Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.
Uralte Mythen über weise Frauen und Männer - Hexenwahn
Uralte Mythen über weise Frauen und Männer - Hexenwahn

Zum Foto: Kräuterweihebuschen bzw. Frauenbuschen am "Hohen Frauentag", den 15. August, in einer katholischen Kirche.

Uralte Mythen über weise Frauen und Männer - Hexenwahn

Mythen aus uralten Zeiten zeigen,

  • dass die Kraft, die durch bestimmte Pflanzen wirkt, die Wunden heilt, Blutungen und Schmerzen stillt, bei einer Geburt hilft, entgiftet oder das Bewusstsein verändert und, vorallem, existentiell sättigt, als etwas Göttliches erkannt, respektiert, verehrt und angefleht wurde.
  • dass Pflanzen auch gezielt verwendet wurden, um sich in einen gottverbundenen Zustand zu versetzen, um tieferes Wissen zu erahnen oder zu erfahren. „In den Kräutern ist die ganze Kraft der Welt. Derjenige, der ihre geheimen Fähigkeiten kennt, der ist allmächtig.“ (Vedische Weisheit) Aus diesen Gründen waren kundige Frauen und Männer auch in Europa einerseits geachtet, aber auch gefürchtet. Man bediente sich ihrer, benutzte sie als Sündenböcke und stieß sie in die Verachtung. 
  • dass Pflanzen mit besonderer Ausstrahlung und Wirkung  bestimmten Gottheiten zugeordnet und mit Tabus belegt wurden. Sie durften nicht gefällt oder nur unter vorgeschriebenen Maßnahmen gesammelt werden, denn die Gottheit der Pflanze ist es, die heilt oder straft. Mythen und Sagen aus der europäischen Jungsteinzeit, der mittel- und nordeuropäischen Bronzezeit,  der mittel- und nordeuropäischen Eisenzeit und aus dem antiken Griechenland und Rom erzählen, sagen davon. 
  • Diese Statue mit strahlender Blüte und pflanzlichen Ornamenten entfaltet selbst im Museum ihre positive Faszination. Sie stellt die indische Göttin Tara, die Retterin, dar: eine friedvolle Manifestation erleuchteter, helfender Weisheit. - Foto mit frdl. Genehmigung.

  • Weiser "Grüner Mann", umgeben von Blatt- und Blumenranken, Außenseite der Kirche in Burgeis, Südtirol bzw. Norditalien.

  • Foto: Enno Folkerts sen., 1940. "Tiroler Waldmensch" = "Grüner Mann". Siehe Stächbaumig!

  • Lilith. Gefunden im Zentrum des Tympanons der Kirche San Zeno, Verona.
    Man bediente sich der weisen Frauen und Männer, benutzte sie als Sündenböcke und stieß sie in die Verachtung.

  • "Grüner Mann" auf einer Hausfassade in Verona.

  • Pflanzen verstärken die mythische Aussage von Bildern an der Kirchentüre von San Zeno, 12.Jhd., Verona, Italien.

  • Minoischer Ritzstein in Phaistos, Kreta

  • Fanny vom Galgenberg, eine der weltweit ältesten Venusfigurinen, stammt aus der jüngeren Altsteinzeit. Gefunden bei Krems, wo eine Kopie davon bewundert werden kann.

  • Einbede, Warbede, Willebede im Dom zu Worms … „The Matronae were converted into sisters and female saints, and legends were created years later to explain their existence…“ (Quelle)  

  • Dieser Relief-Ausschnitt, genommen von der Außenseite der Kirchentüre von San Zeno, 12.Jhd., Verona, Italien, spricht für sich. - Die hellen Stellen am Kleid der Frau sind übrigens durch aktuelle Berührungen entstanden.