Zuckerwurzel

Sium sisarum

6 Fotos

Verwendete Pflanzenteile

Salatzutat, Würze

Erläuterung

Lichtkeimer

Erntekalender

Blätter first spring gekocht essbar

Salatzutat, Würze.

Wurzel early spring gekocht essbar

Frisch verwenden oder einfrieren bzw. kurzzeitig im Kühlschrank lagern, längerfristig in Sand einschlagen. Junge Austriebe mit kleinen Wurzeln wieder einpflanzen. Zuckerwurzeln sind winterhart und ausdauernd.

Die Samenstände nacheinander, sobald sie braun und reif reif sind, ernten. Sie werden als Würze und als Saatgut verwendet.

Der Samen kann in Gebieten mit milden Wintern gleich ausgesät werden, sonst die Samen gut trocknen. Bis zur Aussaat im Frühjahr kühl lagern.

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Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

leberschützend (Wurzel) Volksheilkunde
verdauungsregelnd (Wurzel) Volksheilkunde
kreislaufanregend (Wurzel) Volksheilkunde

Inhaltsstoffe

Ballaststoffe Ballaststoff
Pektine Ballaststoff
Schleimstoffe Sekundär
Vitamine Vitamin
Festigungsstoffe
Mineralstoffe
Proteine, Eiweiße
Saccharose
Stärke
Details zu den Inhaltsstoffen
Ballaststoffe

Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, meist Kohlenhydrate, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie finden sich vor allem in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse, Nüssen und Saaten.

Pektine

Pektine sind pflanzliche Polysaccharide (Vielfachzucker), genauer Polyuronide, die im Wesentlichen aus α-1,4-glycosidisch verknüpften D-Galacturonsäure-Einheiten bestehen. Ernährungsphysiologisch betrachtet sind Pektine für den Menschen Nahrungsfasern. Viele Mikroorganismen dagegen sind in der Lage, Pektine in ihrem Stoffwechsel zu verwerten. In der Industrie finden Pektine hauptsächlich Verwendung als Geliermittel.

Schleimstoffe

Schleimstoffe sind eine heterogene Gruppe von Biopolymeren, die vorwiegend aus Polysacchariden bestehen. Ihre Haupteigenschaft liegt in der Aufnahme von Wasser, so dass sie damit schleimartige Kolloide und Gele – sogenannte Hydrokolloide – bilden und als Schutzsubstanzen dienen können. Unterschieden wird zwischen tierischen Schleimstoffen, die aus Glykoproteinen bestehen, und pflanzlichen Schleimstoffen, die nahezu nur aus Heteropolysacchariden bestehen. Beide Gruppen beinhalten neutrale Substanzen und saure, die als Grundbausteine Uronsäuren statt Monosacchariden enthalten. Weiterhin unterscheidet man auch zwischen wasserlöslichen und wasserunlöslichen Schleimstoffen.

Vitamine

Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.

Mineralstoffe

Mineralstoffe sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, die Organismen selbst nicht herstellen können. Daher müssen sie mit der Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Die hier genannten Stoffe betreffen ausschließlich den menschlichen oder tierischen Organismus. Pflanzen, Pilze und Bakterien benötigen teilweise andere Mineralstoffe.

Proteine, Eiweiße

Proteine, Eiweiße sind aus Aminosäuren aufgebaute Moleküle, die Struktur und Funktion jeder lebenden Zelle von Pflanze, Tier und Mensch bestimmen und an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt sind. Ein Mensch besitzt Hunderttausende verschiedener Proteine, hergestellt in den Ribosomen (zelleigne „Eiweißfabriken“) aus nur zwanzig Aminosäuren! Proteine zählen mit den Kohlenhydraten und Fetten zu den Hauptnährstoffen des Menschen. Die DGE empfiehlt Erwachsenen, täglich etwa 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht durch Mischkost zu sich nehmen. Mehr nicht, denn eine dauerhafte und übermäßige Aufnahme von Eiweißen erhöht die Konzentration der Harnsäure im Blut, was zu Gelenkserkrankungen wie Gicht oder Rheuma führen kann. Pflanzliches Eiweiß ist dem tierischen ebenbürtig und bringt durch die mitgelieferten Ballaststoffe zusätzliche Sättigungsvorteile, gesundheitliche Werte und wenig Fett. Proteine können noch mehr: Sie fungieren als Infektionsabwehr, regulieren die Ionenkonzentration in den Zellen und bestimmen so die Erregbarkeit von Nerven und Muskeln, sorgen für die Kontraktion der Muskeln … Ab einer Körpertemperatur von 41° Celsius (Fieber) beginnen die Proteine allerdings abzusterben und es besteht für den Erkrankten Lebensgefahr.

Saccharose

Saccharose [zaxaˈroːzə], umgangssprachlich Haushaltszucker, Kristallzucker oder einfach Zucker genannt, ist ein Disaccharid aus α-D-Glucopyranose und β-D-Fructofuranose und somit ein Kohlenhydrat. Andere Bezeichnungen für Saccharose sind Rohrzucker, Rübenzucker, Raffinadezucker oder raffinierter Zucker, brauner Zucker, Rohzucker. Vorwiegend im englischen Sprachbereich sowie im INCI-Code wird die Bezeichnung Sucrose verwendet.

