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Wipferlhonig
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Bild 2: Hier wird Wipferlhonig Nr. 1 abgefüllt.
Bild 3: Die Wipferl "safteln" bereits am nächsten Tag: Sie verfärben sich, der Zucker beginnt sich aufzulösen.Traubenzucker löst sich besser und schneller auf als Rohzucker

Wipferlhonig

"Wipferlhonig" ( = "Tannensirup", "Tannenhonig" ) wird Ende Mai aus den jungen, hellgrünen Wachstumstrieben mancher Nadelbäume gemacht. Diese Wachstumstriebe werden als "Wipferl", "Maiwipferln" und als "Tannabros" bezeichnet. Sie enthalten gesundheitsfördernde ätherische Öle, Harze, Tannine und viel Vitamin C.

Der "Honig",  der daraus gemacht wird, hilft bei Schnupfen, Husten und Heiserkeit.

Er schmeckt Kindern und Erwachsenen! Sie lutschen ihn teelöffelweise, geben ihn auf ihr Butterbrot, rühren ihn in Cremes und Müsli und süßen ihren Wintertee damit.

 

Der „Wipferlhonig“  ist eigentlich kein echter Honig, wie wir ihn von den Bienen kennen, sondern ein Sirup. Aber er schmeckt süß und gut und hat Heilkräfte und wird deshalb im Volksmund als „Honig“ bezeichnet.

 

Für die Herstellung von Wipferlhonig eignen sich folgende Nadelbäume:

 

Fichte
Kiefer 
Lärche
Latsche
Pinie
Tanne
Wacholder
Zirbe

 

Keinesfalls die hochgiftigen Austriebe von Eibe, Lebensbaumarten, Sadebaum, Virginischen Wacholder!

 

Wie sammelt man die guten Wipferl?
Nie werden die Wipferl aus der Wipfelregion des Baumes geerntet, sondern stets von den unteren Zweigen! Dabei zupft man, nachdem man sich die Erlaubnis des Besitzers erbeten hat, pro Baum (meistens ist es die wüchsige, "schnittverträgliche", gesunde Fichte) nur einige Wipferl ab, um ihn in seinem Wachstum nicht zu behindern.

 

Wann wird der Wipferlhonig aus dem Vorratskasten geholt?

Wenn wieder einmal die Erkältungsviren oder gar die Grippe zugeschlagen haben und uns Schnupfen, Husten und Verschleimung plagen, dann gibt es, andere medizinische Maßnahmen ergänzend, nach dem Essen einen Teelöffel Wipferlhonig.

Abgekühlter Tee wird damit gesüßt. Auch Joghurt.

Manche/r wünscht sich ( jederzeit ;) ein Butterbrot oder Vanilleeis mit Wipferlhonig!

 

Wie wird der Wipferlhonig gemacht?

Da gibt es – auch bereits seit alters her – 2 Arten der Zubereitung. Fragen Sie mich bitte nicht, welcher der beiden „Honige“ der „bessere“, im Sinne von noch mehr Heilwirksamkeit, ist ! ;) Ich weiß nur, dass beide Arten sehr gut schmecken, bei der ersteren die Konsistenz in Richtung Dickflüssigkeit gesteuert werden kann und der Zucker karamellisiert, bei der zweiteren der Vitamin C Gehalt höher ist.

  1. Einmal wird Fichtensud mit Zucker zu Sirup gekocht,
  2. das andermal frische Wipferl mit Traubenzucker bzw. Rohzucker geschichtet.

Damit Ihnen die Qual der Wahl erleichtert wird, finden Sie auf dieser Seite beide Rezepte vor:

Wipferlhonig Nr. 1
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Wipferlhonig Nr.2
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Wipferlhonig (Fichten-Sirup) im Mai aus den Wachstumstrieben der Fichte ("Maiwipferl") gemacht, hilft bei Schnupfen, Husten und Heiserkeit. Schmeckt Kindern!