Brätknödel
Brätknödel sind im Außerfern und benachbarten Schwaben seit eh und je eine beliebte Suppeneinlage. Werden sie serviert, hebt sich augenblicklich die Stimmung der Tischgesellschaft: Mmh, Brätknödel!
Das Schöne an diesem schmackhaften Knödelrezept ist, dass es flott und sicher gelingt! Brätknödel sind keine Zauberei, allerdings benötigt man dazu neben dem aromagebenden Majoran als Grundsubstanz „Brät“. Jede Metzgerei im Außerfern und in Schwaben hat es frisch oder tiefgefroren in ihrem Sortiment. Doch, was ist "Brät"? Es ist die Fülle der weißen Kalbsbratwürste, die auch unter den Namen „Wollwürste“ bzw. „G’schwollene“ verkauft werden.
- Eier 2.00
- Majoran 2.00 TL
- Muskatnuss 1.00 Prise
- Salz 1.00 Prise
- Schwarzer Pfeffer 1.00 Prise
- Brät 250.00 g
- Semmelbrösel 4.00 EL
- Weizengrieß 1.00 EL
- Knoblauch 1.00 Messerspitze
- Schnittlauch 1.00 EL
Zubereitung
- 2.00 Eier
- 2.00 TL Majoran
- 1.00 Prise Muskatnuss — frisch gerieben
- 1.00 Prise Salz
- 1.00 Prise Schwarzer Pfeffer
- 250.00 g Brät
- 4.00 EL Semmelbrösel — = Paniermehl; gehäufte EL
- 1.00 EL Weizengrieß
- 1.00 Messerspitze Knoblauch — bzw. nach Belieben
- 1.00 EL Schnittlauch
In einer Schüssel mit einem Schneebesen (Quirl) die Eier mit den Gewürzen verquirlen.
Nun wird das Brät hineingerührt.
Brösel, Grieß und evtl. Knoblauch mit einem Kochlöffel gründlich unterrühren. Der Teig soll weich sein, wodurch sich die Brätknödel später im Wasser zwar etwas unregelmäßig gebärden, aber saftig-locker bleiben!
In einem Topf so viel Wasser zum Kochen bringen, dass die Knödel darin schwimmen können und los geht’s:
- Mit nassem Suppenlöffel holt man sich der Reihe nach ein Stückchen Brätknödelteig und formt es mit ihm auf nasser Handfläche knödelig rund.
- Schwups wird der Knödel ins leicht wallende Wasser geworfen, wo er sofort untertaucht.
- Nach einer Weile kommt er nach oben, holt tief Luft und geht kurzzeitig schön auf.
- Sobald alle Brätknödel aufgetaucht sind, dürfen sie noch einige Minuten schwimmen und werden dann in ein Sieb geschüttet.
- Im Sieb warten sie geduldig - in den Kühlschrank gestellt, sogar Stunden - bis sie in einer kräftigen, heißen Fleischbrühe, bestreut mit Schnittlauch oder Petersilie, serviert werden.
An Guat’n!
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