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Gewöhnlicher Löwenzahn | Taraxacum officinale

Gewöhnlicher Löwenzahn

Botanischer Name: 
Taraxacum officinale
andere Namen: 
Pusteblume
andere Namen: 
Echter Löwenzahn
andere Namen: 
Gemeine Kuhblume
Ordnung: /
Unterfamilie:
Tribus:
Gattung: /
Art: Taraxacum officinale / Gewöhnlicher Löwenzahn
Kommt in Mitteleuropa wild bzw. ausgewildert vor: JA!
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    Voll erblühter und - links oben - abgeblühter Löwenzahn.

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    Löwenzahnblüten als Vasenschmuck verbreiten Optimismus!

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    Löwenzahn hat Kraft, auch bei widrigen Bedingungen.

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    Löwenzahnknospen, -blatt und -blüte.

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    Löwenzahnblätter schmecken vielen kleinen und großen Tieren.

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    Ende April: Es hat noch einmal geschneit.

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    Der Frühling ist wieder da!

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    Frisch geerntete Löwenzahnwurzel mit Blattrosette.

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    ;) Welcher Kobold ist denn das?

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    So schön ist getrockneter Löwenzahn! - Und in der Küche gut verwendbar.

Löwenzahn-Kultur

Falls Ihnen der für den Menschen physiologisch bedeutsame wilde „Gewöhnliche Löwenzahn“ zu bitter ist, oder, was trauriger wäre, falls Sie keine Möglichkeit haben sollten, diese Kraftblume zu sammeln, ja dann gäbe es die Möglichkeit, Kultur-Löwenzahn anzusäen! Zumindest in Frankreich schüttelt da niemand den Kopf!

Bei uns in Tirol schon ;) Denn hier und im benachbarten Bayern gibt es ihn massenweise. Ende April bis Mitte Mai tauchen die blühenden Löwenzähne die Wiesen hügelauf, hügelab in leuchtendes Gelb, sodass man darin „baden“ kann! Sie lugen auch aus Asphalt- und Betonritzen, besiedeln spontan freistehende Balkonkistchen und Töpfe - von unseren Gartenbeeten ganz zu schweigen. Und, obwohl der Löwenstarke als „Milchdieb“ bezeichnet wird, wird er sehr geschätzt, gesammelt und verspeist. Wurzeln, Blätter, Knospen und Blüten zu unterschiedlichen Zeiten!

 

Löwenzahn-Nutzung

  • Kulinarik:
    • Junge Blätter roh und gedünstet
    • Knospen in Butter gebraten oder in Essig eingelegt
    • Blütenblätter als Deko und für Löwenzahnhonig
    • Frische Wurzeln dünsten und als Salat anrichten. Sie enthalten im Herbst besonders viel Inulin, im Frühjahr mehr Bitterstoffe.
    • Getrocknete Wurzeln als Kaffeeersatz und als Grundlage für einen Verdauungsschnaps
  • Volksmedizinische Verwendung von Blättern und Wurzeln:
    • Löwenzahnwurzeln werden Diabetikern angeraten.
    • Die Löwenzahnwurzel enthält - besonders im Frühjahr - viele angenehme Bitterstoffe, die der Leber guttun. 
    • Die Blätter hingegen wirken harntreibend und dadurch nierenstärkend. Für eine Kur trinken Sie am besten täglich 2 - 3 Tassen Löwenzahnblättertee oder genießen alternativ täglich einen Löwenzahnsalat! 
  • Vom Trocknen frischer Löwenzahnwurzeln:
    • Mit einem Wurzelstecher oder einer Handgabel sticht man die Wurzel mitsamt der Blattrosette aus dem Boden. Sollte er, wie ihn der Löwenzahn besonders liebt, lehmig sein, löst er sich leichter aus dem feuchten Boden als aus dem trockenen. Ist er sandig, bevorzugt man den abgetrockneten Boden.
    • Nach dem gründlichen, etwas mühsamen Reinigen spaltet man die Wurzel längs und hängt sie zusammen mit dem Blätterschop zum Trocknen an einem luftigen, warmen Ort auf. - Bei Temperaturen bis 40°C darf auch im Backofen getrocknet werden.
  • Frische Blüten mit Stängel als Vasenschmuck erhellen den Raum. Sie sind auch ein nettes Bastelmaterial.
  • Aus frischen Wurzeln wird Kautschuk gewonnen.
Empfohlener Artikel zur Pflanze
Essbare Pflanzenteile:
Blütenstand
Essbare Pflanzenteile:
Blätter
Essbare Pflanzenteile:
Knospen
Essbare Pflanzenteile:
Wurzel
Geschmack:
bitter aromatisch
Geschmack:
bitter leicht
Geschmack:
süßlich
Sättigungswert:
Gering
Sättigungswert:
Gut
Sättigungswert:
Mittel
Aussehen

Blütenfarbe

  • gelb
    gelb
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT GIFTIGER PFLANZE
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT ESSBARER PFLANZE
Kultivierung
Vermehrung
  • Samen
Lichtanspruch
  • Halbschattig
  • Sonnig
Wasserbedarf
  • Kommt mit Durststrecken gut zurecht.
Bevorzugte Erde
  • kalkreich
  • lehmig
  • verdichtet
  • gut durchfeuchtet
Winterhärte
  • -29°C
Reihenabstand
  • 25 cm
Saattiefe
  • knapp mit feiner Erde bedeckt
Zehrer
  • Schwachzehrer
Lebenszyklus
  • ausdauernd
Kultivierungseigenschaft
  • schneckenresistent
  • unkompliziert
  • rasch wachsend
  • kaum Befall mit Schädlingen
  • Direktsaat
Pflegeanforderungen
  • einfache Pflege
Gute Nachbarn
Sorten
'À Coeur Plein Amélioré'

Alte, bitterstoffarme Kultursorte

Wann Gewöhnlicher Löwenzahn pflanzen oder säen?
Hier finden Sie einen praktischen Pflanzkalender mit den richtigen Terminen und Pflegeanweisungen.

