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Giftige Speisekürbisse
Giftige Speisekürbisse

Im Bildvordergrund ein Muskatkürbis, dahinter ein Hokkaido, links ein weiterer Riesenkürbis.

Giftige Speisekürbisse

Auch Speisekürbisse können giftig sein!

Speisekürbisse sind in der Regel, wenn sie fettarm zubereitet werden, gesunde, kalorienleichte Sattmacher mit leicht entwässernder und verdauungsanregender Wirkung. Dabei liefern sie neben einigen Kohlenhydraten viele Ballaststoffe, Vitamine (Vitamin A, C, Beta-Carotin) und Mineralstoffe, vor allem Magnesium, Calcium und Kalium.

  • Jedoch sollte man von jedem Kürbis, bevor er verspeist wird, eine winzige Kostprobe auf Bitterkeit hin machen, denn es kommt immer wieder vor, dass Kürbisse – wie auch Zucchini, Melone und Gurke - durch Mutationen, ausgelöst durch Umweltstress (Hitze, Temperatur- und Wasserschwankung, falsche Lagerung), durch Pilzinfektionen oder durch ungewollte, von Insekten übertragene Kreuzungen mit Zierkürbissen oder Wildkürbissen die giftigen Bitterstoffe (Cucurbitacine) entwickeln. Diese sind hitzebeständig und kaum wasserlöslich!
    • Zum Glück sind diese giftigen Bitterstoffe auch noch in sehr niedrigen Konzentrationen geschmacklich gut wahrnehmbar,
      • denn sie werden durch Kochen nicht zerstört
      • greifen Magen- und Darmschleimhaut an
      • wirken stark abführend
      • können einen lebensbedrohlichen Blutdruckabfall auslösen.
         
    • Die Kontrolle auf Bitterstoffe sollte vor der Zubereitung des Kürbisses erfolgen, denn Gewürze können den bitteren Geschmack überlagern und verfälschen.
       
  • Bittere Kürbisse und bittere Kürbisgerichte nicht essen, sondern entsorgen!