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Blasenentzündung
Blasenentzündung

Hilfreich bei Blasenentzündungen sind u. a. sowohl die Kanadische Goldrute, ein hübscher Neophyt, als auch die einheimische Echte Goldrute, die einer Königskerze ähnelt.

Blasenentzündung

Die Apothekerin Maria Frank empfiehlt: BLASENENTZÜNDUNG  NATÜRLICH  BEHANDELN!

Einer ca. 60jährigen Kundin wurden wegen einer Blasentzündung nacheinander 3 verschiedene Antibiotika verordnet, die aber alle keine Heilung brachten. Ihr Hausarzt überwies sie daraufhin wegen resistenter Bakterien zum Urologen, der ihr das Homöopathikum Uroselect (Cantharis D4, Sarsaparilla D3, Scilla D4) verordnete. Die Kontrolluntersuchung nach einer Woche ergab: keimfrei! Das motivierte uns in der Apotheke sehr, nach antibiotikafreien Heilmöglichkeiten bei Blasenentzündungen zu suchen - und wir wurden so richtig fündig:

  1. Zu Beginn der Infektion:
    Viel trinken! Das häufige Trinken spült die Bakterien aus der Blase! Täglich mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit, zur Hälfte reines Wasser (ohne Kohlensäure), danach Blasentees, z. B. Birkenblätter, Brennnessel, Orthosiphon, Hauhechelwurzel, vor allem Bärentraubenblättertee und Goldrute!
    • Die Kommission E empfiehlt das Goldrutenkraut (Echte Goldrute und Kanadische Goldrute) aufgrund seiner durchspülenden, krampflösenden und entzündungswidrigen Eigenschaften bei Harnsteinen, kleinen Nierensteinen (Nierengries), Blasenentzündungen, Entzündungen der Harnwege - und das nicht nur im Krankheitsfall, sondern auch schon vorbeugend! (Allerdings nicht anwenden bei Ödemen durch Erkrankungen der Niere oder des Herzens!!) 
    • ESCOP und Kommission E empfehlen Tee von Bärentraubenblättern für maximal eine Woche bei umkomplizierten, entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege, und das maximal 5-mal pro Jahr.  
  2. Angocin Filmtabletten, ein pflanzliches Antibiotikum:
    Sie enthalten Kapuzinerkressenkraut und Meerrettichwurzel, deren antimikrobiell und immunstimmulierend wirkende Senföle die Vermehrung von Bakterien, Viren und Pilze hemmen, ohne die Darmflora zu schädigen! - Angocin wirkt nicht nur gegen Harnwegsinfekten, sondern auch bei Infekten der Atmungsorgane antibakteriell (sogar gegen den resistenten Krankenhauskeim Staphylococcus aureus!), antiviral (auch gegen Influenza-Viren) und pilzhemmend, es lockert auch den Schleim und erleichtert das Abhusten. Es ist im Winter einige Wochen eingenommen, auch eine gute Prophylaxe gegen virale Infekte (Grippe)! 
  3.  Zusätzlich
    täglich etwa 0,3 Liter Preiselbeer- oder Cranberry-Muttersaft (mit Wasser verdünnt) trinken. Diese Beeren enthalten Substanzen, die die Blaseninnenwand glätten, sodass sich die schädlichen Bakterien nicht mehr festhalten können und ausgespült werden. 
  4. Wichtig: Für Wärme sorgen! Wärmflasche, heisse Fußbäder, kalte Füsse immer vermeiden!

 

Mit diesen Massnahmen kann man sich vor ständig wiederkehrenden Blaseninfektionen schützen:

  • Angocin als Dauertherapie ein- bis zweimal täglich zwei Filmtabletten.
  • Uroselect Tabl: Bei chronischer Verlaufsform 1- bis 3-mal täglich je 1 Tabl. lutschen
  • Goldrutenkraut-Tee trinken (2- bis 3 mal täglich 1 Tasse zwischen den Mahlzeiten) oder Solidago Steiner Tabletten oder Lösung (Wirkstoff: Goldrutenkraut-Extrakt) einnehmen
  • Tuim Urofemin: Cranberry-Extrakt, Vitamin C, Zink und Selen, 2 x 2 Tabl.
  • Frischer Preiselbeermuttersaft (z.B. Rabenhorst): täglich etwa ein Schnapsglas trinken, stärkt und schützt die Blasenschleimhaut.
  • Urin beim Arzt untersuchen lassen oder selber testen mit COMBUR 5 TEST HC Teststreifen
  • WICHTIG: Unterkühlung vermeiden (Bakterien können nicht mehr so gut abgewehrt werden).
  • Analhygiene: Immer darauf achten, von vorne nach hinten zu wischen, damit Erreger aus dem Darm-Trakt nicht in die Harnröhre gelangen.
  • Nach Sex:
    • Blase entleeren; zwei grosse Gläser Wasser trinken, Keime werden ausgespült.
    • Vor und nach jedem Geschlechtsverkehr Intimbereich mit warmem Wasser und ohne Seife reinigen, damit die natürliche Scheidenflora unbeschädigt bleibt. Anschliessend mit Bio-Kokosöl pflegen. Dieses wirkt antibakteriell und schützt auf natürliche Weise vor Infektionen. Das Kokosöl kann auch als tägliche Intimpflege nach der Dusche (oder auch mehrmals täglich) verwendet werden - insbesondere bei bestehenden Infekten oder Scheidentrockenheit.
  • Unterwäsche bei 60°C waschen, das tötet die meisten Keime und verhindert eine erneute Ansteckung. Synthetische Unterwäsche (luftundurchlässig) und chemisch behandelte Toilettenartikel meiden. 
  • Darm- und Scheidenflora-Sanierung nach Antibiotika-Behandlung: Probiotika (gesunde Darmbakterien): Lactobact Rapid, Cevitt immun Complex KadeFungin Milchsäurekur
  • Viel Obst und Gemüse essen, konsequent auf Zucker verzichten , da dieser den pathogenen Keimen als Nahrung dient.
  • Bei hartnäckig wiederkehrenden Blasenentzündungen zusätzlich Informationen über kolloidales Silber einholen. Es besitzt die Eigenschaft, gegen bösartige Bakterien, Viren und Pilze wirksam zu sein.
  • Frauenarzt/ärztin konsultieren!