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Feigenblattkürbis | Cucurbita ficifolia

Feigenblattkürbis

Botanischer Name: 
Cucurbita ficifolia
Gattung: /
Art: Cucurbita ficifolia / Feigenblattkürbis
Kommt in Mitteleuropa wild bzw. ausgewildert vor: NEIN!
Lateinamerika
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Der gleiche Kürbis zeigt nach gut 13-monatiger Lagerung erste Sprünge, ist aber nicht angefault!

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Halbierter Feigenblatt-Kürbis mit "Engelshaaren".

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Bild 1: Auf ungeschütztem Standort am 16. November 2014 geerntet.
Bild 2: Der gleiche Kürbis zeigt nach gut 13-monatiger Lagerung erste Sprünge, ist aber nicht angefault!
Bild 3: Halbierter Feigenblatt-Kürbis mit "Engelshaaren".
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Bild 5: Hörnchen, gefüllt mit Engelshaarmarmelade, die aus Feigenblattkürbis gekocht wird. Hier das Rezept dazu!

Die Heimat des Feigenblattkürbis sind die Gebirgslagen Lateinamerikas. Feigenblattkürbisse sind kältetoleranter als andere Kürbisse und resistent gegen Fusarienpilze. Aus diesen Gründen werden sie im Gurkenanbau gerne als Veredelungsunterlage genommen.

Anbautipps für Kürbisse:

  1. Siehe die Gartentipps "Anzuchterde selbst gemischt" und „Papiersäcke als Pflanztöpfe“!
  2. Kürbisse sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Da diese aber bei Schlechtwetter nicht fliegen, ist es bei anhaltend schlechter Witterung ratsam, bei der Befruchtung der Blüten eigenhändig nachzuhelfen:
    • Man streift mit einem feinen Pinsel über die Staubgefäße männlicher Blüten (das sind die mit dem langen Stängel)
      • und überträgt mittels des Pinsels den männlichen Pollen auf die dicken Narben der weiblichen Blüten (erkennbar an dem kugeligen Fruchtknoten unter der Blütenhülle).

Nutzung in der Küche:

Blüten, kurze Sprosstriebe und unreife Früchte der Feigenblattkürbisse werden gekocht als Gemüse verzehrt. 

Die sehr spät reifenden, melonenähnlichen Früchte können bis zu zwei Jahre lang gelagert werden.

Die Schale des Feigenblattkürbisses wird vor dem Kochen entfernt. Dazu ein (noch nicht überprüfter, aber nachvollziehbarer) Tipp: Man lässt den reifen Kürbis auf einen harten Boden fallen. Danach kann er wie ein hartes Ei geschält werden.

Das Aroma ist nicht gerade überwältigend, aber Feigenblattkürbisse bilden die Grundsubstanz für Süßigkeiten ( "Engelshaarmarmelade") und für Getränke (Smoothies). 

Die Kerne der Feigenblattkürbisse ergeben geröstet eine Knabberei!

 

Rezepte mit Feigenblattkürbis:

Engelshaarmarmelade

Kompott (am Ende der Zeitschrift)

f

 

Empfohlener Artikel zur Pflanze
Status
Essbare Pflanzenteile:
Früchte
Essbare Pflanzenteile:
Jungtriebe
Essbare Pflanzenteile:
Blüten
Aussehen

Blütenfarbe

  • gelb
    gelb
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT GIFTIGER PFLANZE
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT ESSBARER PFLANZE
Kultivierung
Befruchtung
  • Fremdbefruchtung (Insekten)
Vermehrung
  • Samen
Lichtanspruch
  • Halbschattig
  • Sonnig
Wasserbedarf
  • Braucht regelmäßig Wasser, sobald die Erde fühlbar abgetrocknet ist.
Bevorzugte Erde
  • humusreich
  • nährstoffreich
  • tiefgründig
  • gut durchfeuchtet
Reihenabstand
  • 150 cm
Pflanztiefe
  • etwas tiefer als vorher
Saattiefe
  • 1 cm

Samenabstand
  • 3 cm
Zehrer
  • Starkzehrer
Lebenszyklus
  • einjährig
Anbaupause
  • 3 Jahre
Kultivierungseigenschaft
  • laufend zu beernten
  • rasch wachsend
  • braucht Rankhilfe
  • gut lagerfähig
Pflegeanforderungen
  • braucht Pflege
Krankheiten
  • so gut wie keine
Schlechte Nachbarn
Wann Feigenblattkürbis pflanzen oder säen?
Hier finden Sie einen praktischen Pflanzkalender mit den richtigen Terminen und Pflegeanweisungen.

Erstfrühling / April

Samen Aussaat unter Glas Vorkultur zur Ernteverfrühung. Ideale Bodentemperatur: 25° - 30°; Horstsaat mit 2 – 3 Samen, nicht zu nass halten. Von den aufgegangen Pflanzen belässt man nur die stärkste.

Vollfrühling / Mai

Jungpflanzen pflanzen
Tiefer setzen als vorher. Gut angießen. Mulchen, aber vor Schnecken schützen !!

Hochsommer / dritte Juni Woche bis Anfang August

Wurzelballen gießen
Der Kürbis verlangt nach Wasser- und Düngergaben.

Spätsommer / Anfang August bis Ende August

Seitentriebe schneiden
und zwar bei einer Länge von 50 - 100 cm; Brettchen unter die Früchte legen.
Boden düngen
Angepasste Nachdüngung verabreichen.
Frühsommer
Juni
  • Blüten, essbar

    Nur den Großteil der männlichen Blüten für die Küche ernten, welche für die Bestäubung überlassen! Männliche Blüten besitzen einen langen Blütenstängel.

Hochsommer
Juli
  • Blüten, essbar

    Nur den Großteil der männlichen Blüten für die Küche ernten, welche für die Bestäubung überlassen! Männliche Blüten besitzen einen langen Blütenstängel.

Spätsommer
August
  • Jungtriebe, essbar

    Einige kurze Jungtriebe für die Küche ernten, aber nicht die des Haupttriebes.

  • Blüten, essbar

    Nur den Großteil der männlichen Blüten für die Küche ernten, welche für die Bestäubung überlassen! Männliche Blüten besitzen einen langen Blütenstängel.

Vollherbst
Oktober
  • Früchte, essbar

    In dieser Zeit werden unreife Früchte, die nicht gelagert werden, für die aktuelle Küche geerntet.

  • Früchte, essbar

    Reife Früchte, die knapp vor dem Frost geerntet werden, sind sehr gut lagerfähig.

Spätherbst
November
  • Früchte, essbar

    Reife Früchte, die knapp vor dem Frost geerntet werden, sind sehr gut lagerfähig.