Rutin, von dem in dieser Pflanze mehr als in vielen anderen enthalten ist, wirkt sich auf den Menschen sehr positiv aus. Man nimmt es durch Verspeisen der Pflanzenteile oder durch Teetrinken zu sich. Es zeigt durch die Stoffwechselprodukte, die bei seiner Verdauung entstehen, nachgewiesenermaßen eine gute antioxidative, venenstärkende und entzündungshemmende Wirkung auf Blutgefäße und Darmschleimhaut.
Die Blüten werden gerne zum Verzieren von Süßspeisen verwendet, aber auch für Liköre und Sirup, aromatischen Essig oder getrocknet für hautheilenden Tee.
Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und
Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische
Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung
(Details).
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📗Kommission E am BfArM, Monographie: Violae tricoloris herba (Stiefmütterchenkraut)(1986), Bundesanzeiger Nr. 50
„Traditionelle Anwendung äußerlich bei leichten seborrhoischen Hauterkrankungen, innerlich bei milden Hautleiden in der Phytotherapie."
📜Jacobus Theodorus Tabernaemontanus, Neues Kreuterbuch(1588), Viola tricolor-Kapitel
„Das Stiefmütterchen wurde bereits im Kreuterbuch des Tabernaemontanus im 16. Jahrhundert bei Hautbeschwerden und Ausschlägen beschrieben und gehört zu den traditionsreichen Heilpflanzen der mitteleuropäischen Volksmedizin."
Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze
traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.
HautpflegeVolksheilkunde
Das Wilde Stiefmütterchen wird traditionell zur Hautpflege eingesetzt, da es entzündungshemmende und reinigende Eigenschaften besitzen soll.
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EkzemeVolksheilkunde
In der Volksheilkunde gilt die Pflanze als hilfreich bei Ekzemen, da ihre Inhaltsstoffe entzündliche Hautreaktionen lindern sollen.
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SchuppenflechteVolksheilkunde
Das Wilde Stiefmütterchen wird traditionell bei Schuppenflechte angewendet, um die Hautregeneration zu unterstützen und Entzündungen zu reduzieren.
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AkneVolksheilkunde
Die Pflanze gilt in der Volksheilkunde als unterstützend bei Akne, da sie reinigend wirken und die Hautflora ausgleichen soll.
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Infekt der AtemorganeVolksheilkunde
Traditionell wird das Wilde Stiefmütterchen bei Atemwegsinfekten eingesetzt, da ihm antimikrobielle und auswurffördernde Eigenschaften zugeschrieben werden.
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Grippaler InfektVolksheilkunde
In der Volksheilkunde wird die Pflanze bei grippalen Infekten verwendet, um das Immunsystem zu unterstützen und Symptome zu lindern.
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HustenVolksheilkunde
Das Wilde Stiefmütterchen gilt als traditionelles Mittel gegen Husten, da es schleimlösend wirken und die Atemwege beruhigen soll.
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HalsschmerzenVolksheilkunde
Die Pflanze wird volksheilkundlich bei Halsschmerzen angewendet, um Entzündungen zu lindern und die Heilung zu unterstützen.
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SchnupfenVolksheilkunde
Traditionell wird das Wilde Stiefmütterchen bei Schnupfen eingesetzt, um die Nasenschleimhäute zu beruhigen und Entzündungen zu reduzieren.
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VenenbeschwerdenVolksheilkunde
In der Volksheilkunde gilt die Pflanze als unterstützend bei Venenbeschwerden, da sie durchblutungsfördernd und tonisierend wirken soll.
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Anti-AgingVolksheilkunde
Das Wilde Stiefmütterchen wird traditionell zur Hautpflege und Verjüngung verwendet, da seine Antioxidantien die Hautgesundheit unterstützen sollen.
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DarmentzündungVolksheilkunde
Die Pflanze gilt in der Volksheilkunde als hilfreich bei Darmentzündungen, da ihr entzündungshemmende und beruhigende Eigenschaften zugeschrieben werden.
