Stauden-Buchweizen

Fagopyrum cymosum

3 Fotos

Erläuterung

Saattiefe: 1 cm

Portrait

Ausdauernder Spinat (Ausdauernder Buchweizen) im GARTEN: 

Diese unkomplizierte, bis 160 cm hoch wachsende ostasiatische, ausdauernde Blattgemüsepflanze gedeiht auch in mitteleuropäischen Gärten problemlos und bildet im Laufe einiger Jahre durch ihre Ausläufer dichte Büsche mit zierenden großen, schmackhaften Blättern und zarten, weißen Blüten. Sie kann jedoch leicht geteilt und im Laufe des Sommers mehrmals zurückgeschnitten werden, wodurch sie allerdings nicht zum Blühen kommt. Die Blüten werden gerne von Insekten angeflogen, denn sie bieten bis Ende September Nahrung für sie.

Der Ausdauernde Spinat liebt eine nahrhafte Erde und täglich einige Stunden Sonne. Er kommt auch mit schlechteren Gegebenheiten zurecht, bleibt dann aber kleiner.

Er kann auch gut als Kübelpflanze gehalten werden und eignet sich gut für die Balkon- und Urbangärtnerei (Urban Gardening) 

Botanisch verwandt ist diese imposante Spinat-Gemüse-Pflanze jedoch nicht mit dem Gartenspinat, sondern mit dem einjährigen Echten Buchweizen. Sie ist sozusagen eine ausdauernde, mehrjährige Form des Buchweizens.

Überwinterung:

In kahlfrostgefährdeten Gebieten den Wurzelbereich mit einer 10 cm dicken Laubschicht bedecken. Im Frühjahr die alten Stängel bodeneben abschneiden. Die Pflanze treibt neu aus der Erde aus. - Im kältesten, aber schneereichen Bezirk Tirols überlebt der Ausdauernde Spinat seit Jahren ohne zusätzlichen Winterschutz.

Vermehrung:

Der Ausdauernde Spinat lässt sich durch Teilen des Wurzelstockes, durch Abnehmen von Ausläufern und durch Samen gut vermehren.

 

Ausdauernder Spinat in der KÜCHE: 

Im Deutschen wird Fagopyrum dibotrys treffend als "Ausdauernder Spinat", "Ausdauernder Buchweizen" und als "Ewiger Spinat" bezeichnet.

Seine Jungtriebe und Blätter können z. B. zubereitet werden als

Wie beim Echten Buchweizen sind neben den rutinhaltigen, hübsch geäderten Blättern auch die Samen (Nüsschen, Körner) essbar. Sie sind glutenfrei. Ihre Schale enthält allerdings einen roter Farbstoff (Fagopyrin), der die Haut empfindlicher gegen Sonnenlicht macht. Bei geschälten Buchweizenkörnern ist dies jedoch nicht mehr der Fall. Alternativ schöpft man den roten Schaum, der sich bildet, wenn man die ungeschälter Körner / Samen wie Reis kocht, ab und genießt die leichtverdaulichen, gesunden Nüsschen. 

Roh und getrocknet lassen sie sich zu Mehl mahlen bzw. mörsern und wie glutenfreies Buchweizenmehl verwenden.

 

Erntekalender

Blätter early summer gekocht essbar

Nur junge Blätter roh essen.

Andere Namen

Fagopyrum dibotrysAusdauernder BuchweizenAusdauernder Baumspinat

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeFutterpflanzeNahrungspflanzeGemüse und Salat BlattgemüseSamengemüseVerzehrtauglichkeit GenussnahrungKochenLagernMahlenNotnahrungNützlingspflanze Pflanzen- und SamenhandelWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungBalkongartenBienenweideGartenKübelbepflanzungKübelpflanzeleicht zu ziehenWochenendgartenzum Verwildern geeignetZierpflanze
Vorkommen VerbreitungAsienWeltweit
Blütenfarbe weiß
Blütezeit Hochsommer | Juli
Wuchsform krautige Pflanze / Staude

Aussaat & Pflege

first spring

Samen

full spring

Samen

full spring

Jungpflanzen

Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Polygonaceae
Gattung
Fagopyrum
Ordnung
Caryophyllales
Klasse
Magnoliopsida

Verbreitung

Heimisch: Assam, China North-Central, China South-Central, China Southeast, East Himalaya, France [I]; Azores [I] (Sao Miguel Isl. [I], Terceira [I], Sao Jorge [I], Pico [I], Faial [I]); China (Anhui, Fujian, S-Gansu, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Henan, Hubei, Hunan, Jiangsu, Jiangxi, Shaanxi, Sichuan, Yunnan, Zhejiang); Tibet; Pakistan (Hazara, Baltistan); Nepal; Bhutan; N-India (Arunachal Pradesh, Assam, Himachal Pradesh, Jammu & Kashmir, Sikkim, Poonch); Myanmar (Chin, Kachin, Mandalay, Shan); Thailand; Vietnam, India, Laos, Myanmar, Nepal, Thailand, Tibet, Vietnam, West Himalaya Eingeführt: FR, France, Great Britain, JP, Japan, TW
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren