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Riebel
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Bild 1: Der Erdäpfelriebl (Riebl, Riebler, Erdäpfelwirler) ist fertig!
Bild 2: Geschälte Eräpfel (Kartoffeln) durch die Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken.
Bild 3: Der Teig. Er soll griesig, sandig aussehen.
Bild 4: Die Unterseite ist gebräunt. Jetzt wird der Riebl Stück für Stück gewendet.
Bild 5: Mit 2 Bratenwendern wird der Riebl Stück für Stück in ganz kleine Stückchen zerrüttelt, was leicht vor sich geht!
Bild 6: Zum Verspeisen des Riebls werden Zimtzucker oder Zucker, Apfelmus und Milch dazugereicht.

Riebel

Weiter Namen: Riebl, Ribel, Stopfer, Pfluta, Brösel, Eräpfelriebler, Eräpfelriebl, Erdäpfelwirler, Polentariebl. ("Wüstensand";)
Portionsangabe: 
3 P.

Der Riebel ist ein Gericht mit langer Vergangenheit. Bei seiner Zubereitung darf man nicht zu sehr an Butter sparen, sonst verleugnet er seine alpenländische Herkunft und geht Richtung Wüste. „Wüstensand“ ist dann sein treffender Name! - Zubereitet wird er sowohl aus gekochten Kartoffeln als auch aus Maisgrieß (=Polenta) und Weizengrieß (Weichweizengreiß).

In bäuerlichen Haushalten wurde der Riebel vor der Feld- und Waldarbeit gerne zum Frühstückskaffee (Malzkaffee mit 1 Kaffeebohne) verspeist.

Im 21. Jahrhundert wird er, wie im WILDFIND-Rezept für einen Riebel aus Kartoffeln angegeben, mit weniger Butter zubereitet. Wie man einen Riebel aus Maisgrieß (Polenta) oder Weizengrieß zubereitet, kann dem untersten Foto entnommen werden.

Auch heutzutage isst man den Riebel noch gerne, jedoch, evtl. mit einer Gemüsesuppe vorher, als Hauptmahlzeit. Nicht nur Kinder lieben ihn - mit Apfelmus dabei! Seine Zubereitung benötigt übrigens wenig zeitlichen Aufwand, sofern die Kartoffeln bzw. Polenta (glutenfrei!) und Grieß bereits gekocht sind. 

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Polenta-Riebl
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Pflanzen in diesem Rezept
Der Riebel ist ein Gericht mit einer langen Vergangenheit. Er wird auch als Riebl, Erdäpfelwirler und als Wüstensand bezeichnet.