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Cultivated and waste ground, short grassland etc, mainly on acid and neutral soils.
Essbarkeit
★★☆☆☆
Heilwirkung
★★★☆☆
Anbau & Pflege
Verwendung in der Landschaft: Alpingarten, Rabatte, Container, Flächenpflanzung, Steingarten. Bevorzugt einen kühlen, feuchten, gut drainierten, humusreichen Boden in partieller oder gesprenkelter Schattenstellung und Schutz vor sengenden Winden. Verträgt Sandstein- und Kalksteinböden, wird aber chlorotisch wenn der pH-Wert zu hoch ist. Bevorzugt einen pH-Wert zwischen 6 und 6,5. Eine sehr variable Art. Normalerweise ist sie eine einjährige Pflanze, aber manchmal auch eine kurzlebige Staude. Eine gute Bienenpflanze. Gedeiht gut mit Roggen, mag aber nicht mit Weizen zusammen wachsen. Alle Mitglieder dieser Gattung haben mehr oder weniger essbare Blätter und Blütenknospen, obwohl jene Arten mit gelben Blüten Durchfall verursachen können, wenn sie in großen Mengen gegessen werden. Besondere Eigenschaften: Nicht nordamerikanisch heimisch, naturalisierend, geeignet für Schnittblumen, verlängerte Blütezeit in Zone 9A und darüber, duftende Blüten.
Vermehrung: Samen - am besten im Herbst in einem Kaltbeet aussäen. Teilung im Herbst oder direkt nach der Blüte. Die Pflanze ist eine kurzlebige Staude und eine Teilung lohnt sich nicht besonders.
Essbare Verwendung
Essbare Teile: Blüten Blätter Essbare Verwendung: Tee Junge Blätter und Blütenknospen - roh oder gekocht. Wenn sie zur Suppe hinzugefügt werden, dicken sie diese auf ähnliche Weise wie Okra ein. Aus den Blättern kann ein Tee zubereitet werden. Die kleinen attraktiven Blüten werden zu Salaten hinzugefügt oder als Garnierung verwendet.
Weitere Nutzung
Farbstoff Lackmus Gelbe, grüne und blaugrüne Farbstoffe werden aus den Blüten gewonnen. Die Blätter können anstelle von Lackmus beim Testen auf Säuren und Alkalien verwendet werden.
Verbreitung
Heimisch: Albania, Altay, Austria, Baltic States, Belarus, Belgium, Bulgaria, Central European Russia, Corse, Czechia-Slovakia, Denmark, East European Russia, Finland, France, Føroyar, Germany, Great Britain, Greece, Hungary, Iceland, Iran, Ireland, Italy, Kazakhstan, Krym, NW. Balkan Pen., Netherlands, Nordland, e.g. Lenvik in Senia District, North Caucasus, North European Russia, Northwest European Russia, Norway, Tana, Trysil
Eingeführt: Alabama, Alaska, Alberta, Argentina Northeast, Argentina Northwest, Argentina South, Arkansas, Assam, Bangladesh, Bolivia, Brazil South, British Columbia, California, Chile Central, Chile South, Colombia, Colorado, Connecticut, Cuba, Delaware, District of Columbia, Dominican Republic, Ecuador, Florida, Georgia, Guatemala, Haiti, Idaho, Illinois, Indiana, Iowa, Jamaica, Japan, Kansas, Kentucky, Korea, Krasnoyarsk, KwaZulu-Natal, Laos, Louisiana, Maine, Manitoba, Maryland, Massachusetts, Michigan, Minnesota, Mississippi, Missouri, Montana, Nebraska, New Brunswick, New Hampshire, New Jersey, New Mexico, New York, Newfoundland, North Carolina, Northern Provinces, Nova Scotia, Ohio, Oklahoma, Ontario, Tristan da Cunha
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren