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Goji | Lycium barbarum L.

Goji

Botanischer Name: 
Lycium barbarum L.
andere Namen: 
Gewöhnlicher Bocksdorn
andere Namen: 
Gemeiner Teufelszwirn
andere Namen: 
Hexenzwirn
andere Namen: 
Chinesische Wolfsbeere
andere Namen: 
Gemeiner Bocksdorn
Die Frucht kann Allergien auslösen.
Die Frucht verstärkt die blutverdünnende Wirkung von Medikamenten.

- Bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Marcumar) wird die blutverdünnende Wirkung verstärkt. Es besteht ein erhöhtes Risiko für Blutungen.

Gattung: /
Art: Lycium barbarum L. / Goji
Kommt in Mitteleuropa wild bzw. ausgewildert vor: JA!
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Wo es der Goji-Beere behagt, neigt sie zum Wuchern.

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Getrocknete Gojibeeren

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Blüte des Gewöhnlichen Bocksdorn bzw. von Goji

Bild 1: Fruchtender Gojistrauch
Bild 2: Wo es der Goji-Beere behagt, neigt sie zum Wuchern.
Bild 3: Getrocknete Gojibeeren
Bild 4: Blüte des Gewöhnlichen Bocksdorn bzw. von Goji
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Bild 5: Gojistrauch in voller Blüte
Bild 6: Die Goji-Sträucher blühen und fruchten bis in den Spätherbst.
Bild 7: Der Gemeine Bocksdorn ( = Goji-Beere ) in Thomés Flora von 1885
Bildquelle

Die Goji-Beere („Gemeiner Bocksdorn“) ist ein sehr anspruchsloser, winterharter, bogig wachsender Strauch. Sobald einer seiner Zweige den Boden berührt, schlägt er Wurzeln und breitet sich munter aus, sodass er gut vermehrt werden, aber als Neophyt sogar lästig werden kann.

 

Standort im Garten:
Die Goji-Beere, die bis zu 4 m hoch werden kann, ist durch ihren bogigen Wuchs, ihre lange  Blütezeit vom Juni bis in den Oktober und durch ihre an den oft noch blühenden Zweigen wie rote Perlen aufgereihten, gesunden Früchten, die von August bis Oktober reifen, ein attraktiver Strauch für den Garten, wenn da nicht die Wucherei wäre! Sie verbreitet sich nämlich nicht nur durch ihre Absenker, sondern auch über ihre Wurzeln und Samen. Schnecken allerdings lieben junge Gojipflanzen!

  • Wegen ihres Hanges zu wuchern, ist es ratsam, ihr eine Wurzelsperre zu verpassen und sie - wie übrigens auch die Brombeere - an einem senkrechten Gerüst zu ziehen, um sie unter Kontrolle halten zu können.

 

Ernte:

Die Ernte erfolgt wie bei der Kornelkirsche, der sie im Geschmack ähnelt: Tücher unter der Pflanze ausbreiten und kräftig schütteln. Die reifen Beeren fallen herunter, können eingesammelt werden. 

 

 

Die Goji-Beere als Nahrungsmittel:

Mit dem Begriff "Anti-Aging-Pflanze" ist die Wirkung der Goji-Beere gut definiert! 

  • Verwendet werden:
    • Blüten als essbare Deko
    • Junge Blätter als Salat oder Spinat
    • Aber vor allem die Früchte, die "Gojibeeren"
      Sie schmecken richtig angenehm süß mit einer leichten Säure. Die darin enthaltenen wenigen Schleimstoffe vermitteln ein weiches Mundgefühl.
      Verzehrt  können sie roh, aber auch getrocknet – ähnlich den Weintrauben / Rosinen – pur oder in unterschiedlichen Zubereitungen werden.
  • Inhaltsstoffe und Speisenzubereitungen mit Gojii-Beeren:

    Sinnvoll ist es, sie in kleine, Energie spendende, dabei gesunde Zwischenmahlzeiten einzubauen, deren Wert sie erhöhen, denn sie sind reich an 

    • Antioxidantien
    • Carotinoiden
    • Vitamine C
    • Vitamin E
    • Mineralstoffe wie Phosphor und Zink. 

Folglich können sie mitverwendet werden in
Joghurts
Smoothies
Tees
Studentenfutter
Müsli
Quarkcremes
Obstsalaten
Eiszubereitungen
Schokolade
Salaten
Süßsauren Saucen (z.B. für Wild)
Fruchtlikören
Keksen, Muffins …

Um sein Immunsystem nachhaltig zu stärken und einen zellschützenden Effekt zu erreichen, empfiehlt es sich, Gojibeeren kurrmäßig über 6 Wochen täglich zu verzehren, und zwar ungefähr 15 g. Das ist etwa eine Frauenhand voll bzw. 2 Esslöffel.
 

  • Tipp aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM):
    Gojibeeren als Tee bzw. Absud in der Form zu sich zu nehmen, die wir Europäer als „Kompott“ bezeichnen würden. Hier finden Sie das Rezept dazu.
  • Tipp aus der zeitgemäßen ernährungsbezogenen Naturheilkunde:
    Mixen Sie sich ein immunstärkendes Smoothie! Das Rezept dazu, ist hier zu finden.
Essbare Pflanzenteile:
Blätter
Essbare Pflanzenteile:
Blüten
Essbare Pflanzenteile:
Früchte
Geschmack:
süßlich
Geschmack:
süßsauer
Sättigungswert:
Gut
Sättigungswert:
Mittel
Aussehen

Blütenfarbe

  • violett
    violett

Wuchshöhe

  • bis 4 m
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT ESSBARER PFLANZE
Kultivierung
Befruchtung
  • Fremdbefruchtung (Insekten)
  • Selbstbefruchtung
Vermehrung
  • Samen
  • Ausläufer / Stolonen
  • Absenker
  • Selbstaussaat bei zusagenden Bedingungen
Lichtanspruch
  • Halbschattig
  • Schattig
  • Sonnig
Wasserbedarf
  • Braucht regelmäßig Wasser, sobald die Erde fühlbar abgetrocknet ist.
Bevorzugte Erde
  • gut durchfeuchtet
  • durchlässig
Winterhärte
  • -23°C
Lebenszyklus
  • ausdauernd
Kultivierungseigenschaft
  • laufend zu beernten
Pflegeanforderungen
  • einfache Pflege
Schädlinge
  • Blattläuse
  • Schnecken
  • kaum Befall mit Schädlingen
Krankheiten
  • Echter Mehltau
Gesundheit
Wirkung

laut TCM:

Früchte
Früchte
Anwendungsgebiete

laut TCM:

Extrakte aus gemeinem Bocksdorn schützen vor Zerstörung des optischen Nervs, wenn ein Glaukom vorliegt.

Als Einzeldosierung 6 bis 15 Gramm der getrockneten Beeren als Tee, in Wein oder als Tinktur.

Früchte essen und Absud trinken.

Früchte essen und Absud trinken.

Wann Goji pflanzen oder säen?
Hier finden Sie einen praktischen Pflanzkalender mit den richtigen Terminen und Pflegeanweisungen.

Vollfrühling / Mai

Jungpflanzen setzen
die sich durch Absenker gebildet haben. Frischgesetzte Jungpflanzen fallen manchmal Schnecken zum Opfer.

Spätsommer / Anfang August bis Ende August

Früchte ernten

Frühherbst / Ende August bis Ende September

Früchte ernten

Vollherbst / Ende September bis Mitte Oktober

Früchte ernten
Jungpflanzen pflanzen
Pflanzloch 30 cm breit und 30 cm tief ausheben. Die ausgehobene Erde zur Seite schaufeln und mit Gartenkompost mischen. Die Pflanze mit ausgebreiteten Wurzeln 5 cm tiefer pflanzen als sie vorher gestanden hat. Pflanzloch wieder füllen, Erde etwas andrücken und gut gießen. Auf Schneckenfraß achten! Frischgesetzte Jungpflanzen fallen manchmal Schnecken zum Opfer.
Vollfrühling
Mai
  • Blätter, essbar, Nährwert: Mittel
Frühsommer
Juni
  • Blätter, essbar, Nährwert: Mittel
Hochsommer
Juli
  • Blätter, essbar, Nährwert: Mittel
  • Blüten, essbar
Spätsommer
August
  • Blüten, essbar
  • Früchte, essbar, süßsauer, Nährwert: Gut
Frühherbst
September
  • Blüten, essbar
  • Früchte, essbar, süßsauer, Nährwert: Gut
Vollherbst
Oktober
  • Blüten, essbar
  • Früchte, essbar, süßsauer, Nährwert: Gut