Pizza nera
In den Reigen der Pizzafamilien PIZZA ROSSA und PIZZA BIANCA gesellte sich aktuell die sehr angesagte junge Pizzafamilie PIZZA NERA. Besonderes Kennzeichen: Schwarzer Teig!
Warum schwarzer Teig?
Nun, der schwarze Teig ist in erster Linie ein Blickfang, ein Gag, der jedoch zu bewusstem, langsameren Verkosten und Genießen führt.
Wie wird Pizzateig – außer durch zu viel Hitze ;) – schwarz?
- Durch Sepiatinte: natürliches Färbemittel mit leichtem Fischaroma. Ideal für Pizzas mit Fischen und Meeresfrüchten.
- Durch pflanzliche Aktivkohle, beispielsweise Carbo Medicinalis "Sanova" Tabletten = Medizinische Aktivkohle aus Kokosnuss.
Vorteile: geschmacksneutral, entfernt Giftstoffe aus dem Magen-Darm-Trakt, hilfreich bei übersäuertem Magen. Auch für Kinder ab 2 J., für Schwangere und Stillende.
Mögliche Nachteile: Schluckt selbst ein paar Vitamine der Pizza, soll nicht gleichzeitig mit Medikamenten eingenommen werden, da sie deren Wirksamkeit verringern kann. Zusätzliche Infos hier! - Und – nach einer Idee von WILDFIND – durch getrocknete Totentrompeten!
Vorteil: Sehr guter Speisepilz, feines Pilzaroma.
Nachteil: Färbt zwar schwarz, aber nicht dunkelstes Kohlenschwarz. Kann ins Violette gehen. - Durch Lebensmittelfarbe: geschmacksneutral, ungiftig, keine weiteren Vorteile.
- Trinkwasser 170.00 ml
- Carbo Medicinalis Tabletten 5.00
- Frischhefe (Germ) 20.00 g
- Zucker 1.00 TL
- Weizen-Vollkornmehl 100.00 g
- Pizzamehl Type 00 150.00 g
- Ajowan 1.00 TL
- Natives Olivenöl 1.00 EL
- Salz 1.00 kräftige Prise
- Ricotta 125.00 g
- geraspelter Parmesan 2.00 EL
- Trinkwasser 1.00 EL
- Knoblauchzehen 2.00
- Mozzarella 125.00 g
- Tomaten 200.00 g
- Salami im Stück 120.00 g
- Basilikumzweig 1.00
- Natives Olivenöl Extra 1.00 EL
Zubereitung
Aus jeder Pizza kann man eine Pizza nera machen, denn es gibt geeignete Färbemittel, außerdem wird sie belegt wie andere Pizzas auch. Als Beispiel und Grundrezept möge das nachfolgende Rezept einer PIZZA NERA SALAMI dienen.
- 170.00 ml Trinkwasser — zimmerwarm
- 5.00 Carbo Medicinalis Tabletten — die Anzahl kann bis auf 8 erhöht werden.
- 20.00 g Frischhefe (Germ) — = 1 halber Würfel. Alternative: 1 Sackerl Trockenhefe (7 g). Perfekte Option: 12 g getrockneten Weizensauerteig (Lievito Madre) dazugeben.
- 1.00 TL Zucker — beschleunigt die Gärung
- 100.00 g Weizen-Vollkornmehl
- 150.00 g Pizzamehl Type 00 — Ersatz: Österr. Mehltype W700, Dtld. 550
- 1.00 TL Ajowan — Alternative: Feldthymian + Kümmel + Pfeffer mischen
- 1.00 EL Natives Olivenöl
- 1.00 kräftige Prise Salz — Kräutersalz
Teig mittels Maschine (Teigprogramm einer Brotbackmaschine oder Küchenmaschine) oder per Hand machen:
- Die angegebene Wassermenge in eine Teigschüssel füllen, Hefe, Zucker und – optional - getrockneten Weizensauerteig (in Italien als Lievito Madre bekannt) darin auflösen.
- Mehl mit Ajowan (bzw. mit Feldthymian, Kümmel, Pfeffer) mischen und zusammen mit Olivenöl und Salz kurz grob-teigig unterrühren, anschließend in 10 Minuten zu einer geschmeidigen Teigkugel kneten.
- Teigkugel in 2 Teile schneiden, jedes Teigstück kurz zu einer glatten Kugel kneten, leicht bemehlen und zugedeckt 20 Minuten bei 25° - 30° ruhen lassen. (In dieser Zeit, die Beläge vorbereiten.)
Pizza formen:
Nacheinander jede Teigkugel - so wie sie ist, also nicht erneut durchkneten - auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen,
- rundum leicht bemehlen und mit den Händen so von innen nach außen zu einem runden, dünnen, ca. 22 cm großen Fladen drücken, dass ein etwas dickerer Teigrand stehen bleibt. Dabei den Teigling zwischendurch immer wieder einmal wenden, sich eventuell mit einem kurzen Teigroller behelfen.
Pizza belegen:
Teigfladen auf ein vorbereitetes Backblech legen und nacheinander den ersten und zweiten Belag auf beide Pizzas aufteilen. Passende Rezepte siehe weiter unten!
Pizza backen:
Die Pizza kommt erst dann in den Backofen, wenn er die nötige Temperatur (Umluft: 220°; Ober- und Unterhitze: 240°) erreicht hat. Backzeit: ca. 15 Minuten.
- 125.00 g Ricotta — Alternative: Creme fraîche mit Topfen / Quark verrührt.
- 2.00 EL geraspelter Parmesan
- 1.00 EL Trinkwasser
- 2.00 Knoblauchzehen — in Scheiben geschnitten
Die Zutaten vermischen und zimmerwarm auftragen.
- 125.00 g Mozzarella
- 200.00 g Tomaten — Alternative: milde Peperoni
- 120.00 g Salami im Stück
- 1.00 Basilikumzweig
- 1.00 EL Natives Olivenöl Extra
Mozzarella, in dünne Streifen schneiden, Salami in dickere, Tomaten in Scheiben.
Der Reihe kommen auf den ersten Belag: Mozzarella, Tomaten, Salami.
Die fertig gebackenen Pizzas mit einigen Basilikumblättern garnieren und – nach Belieben – mit Nativem Olivenöl Extra beträufeln.
Pflanzen in diesem Rezept
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren