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Weidentinktur

foto: rofu · Weidentinktur

Die heilenden Substanzen der Weidenrinde sind auch in Alkohol löslich und konservierbar und werden als Weidenmedizin  deshalb auch in Form von Tinktur angewendet.

Zur Herstellung einer Weidentinktur wird am besten – wie bei Urtinkturen auch –  f r i s c h e   Rinde verwendet.

Infos über die Ernte von Weidenrinde finden Sie  hier auf WILDFIND

 

 Volksmedizinisch wird Weidentinktur angewendet bei

  • fieberhaften Erkrankungen
  • grippalen Infekte
  • Kopfschmerzen
  • rheumatischen Erkrankungen
  • Durchfall

 

Zutaten
  • Weidenrinde 1.00 Menge
  • Alkohol 60 % 1.00 Menge
  • Schraubglas 1.00

Zubereitung

01
Zutaten
  • 1.00 Menge Weidenrinde frische
  • 1.00 Menge Alkohol 60 %
  • 1.00 Schraubglas in geeigneter Größe: Es soll mit Alkohol ganz angefüllt werden können.

Die gewünschte Menge Weidenrinde fein schneiden.

Ein Schraubglas der entsprechenden Größe damit locker zu zwei Drittel befüllen.

Mit 60%igem Alkohol das Glas ganz auffüllen.

Wer will,

  • kann jetzt Rinde und Alkohol fein mixen. Diese "Turbo-Extraktion" kann bereits am nächsten Tag abgefiltert werden.
  • Traditionell geht es so weiter:
    • Gut verschlossen 3 Wochen bei Zimmertemperatur ziehen lassen, dabei dunkel stellen und täglich 1x schütteln.

Abfiltern und in dunkle Flaschen bzw. Fläschchen füllen.

Beschriften (Inhalt, Datum), dunkel lagern.

Haltbarkeit der Heilkraft:  2 Jahre

02
Anwendung und Dosierung:
Zutaten

Erwachsene nehmen bei Bedarf nach den Malzeiten ein bis drei Mal täglich 20 Tropfen in etwas Wasser verdünnt ein, dabei vor dem Schlucken eine Zeitlang im Mund behalten.  

Schulkinder 7 -15 Tropfen mit 100 ml Wasser verdünnt.

Kleinkinder 1 Tropfen pro Altersjahr, mit 100 ml Wasser verdünnt.

Pflanzen in diesem Rezept

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Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren