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Weidenzäune selber machen
Zutaten
- 1.00 Menge Weidenstecken — 2 cm dick, 75 cm lang
- 1.00 Menge Weidenruten — je länger und elastischer, desto feiner zum Verarbeiten.
Rezept online
Zubereitung
1
Anleitung für einen niedrigen Zaun Weidenstecken besorgen, die 2 cm dick und 75 cm lang sind. Wenn man möchte, dass sie austreiben und wachsend den Zaun als Windschutz erhöhen, schneidet man die Stecken im zeitigen Frühjahr vor dem Blattaustrieb. Wird diese grüne Wand allerdings später nicht durch jährlichen Schnitt formiert, entwickelt sich daraus eine Weiden-Hecke, die einen breiteren Grundstreifen beansprucht. Sollte der Zaun nicht wachsen, lässt man die Stecken vor Verwendung ganz durchtrocknen. Tipp: Dafür eignen sich auch Haselnuss stecken. Die Stecken in einem Abstand von 15 cm in die Erde stecken, und zwar ca. 25 cm tief. Zum Durchwinden eignen sich besonders dünnere Ruten von Purpurweide Korbweide Silberweide Lavendelweide Gelber Weide Grauweide Salweide Ohrweide Weicht man die Ruten 1 Tag lang in Wasser ein, werden sie noch elastischer, was das Zaunflechten erleichtert.
2
Anleitung für einen hohen Weidenzaun Um einen hohen, stabilen Zaun zu errichten, werden 5 - 7 cm dicke Weidenäste als Zaunpfosten im Abstand von 1 m auf die endgültige Höhe des Zaunes eingeschlagen. Die ganze Zaunlänge wird im Abstand von 20 cm mit dünnen, sich kreuzenden Ruten besteckt: Zur Stabilisierung und zur Bewurzelung dementsprechend weit - mit dem dickeren, unteren Ende der Rute - in die Erde stecken. Auf Zaunhöhe abschneiden. Lange Weidenruten zwischen die in die Erde gesteckten einflechten. Sie müssen nicht eng aufeinanderliegen, denn der Neuaustrieb der in die Erde gesteckten Weiden kann ebenfalls laufend eingeflochten werden. Nimmt die Grünmasse zu sehr zu, wird sie Anfang Oktober oder nach dem Winterende bis zum 1. März mit der Heckenschere zurückgeschnitten. Möchte man einen Zaun ohne Grünmasse, müssen getrocknete Ruten verwendet werden, die man vor dem Durchwinden einige Stunden in Wasser einweicht. ✶ Geeignete, lebende Weidenruten und eine ausführliche Anleitung für einen Zaun aus Geflecht der wärmeliebenden, im Weinbaugebiet gut gedeihenden Weide Salix alba ssp. Vitellina (= Gelbe Weide) finden Sie h i e r . Dr. Edward Bach hätte seine Freude daran ;)
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Ideen für weitere Holzzäune Ideen für weitere Holzzäune liefern die anschließenden Fotos, die im Freiluftmuseum Stübing entstanden sind!