Erstfrühling / April

Aussaat im Freien

Spätsommer / Anfang August bis Ende August

Aussaat im Freien
Vorfrühling
März
  • Wurzel, essbar, bitter aromatisch, Nährwert: Gut

    Die inulinreiche Wurzel kann gut als leicht bitteres Gemüse verwendet werden oder aber, im Herbst gesammelt, getrocknet und in einer Eisenpfanne geröstet, als Kaffeeersatz. Die Wurzel ist im Herbst reicher an Stärke, im Frühjahr an Bitterstoffen.

  • Blätter, essbar, bitter leicht, Nährwert: Mittel

    Löwenzahn bildet, wenn er abgeschnitten wird, immer wieder neue Blätter. Er eignet sich hervorragend für Salate , Aufstriche, Orzotto und Risotto, für Suppen, Quiches etc.

Erstfrühling
April
  • Blätter, essbar, bitter leicht, Nährwert: Mittel

    Löwenzahn bildet, wenn er abgeschnitten wird, immer wieder neue Blätter. Er eignet sich hervorragend für Salate , Aufstriche, Orzotto und Risotto, für Suppen, Quiches etc.

  • Blütenstand, essbar, süßlich, Nährwert: Gering

    Frische Blüten werden für Sirup und Gelee verwendet, frische und getrocknete eignen sich zum Verzieren von Speisen und zur Zubereitung von Tees, Stängel und Blüten für Kinder-Basteleien.

  • Knospen, essbar, bitter leicht

    In Essig eingelegt ergeben die Knospen einen hervorragenden Kapernersatz.

Vollfrühling
Mai
  • Blätter, essbar, bitter leicht, Nährwert: Mittel

    Löwenzahn bildet, wenn er abgeschnitten wird, immer wieder neue Blätter. Er eignet sich hervorragend für Salate , Aufstriche, Orzotto und Risotto, für Suppen, Quiches etc.

  • Blütenstand, essbar, süßlich, Nährwert: Gering

    Frische Blüten werden für Sirup und Gelee verwendet, frische und getrocknete eignen sich zum Verzieren von Speisen und zur Zubereitung von Tees, Stängel und Blüten für Kinder-Basteleien.

  • Knospen, essbar, bitter leicht

    In Essig eingelegt ergeben die Knospen einen hervorragenden Kapernersatz.

Frühsommer
Juni
  • Blätter, essbar, bitter leicht, Nährwert: Mittel

    Löwenzahn bildet, wenn er abgeschnitten wird, immer wieder neue Blätter. Er eignet sich hervorragend für Salate , Aufstriche, Orzotto und Risotto, für Suppen, Quiches etc.

  • Blütenstand, essbar, süßlich, Nährwert: Gering

    Frische Blüten werden für Sirup und Gelee verwendet, frische und getrocknete eignen sich zum Verzieren von Speisen und zur Zubereitung von Tees, Stängel und Blüten für Kinder-Basteleien.

Hochsommer
Juli
  • Blütenstand, essbar, süßlich, Nährwert: Gering

    Frische Blüten werden für Sirup und Gelee verwendet, frische und getrocknete eignen sich zum Verzieren von Speisen und zur Zubereitung von Tees, Stängel und Blüten für Kinder-Basteleien.

Vollherbst
Oktober
  • Wurzel, essbar, bitter aromatisch, Nährwert: Gut

    Die inulinreiche Wurzel kann gut als leicht bitteres Gemüse verwendet werden oder aber, im Herbst gesammelt, getrocknet und in einer Eisenpfanne geröstet, als Kaffeeersatz. Die Wurzel ist im Herbst reicher an Stärke, im Frühjahr an Bitterstoffen.

Spätherbst
November
  • Wurzel, essbar, bitter aromatisch, Nährwert: Gut

    Die inulinreiche Wurzel kann gut als leicht bitteres Gemüse verwendet werden oder aber, im Herbst gesammelt, getrocknet und in einer Eisenpfanne geröstet, als Kaffeeersatz. Die Wurzel ist im Herbst reicher an Stärke, im Frühjahr an Bitterstoffen.

Winter
Dezember, Jänner; Februar
  • Wurzel, essbar, bitter aromatisch, Nährwert: Gut

    Die inulinreiche Wurzel kann gut als leicht bitteres Gemüse verwendet werden oder aber, im Herbst gesammelt, getrocknet und in einer Eisenpfanne geröstet, als Kaffeeersatz. Die Wurzel ist im Herbst reicher an Stärke, im Frühjahr an Bitterstoffen.