Stärke

Stärke (lateinisch amylum; früher auch Amlung, Amilum und Amidum sowie „Kraftmehl“ genannt) ist eine organische Verbindung, ein Polysaccharid mit der Formel (C6H10O5)n, das aus α-D-Glucose-Einheiten besteht. Das Makromolekül zählt daher zu den Kohlenhydraten. Tierische Organismen, der menschliche Körper und Pilze verwenden Glycogen als Kohlenhydratspeicher. Stärke ist einer der wichtigsten Reservestoffe in pflanzlichen Zellen.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Verdauungsbeschwerden Volksheilkunde
Die Zuckerwurzel wird traditionell bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt, da ihr Wurzelstock verdauungsfördernd wirken soll.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Leberbeschwerden Volksheilkunde
In der Volksheilkunde gilt die Zuckerwurzel als leberstärkend und wird bei Leberbeschwerden zur Unterstützung der Leberfunktion verwendet.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.

Hilft bei

Andere Namen

GierlenGörlinSüßwurzelZuckermerk

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeNahrungspflanzeGemüse und Salat BlattgemüseKnollengemüseWurzelgemüseKräuter und GewürzeSüßstoffVerzehrtauglichkeit DestillierenEinfrierenGenussnahrungKochenLagernRohkostNützlingspflanze Pflanzen- und SamenhandelWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungalte KulturpflanzeBalkongartenBauerngartenpflanzeBienenweideGartenGartenpflanzeKübelbepflanzungleicht zu ziehenSchmetterlingspflanzeWochenendgarten
Vorkommen LebensraumGärtenVerbreitungEurasien
Blütenfarbe weiß
Blütezeit Hochsommer | Juli
Wuchsform krautige Pflanze / Staude

Aussaat & Pflege

first spring

Samen

first spring

Jungpflanzen

Nachbarn im Garten

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Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Apiaceae
Gattung
Sium
Ordnung
Apiales
Klasse
Magnoliopsida
Lebensform
Kraut
Habitat
Not known in a truly wild situation but found as an escape from cultivation in damp places.
Essbarkeit
★★★★☆

Anbau & Pflege

Prefers a light, rich, moisture retentive soil in full sun. Requires an abundance of moisture in the growing season or the roots will be tough. Plants are tolerant of some shade. Plants seem to be resistant to all insects and diseases. Skirret was at one time often grown for its edible root but has fallen into virtual disuse. This is a shame since the root is very tasty, easy to grow and relatively productive[K]. The form S. sisarum sisarum should be used, its root is fleshy and succulent, S. sisarum lancifolium. (Bieb.) Thell. is sometimes offered but is unlikely to produce roots of culinary quality. For polyculture design as well as the above-ground architecture (form - tree, shrub etc. and size shown above) information on the habit and root pattern is also useful and given here if available. The plant growth habit is a clumper with limited spread [1-2]. The root pattern is tuberous with swollen potato-like roots [1-2].
Vermehrung: Seed - sow late winter to early spring in a cold frame. It can be slow to germinate. Prick out the seedlings into individual pots when they are large enough to handle and plant them out in the summer if they are large enough. Otherwise, grow them on in a cold frame for their first winter and plant them out in the following spring. The seed is best sown in early April in situ. Division in early spring just before new growth begins. Use the side roots to produce new plants. Larger divisions can be planted out direct into their permanent positions. We have found it best to pot up the smaller divisions and grow them on in a lightly shaded position in a cold frame, planting them out once they are well established in the summer.

Essbare Verwendung

Edible Parts: Root Edible Uses: Coffee Root - raw or cooked. Firm, sweet and floury but with a small woody core[160, K]. The roots have a very acceptable taste raw, that is somewhat like a cross between carrots and parsnip but with a nutty flavour. They can also be boiled, baked or added to soups etc[183, K]. The roasted root has been used as a coffee substitute.

Weitere Nutzung

None known

Verbreitung

Heimisch: Afghanistan, Altay, Bulgaria, Central European Russia, East European Russia, Germany [I]; Austria [I]; Hungary; Italy [I]; Serbia; Kosovo; North Macedonia; Romania; Bulgaria; Greece (rare N- and W-Greece); S-European Russia; C-European Russia; E-European Russia; Moldova; Ukraine; Crimea; Siberia (Altay, W-Siberia); Kazakhstan; Turkmenistan; Uzbekistan; Kyrgyzstan; Tajikistan; Northern Caucasus; Georgia [Caucasus]; Armenia; Azerbaijan; Turkey (E-Anatolia, Inner Anatolia, N-Anatolia, NE-Anatolia, S-Anatolia); Iraq (NE-Iraq); Iran (EC-Iran, NE-Iran: Mts., Iranian Aserbaijan, W-Iran); Afghanistan (Takhar); Syria; China (Xinjiang), Global, Greece, Hungary, Iran, Iraq, Kazakhstan, Kirgizstan, Krym, Lebanon-Syria, NO, North America, North Caucasus, Palaearctic, Romania, South European Russia, Tadzhikistan, Transcaucasus, Turkmenistan, Türkiye, Ukraine, Uzbekistan, West Siberia, Xinjiang Eingeführt: Austria, Belgium, CZ, Czech Republic, Czechia-Slovakia, France, Germany, Great Britain, Italy, NW. Balkan Pen., The Netherlands

Alternative deutsche Namen

Zuckerwurzel
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren