksheilkunde entwickelte moderne Pechsalbe. Die Rolle der Ziegenbutter übernehmen Sheabutter und Öl.
Salben, die Harz ("Pech") oder Terpentin (frische Harzausflüsse, "Balsamöl") enthalten, werden als "Pechsalben" bzw. „Balsame“ bezeichnet.
Rosas Pechsalbe bzw. Heilbalsam wirkt durch Meisterwurz und durch feines, hochgereinigtes Lärchenterpetin bzw. Lärchenharz besonders entzündungshemmend, desinfizierend, schmerzlindernd, abschwellend, hautdurchblutend und wundheilend. Durch die Meisterwurz ist sie erfahrungsgemäß eine gute Alternative zur Murmeltier-Salbe.
Der Heilbalsam hilft
- bei Muskelverspannungen, Muskelzerrungen, Bandscheibenbeschwerden, Genickschmerzen, Hexenschuss , rheumatischen Beschwerden, Arthritis, Gicht ...
- zur Heilung verletzter Haut, Schnitten, Wunden, aufgesprungener Lippen, bei Abszessen, zerschundenen Arbeitshänden, Garten- und Bauhänden ...
- bei grippalen Infekten als Brustbalsam aufgetragen. Nicht anwenden bei spastischen Beschwerden der Atmungsorgane.
Bemerkungen:
- Meisterwurz ( Peucedanum ostruthium ) entweder zum richtigen Zeitpunkt selber sammeln oder in der Apotheke kaufen.
- Auf meiner langen Suche nach Lärchenharz (= "Lärchenterpentin") wurde ich bei der Kärntner Firma Schusser-Laresin fündig. Tolles Preis-Leistungsverhältnis! - Auch (manche) Apotheken führen Lärchenharz. Dieses duftende Harz ist übrigens flüssig wie Honig und hält sich gut verschlossen jahrzehntelang.
- Sheabutter und Bienenwachs gibt es ebenfalls in der Apotheke zu kaufen, jedoch auch im Internethandel.
- Heilbalsam nicht in die Augen bringen.
- Weitere Infos zum Thema "Heilbalsam" finden Sie hier!
Zutaten
- 75.00 g Meisterwurzwurzel
- 150.00 ml Öl in Bioqualität
- 30.00 g Bienenwachs
- 75.00 g Lärchenharz
- 45.00 g Sheabutter
- 500.00 ml Öl
- 250.00 g Meisterwurz
- 250.00 g Terpentin
- 125.00 g Sheabutter
- 50.00 g Bienenwachs
Zubereitung
- 75.00 g Meisterwurzwurzel — frische. Ersatz: 35 g getrocknete aus der Apotheke.
- 150.00 ml Öl in Bioqualität — beispielsweise Bio-Sonnenblumenöl, -Kokosöl oder -Olivenöl.
- 30.00 g Bienenwachs — vegane Alternative: 30 g Beerenwachs.
- 75.00 g Lärchenharz
- 45.00 g Sheabutter
Gereinigte, kleinst geschnittene Wurzel (die getrocknete aus der Apotheke ist bereits pulverisiert) zusammen mit Öl unter gelegentlichem Umrühren auf 70° erhitzen.
30 Minuten lang bei 70° simmern (ziehen) lassen.
Erkalten und 24 Stunden stehen lassen (ausziehen, mazerieren).
Dann 2 Minuten auf 70° (= keimtötende Temperatur!) erwärmen, in ein hitzebeständiges Gefäss (praktisch: aus Borosilikatglas), das sich gut schütten lässt, abfiltern.
Sogleich das Bienenwachs unterrühren. Es schmilzt bei 62° - 65°. Sollte es sich nicht auflösen, muss das Öl-Wachsgemisch noch einmal unter Rühren langsam erhitzt werden.
Sobald sich das Bienenwachs ganz aufgelöst hat, unter gelegentlichem Rühren auf 45° abkühlen lassen.
Nun das gereinigte, flüssige Lärchenharz (="Lärchenterpentin") und anschließend die Sheabutter gründlich unterrühren.
Heilbalsam in entsprechende Schraubgläser füllen, mit einem sauberen Küchentuch bedeckt mindestens 1 Stunde ausschwitzen lassen, damit es später im verschlossenen Glas nicht durch Kondenswasser zu Schimmelbildung kommen kann.
Gut verschließen und beschriften (Inhalt, Datum) . Rosas Heilbalsam, dieser Schatz für die natürliche Hausapotheke, ist bei dunkler, kühler Lagerung zwei bis drei Jahre haltbar.
Bilderfolge über die Zubereitung von Rosas Heilbalsam
- 500.00 ml Öl
- 250.00 g Meisterwurz — frische. Getrocknet: 125 g
- 250.00 g Terpentin — Lärche gereinigtes Harz
- 125.00 g Sheabutter
- 50.00 g Bienenwachs