Ringelblumenbalsam, Heilsalbe

145 g
145 Portionen
Kochmodus

Salben, die Harz ("Pech") oder Terpentin (frische, bereits gereinigte Harzausflüsse) enthalten, werden als „Balsame“ bzw. "Pechsalben" bezeichnet. Besonders beliebt ist das heilsame, dabei hautfreundliche und wohltuend duftende Lärchenharz. Es hat ein breites Anwendungsspektrum, denn es wirkt, pur aufgetragen oder in eine Salbe bzw. Creme eingearbeitet, gut desinfizierend, entzündungshemmend, schleimlösend, schmerzlindernd, abschwellend, hautdurchblutend und wundheilend. Es ist somit eine ideale Verstärkung der Heilkräfte der Ringelblume!

Der Ringelblumen-Balsam kann eingesetzt werden  

bei aufgesprungenen Lippen, zerschundenen Arbeitshänden, Gartenhänden und Bauhänden 

Insektenstichen 

verletzter Haut, Schnitten, Wunden

Abszessen, Ekzemen

Muskelverspannungen

Bandscheibenbeschwerden, Genickschmerzen

rheumatischen Beschwerden

Schnupfennase

als Hustenbalsam

Zutaten

  • 15.00 g Ringelblumenblütenblätter
  • 80.00 g Bio-Kokosöl
  • 15.00 g Bienenwachs
  • 25.00 g Lärchenharz
  • 30.00 ganze Portion Sheabutter

Zubereitung

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So geht es:
Zutaten
  • 15.00 g Ringelblumenblütenblätter frische oder 10 g getrocknete. Selbst gesammelt oder aus Apotheke, Naturwarenhandel.
  • 80.00 g Bio-Kokosöl
  • 15.00 g Bienenwachs vegane Alternative: 22 g Beerenwachs
  • 25.00 g Lärchenharz gereinigtes, flüssiges. Wird auch als „Lärchenterpentin“ bezeichnet. Anbieter u. a. Schusser-Laresin
  • 30.00 ganze Portion Sheabutter

Ringelblumenblütenblätter zusammen mit dem Kokosöl unter gelegentlichem Umrühren auf 55°erhitzen und 30 Minuten lang ziehen lassen.

Wenn es eilt, arbeitet man an der Salbe weiter, ansonsten lässt man das Gemisch zugedeckt auf der ausgeschalteten Herdplatte für einige Stunden stehen.

Dann auf gute Handwärme erhitzen und in ein hitzebeständiges Gefäß aus Glas oder Stahl abfiltern.

Zusammen mit dem Bienenwachs unter Rühren auf 65° erhitzen (Beerenwachs auf 52°), bis alles vollständig geschmolzen ist.

Unter gelegentlichem Rühren auf 45° abkühlen lassen, das gereinigte, flüssige Lärchenharz (=“Lärchenterpentin“) und anschließend die Sheabutter gründlich unterrühren. Man kann jetzt zusätzlich 30 Tropfen naturreines ätherisches Lavendelöl unterrühren. Es wirkt wundheilend, löst aber keine Allergien aus.

Ringelblumen-Balsam in kleine Schraubgläser füllen, offen erkalten und ausschwitzen lassen.

Verschließen und beschriften (Inhalt, Datum). Harzsalben halten gut: unangebrochen bei dunkler, kühler Lagerung zwei bis drei Jahre.

✶ „Wer selbstgesammeltes Harz verwendet , eventuell auch anderer Bäume (Kiefer, Fichte = „Burgunderharz“ etc.), gibt dieses zusammen mit dem Bienenwachs in das Öl und lässt bei 70° schmelzen. Es werden bei dieser Temperatur auch gleichzeitig eventuell vorhandene Keime abgetötet. Das Ölgemisch abfiltern, bei 35° Sheabutter und Lavendelöl einrühren, fertig stellen.

Pflanzen in diesem Rezept

Andere Namen

Haussalbe
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