Erdäpfel-Nidei
„Erschtepfenidei“ sind eine alte, noch immer geliebte, pinzgauerische Mahlzeit, die, da fleischlos, unter der Woche als Mittagessen verspeist wird. Von Mariechen stets sehnsüchtig erwartet!
Zutaten
- 600.00 g Erdäpfel
- 200.00 g Weizenmehl
- 1.00 gestrichener TL Salz
- 1.00 kräftige Prise Muskatnuss
- 2.00 Eidotter
- 30.00 g Butterschmalz
Zubereitung
- 600.00 g Erdäpfel
- 200.00 g Weizenmehl — griffiges: in Ö Type W480, in D 405. Kann mit Vollkornmehl gemischt werden.
- 1.00 gestrichener TL Salz
- 1.00 kräftige Prise Muskatnuss
- 2.00 Eidotter
- 30.00 g Butterschmalz — Alternative: 2 EL Rapsöl und in den letzten Bratminuten etwas Butter selbst machen
Die gekochten, kalten Erdäpfel / Kartoffeln schälen und fein reiben.
Mehl, Salz und Muskatnuss darüber verteilen, die beiden Dotter dazugeben, mit einer Fleischgabel alles fein vermengen. Danach in Kürze zu einem nicht zu festen Teig kneten und gleich weiterverarbeiten, damit der Teig nicht klebrig und zäh wird. – Also:
- Auf bemehlter Arbeitsfläche den Teig zu einer Rolle formen, mit einer Teigkarte in 3 cm dicke Scheiben teilen.
- Nacheinander jede dieser Scheiben zu fingerdicken Stangen rollen, die anschließend mit einer Teigkarte in 15 mm lange Stücke („Nidei“) geteilt werden.
In einer weiten Pfanne – oder in zwei Pfannen - das Butterschmalz heiß werden lassen und die Erdäpfel-Nidei darin, ohne dass sie aneinanderkleben, rundum goldbraun und knusprig braten.
Die Erdäpfel-Nidei mit mildem Sauerkraut, das mit Lorbeerblättern und Wacholderbeeren in wenig Gemüsebrühe gekocht und mit Honig, Butter und Schnittlauchröllchen gewürzt worden ist, zu Tisch bringen.
Moizeit!