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Beißende Grasmilben auf Vormarsch!
Beißende Grasmilben auf Vormarsch!

Mit Tests können Sie sich Klarheit verschaffen, ob Ihre Grünfläche von Grasmilben verseucht ist

Ein Tipp für die Jahreszeit: Hochsommer, Spätsommer, Frühherbst, Vollherbst

Die beißenden Grasmilben sind auf Vormarsch in bis jetzt nicht befallene Gebiete!

Man sieht sie nicht mit freiem Auge, die beißenden Plagegeister, denn sie sind nur 0,2 bis 0,35 mm groß, aber man spürt, dass sie da waren:

  • Sie hinterlassen zahlreiche kleine, äußerst juckende Bisse am Körper, oft an geheimen, dünnhäutigen Stellen! Wenn ihnen der enge Gummi der Unterwäsche den Zutritt zu diesen verwehrt, rächen sie sich mit einer Bissstraße entlang der Sperre. 
     
  • Oft werden die bis zu 2 Wochen juckenden Bisse, die sich durch Kratzen entzünden können, mit Flohbissen verwechselt,
    • doch es handelt sich um den „Beiß“ (Trombidiose, Erntekrätze , Heukrätze, Herbstbeiß ), den die Larve der Herbstmilbe (Neotrombicula autumnalis, Grasmilbe, Herbstgrasmilbe, Heumilbe, Erntemilbe, Graslaus, Erdlaus) verursacht.

Diese Grasmilbe ist eigentlich auf Kleinsäuger spezialisiert, aber im Notfall stürzt sie sich auch auf den ahnungslosen Zweibeiner, der sich daraufhin, nach einem durchgeführten, positiven Erntemilben-Test die Zusammenhänge erkennend, nicht mehr in den eigenen Garten oder in die freie Natur wagt! Zumindest nicht mehr in den Sommermonaten von Juli bis Oktober :(, denn die bissigen Larven der Grasmilbe / Erntemilbe / Herbstmilbe, die Wärme und trockenes Gras lieben, um an Mäusen etc. leicht abgestreift zu werden, bevorzugen diese Zeit und - niedrige Vegetation, wie sie sie in Gärten und Wiesen vorfinden.

Tröstliches ;)

  • Nach dem Saugen, das einige Tage dauert, lassen sie sich vom Wirt abfallen und die Beschwerden, die sie verursacht haben, klingen nach 10 -14 Tagen von selbst ab.
  • In der menschlichen Wohnung können diese Tierchen nicht überleben…
  • Und: Nicht jedes Jahr ist ein Erntemilbenjahr! 
     
  • Mit diesen Tests können Sie sich Klarheit verschaffen, ob Ihre Grünfläche von Grasmilben verseucht ist: 
  1. Schnell-Methode:
    Man befestigt ein weißes Küchentuch oder Küchenpapier an einem Stiel und fährt damit über die Grasfläche. Daraufhin sind mit der Lupe auf dem Weiß vorhandene Milbenlarven als rote Punkte zu erkennen.
  2. Langsam-Methode:
    Man legt an einem sonnigen Tag ein weißes Blatt Papier auf das Gras. Die Larven lieben Wärme und Trockenheit und sammeln sich auf dem Papier, wo sie mit der Lupe als rötliche Punkte zu erkennen sind.

 

SO SCHÜTZEN SIE SICH VOR DEN BISSEN !

  1. Durch Auftragen bzw. Einreiben von Insektenabwehrmitteln, die mit ihren Duftstoffen Stechmücken und andere Insekten vertreiben. Sie halten auch die Milbenlarven fern.
  2. Alternativen:
    • Garten und Natur mit hohen Stiefeln, darübergezogenen Hosenbeinen und geschlossener Kleidung besuchen.
    • Nach jedem Besuch milbenverseuchter Gebiete Schuhe abwaschen, Kleidung in die Waschmaschine, Körper abduschen.
    • Die Behandlung der eigenen Grünflächen mit Rapsölpräparaten oder Spezial-Spritzmitteln bzw. mit Neem-Präparaten zu behandeln, reduziert den Milbenbefall, allerdings nur kurzfristig.
       
  3. Vorsorge treffen:
    • Rasen kurz und feucht halten.
    • Milbenverseuchtes Schnittgut entsorgen, nicht kompostieren!

WAS TUN, WENN MAN BEREITS GEBISSEN WURDE ?

Es ist nicht bekannt, dass Krankheiten durch Bisse der Larve der Grasmilbe auf den Menschen übertragen werden. Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf die Bisse: Manche merken gar nichts davon, anderes werden von argem Juckreiz geplagt!

  • Die Stichstelle wird weitgehend desinfiziert und das unangenehme Jucken gemildert durch Betupfen mit
  • Kratzen vermeiden, um keine Entzündung der Bissstellen auszulösen.
Beißende Grasmilben auf Vormarsch!