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Galenos von Pergamon bzw. Galen
Galenos von Pergamon bzw. Galen

Galenos von Pergamon bzw. Galen

 

Galenos von Pergamon, auch Claudius Galenus, kurz „Galen“ genannt, 129 – ca. 200 n.Chr:

 

  • griechischer  Arzt mit römischer Wirkungsstätte
  • Vollender des Krankheitskonzepts der Viersäftelehre bzw. der Humoralpathologie
  • Vater der Pharmakonzerne

Galen war in seiner ostgriechischen Heimatstadt „Pergamon“ ärztlicher Betreuer der Gladiatoren und Olympiateilnehmer, verbrachte aber den Großteil seines Lebens in Rom als Arzt der Aristokratie.

Definition von Gesundheit und Krankheit nach Galen:

Aufbauend auf die Elementenlehre entwickelte Galen unter Miteinbezug der Lehren des Hippokrates, sein Krankheitskonzept der Viersäftelehre bzw. der Humoralpathologie:
Er kombinierte beide Lehren, indem der die Säfte (die „Humores“) mit Qualitäten versehen den Elementen, den Hauptorganen, dem Temperament, der Tageszeit, Jahreszeit, dem jeweiligen Entwicklungsstand des Menschen, den Sternzeichen, Planeten usf. zuordnete. Befinden sich die Säfte in der richtigen Mischung („Eukrasie“), ist der Mensch gesund. Durch Ungleichgewicht der Säfte, als Dyskrasie bezeichnet, entsteht seiner Meinung nach Krankheit. Zur Diagnosesicherung zog Galen neben der Typisierung des Erkrankten und dem Arztgespräch auch Harn und Blut des Patienten heran.

Zur Heilung d. Erkrankten entwickelte Galen ein eigenes, bis ins 19. Jhd. maßgebendes Konzept!