Fichtengelee, pikant oder süß
Das pikante Fichten-Wipferlgelee schmeckt zu Kurzgebratenem, zu Wild, zu Käse und natürlich auch als Brotaufstrich und als Fülle für Pfannkuchen ... Als „Wipferl“ („Tannabros“) werden die jungen, hellgrünen Austriebe von Fichte bezeichnet. Sie erscheinen ab Anfang Mai, darum auch der Name "Maiwipferl", an den Zweigenden. Nie werden sie von der Wipfelregion des Baumes geerntet, sondern nur von den unteren Zweigen. Dabei zupft man mit Erlaubnis des Besitzers pro Baum nur einige ab, um ihn nicht in seinem Wachstum zu behindern.
- Fichtenwipferl 200.00 g
- Trinkwasser 1.00 Liter
- Gelierzucker 3:1 500.00 g
- Fichtennadeln 1.00 EL
- Salz 2.00 TL
- Zitronensäure 2.00 TL
- Chiliflocken 1.00 TL
- Wacholderbeeren 1.00 halber TL
Zubereitung
- 200.00 g Fichtenwipferl
- 1.00 Liter Trinkwasser
- 500.00 g Gelierzucker 3:1 — für ein pikantes Gelee. Möchte man süßes, nimmt man 1 kg Gelierzucker 1 : 1 ("normaler" Gelierzucker).
- 1.00 EL Fichtennadeln — frische, junge
- 2.00 TL Salz
- 2.00 TL Zitronensäure
- 1.00 TL Chiliflocken
- 1.00 halber TL Wacholderbeeren — gemörsert
Wipferl mit Wasser in einem z u g e d e c k t e n Topf 15 Minuten kochen, die Pflanzenteile darin ziehen lassen, bis der Sud abgekühlt ist.
Sud durch ein feines Sieb pressen. Er wird ca. 900 ml abgeben. So belassen!
Sud mit 1 EL jungen Fichtennadeln (evtl. zerkleinert), Salz, Zitronensäure, Chili, Wacholderbeeren und Gelierzucker 3 : 1 nach Anleitung, die auf der Gelierzucker-Packung zu finden ist, kochen.
Möglichst heiß in kleine Schraubgläser füllen, sogleich fest verschließen, kurz auf den Kopf stellen, dann wieder zurück. Auskühlen lassen.
Beschriften. Kühl und dunkel aufbewahren.
Pflanzen in diesem Rezept
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren