Zuckerwurzel à la nature

Die Zuckerwurzel kam im 15. Jahrhundert aus Russland zu uns nach Mitteleuropa, wo sie aufgrund ihres süßlichen Stärkegehalts bis ins 19. Jahrhundert, bis Kartoffel und Rohrzucker sie ablösten, gerne angebaut und verspeist wurde. Heute zählt sie zu den nahezu vergessenen Wurzelgemüsearten.

Sie ist ein bis 150 cm hoher, zartgebauter Doldenblütler, der uns pro Pflanze ein Bündel an bis zu 30 cm langen, fingerdicken Wurzeln liefert.

 

Die Zuckerwurzel in der Küche

In Konsistenz und Geschmack merkt man sogleich die nahe Verwandtschaft zu Wurzelpetersilie und Karotte. Wie letztere können sie, nachdem man sie gut gewaschen und eventuell gebürstet hat, roh verspeist, gekocht oder – dem Aroma sehr zuträglich – einige Minuten in Butter oder Öl gebraten werden. Die in diesem Jahr gewachsenen Wurzeln sind durch und durch weich, die vom vorigen Jahr besitzen einen harten Strang in ihrer Mitte und werden wie Rippchen abgeknabbert. Sollen ja laut Nicholas Culpeper nett zu Leber und Verdauung sein und sogar aphrodisierende Eigenschaft besitzen ;)

Zutaten

  • 200.00 g Zuckerwurzeln
  • 1.00 EL Olivenöl
  • 1.00 Salbeiblatt
  • 1.00 Knoblauchzehe
  • 2.00 EL Zwiebelmarmelade

Zubereitung

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Zubereitung
Zutaten
  • 200.00 g Zuckerwurzeln frische
  • 1.00 EL Olivenöl
  • 1.00 Salbeiblatt
  • 1.00 Knoblauchzehe
  • 2.00 EL Zwiebelmarmelade Alternative: Relish des Spätsommers

Wurzeln in Wasser für 10 Minuten einweichen, dann waschen und mit der Gemüsebürste nachkontrollieren.

 

Bei Mittelhitze gemeinsam mit Salbei und läng geschnittenem Knoblauch für 3 Minuten in Olivenöl rösten.

Mit einem Klecks Zwiebelmarmelade als Vorspeise oder Beilage servieren. Voilà!

Pflanzen in diesem Rezept

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