Besondere Aspekte

Eibischtee

ERGIBT 1 Tasse
Portionen
1
Kochmodus
foto: rofu · Eibischtee

Möchte man die heilenden Wirkungen des Eibischs bei Entzündungen des Mund- und Rachenraums, zur Minderung des Hustenreizes und bei leichten Entzündungen im Magen-Darm-Bereich anwenden, so muss er auf besondere Art (in diesem Fall: auf eine besonders einfache Art ;) zubereitet werden, denn seine reizmildernden, entzündungshemmenden Schleimstoffe dürfen nicht durch Hitze zerstört werden! Hitze löst Pektine und Stärke aus den Pflanzenteilen des Eibischs, zerstört aber die wichtigen Schleimstoffe.

Eibischtee kann sowohl mit Eibischblättern als auch mit Eibischwurzeln zubereitet werden. Die Art der Zubereitung bleibt gleich.

Die Tagesdosis beträgt bei getrockneten Eibischwurzeln 6 g (= 2 gehäufte TL), bei getrockneten Eibischblättern 5 g.

Zutaten
1 Tasse
  • Eibischwurzel 1.00 TL
  • Trinkwasser 150.00 ml

Zubereitung

01
So wird 1 Tasse Eibischtee zubereitet:
Zutaten
  • 1.00 TL Eibischwurzel geschnitten, getrocknet. Bei frischer Wurzel 1 Esslöffel.
  • 150.00 ml Trinkwasser kaltes

Eibischwurzeln mit k a l t e m Wasser übergießen und 2 Stunden unter gelegentlichem Umrühren stehen gelassen.

Abseihen.

Wer ein Bedürfnis nach Wärme verspürt, erwärmt den Tee auf maximal 40° Trinktemperatur.

Langsam, mit Zwischenpausen, in kleinen Schlucken trinken. Die verbliebenen Wurzelstückchen verspeisen.

Dosierung für Erwachsene: 2 Tassen täglich. Kinder erhalten ihrem Alter entsprechend weniger.

Tipp
Bei Verzehr von Eibisch kann die Resorption gleichzeitig eingenommener Arzneimittel verzögert werden.

Pflanzen in diesem Rezept

#Tipp
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