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Wilder Wurzelsalat
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Wilder Wurzelsalat

Portionsangabe: 
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- Nachtkerze, Löwenzahn und Knoblauchrauke –

Vom Herbst weg, den Winter über bis in den Frühling hinein, bis sie „aufstängeln“, das heißt, bis sie einen Blütenstängel schieben, liefern die drei Wilden - Nachtkerze, Löwenzahn und Knoblauchrauke – Notfallnahrung und energievolle Genussnahrung: Die Wurzeln der einjährigen, jungen Pflanzen sind roh gut essbar und ergeben gekocht einen besonderen Salat, denn sie ergänzen sich wunderbar. Schmeckt die weiche Nachtkerze sanft wie Honigschinken, nach dem sie der Volksmund als „Schinkenwurz“ bezeichnet, liefert der Löwenzahn zarte Bitterstoffe und die Knoblauchrauke milden Krengenuss.

Sammeltipps für Wildfinder erleichtern das Ernten der Wurzeln!

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Bild 1: Eine Handgabel ist beim Wurzelgraben ein nützlicher Helfer.
Bild 2: Auch unter der Erde steckt etwas Essbares.
Bild 3: Die Nachtkerze hat dicke, essbare Wurzeln. Sobald sie blüht, sind sie allerdings verholzt.
Bild 4: Die gereinigte Wurzel der Nachtkerze zeigt die Schinkenfarbe.
Bild 5: Gekocht gibt sie ihrem Namen "Schinkenwurz" alle Ehre.
Bild 6: Auch Löwenzahnwurzeln schmecken milder als befürchtet.
Bild 7: Wurzeln der Knoblauchrauke, die sich schlecht schneiden lassen, nur als Würze mitkochen.
Bild 8: Links weiche, gekochte Wurzel der Knoblauchrauke, rechts mit verholztem Oberteil.
Bild 9: Jungtriebe der Knoblauchrauke frisch verwenden oder kurz mitkochen.
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Wildsalat mit Wurzeln: Schmeckt die weiche Nachtkerze sanft wie Honigschinken, liefert der Löwenzahn zarte Bitterstoffe und die Knoblauchrauke milden Krengenuss