Jetzt sammelbar: Blätter
Nº 0039 / 1.200· Ericaceae · Kraut

Heidelbeere

Vaccinium myrtillus · auch: Heidelbeere, Wald-

ERNTEKALENDER Spätsommer
JFMAMJJASOND
DETAILS ↓
WUCHSFORM
Strauch
BLÜTE
rosa/weiß · Spätsommer, Frühsommer, Erstfrühling
STANDORT
Lebensraum

Die Heidelbeere wächst wild in Wäldern und Mooren und war schon immer eine geschätzte Sammelfrucht. Ihre dunkelblauen Beeren sind reich an Vitaminen und Antioxidantien.

Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.

Beschreibung

Die wilde Heidelbeere war zu allen Zeiten ein heißbegehrtes, wildes Früchtchen!

Verwendete Pflanzenteile

Für Teemischungen verwendbar.

Portrait

In den Fünfziger-Jahren machten zur Zeit der Wald-Heidelbeerreife in Österreich (Steiermark, Oberösterreich) viele Städter „Heidelbeerfahrten“ mit Bahn und Bus zu angesagten Heidelbeerplätzen. Sie brachen in Gruppen und Grüppchen, mit Rucksack, Jause und Riffel bepackt, morgens auf und kehrten meistens erst am nächsten Tag zurück. Übernachtet wurde in Holzfällerhütten auf mit trockenem Laub ausgestreuten Holzbetten.  Die hochgeschätzten wilden Beeren verspeiste man roh, gerne in gesüßter Milch oder Süßrahm schwimmend, der große Rest wurde der häuslichen Kochkunst anvertraut.  

 

Tipps:

  • Die Blätter der wilden Heidelbeere als Tee und ihre Früchte getrocknet einzunehmen, sind ein altes Hausmittel, um schlichte Durchfälle zu beheben. Tee aus Blättern der wilden Heidelbeere ist ein Arzneitee, der nur fallweise eingenommen werden sollte. Durch seinen hohen Gehalt an Gerbstoffen kann er bei Dauergebrauch unbekömmlich bis schädigend wirken.
  • Rohe Heidelbeeren wirken durch ihre Ballaststoffe verdauungsregulierend, im Übermaß genossen abführend. 
  • Heidelbeeren schmecken lecker, sind kalorienleicht und sehr gesund:
    Wilde Heidelbeeren sind sehr reich an äußerst gesunden Oligomere Proanthocyanidinen (OPC-Stoffe) und Anthocyanen! Diese verursachen neben der Blaufärbung zusammen mit dem in ihnen enthaltenen Vitamin C eine antioxidative, gefäßschützende und krebshemmende Wirkung. 
  • Die milden Heidelbeeren, auch als "Blaubeeren" bekannt, färben mit ihren äußerst gesunden Anthocyanen alles, was mit ihnen in Berührung kommt, blauviolett: Finger, Mund, Zähne,  Kleidung, Ostereier ...
    Nicht immer ist das Blau erwünscht! Wie entferne ich Heidelbeerflecken?
    • Mit Zitronensaft bekommt man blaue Fingerspitzen, Zähne und Lippen wieder hell. Dazu einfach mit einer Zitronenscheibe abreiben. - Mit Zitronensaft lassen sich auch Muster in die mit getrockneten Waldheidelbeeren blau gefärbten Ostereier ritzen.
    • Flecken auf der Kleidung sofort auswaschen.
      Sollte Restfarbe darin verbleiben, das nasse Kleidungsstück für 2 Tage in den Rasen legen. Sonne und Mondlicht bleichen die Flecken. („Rasenbleiche“)
  • Wilde Heidelbeeren besitzen so viel Natursüße, dass man für ihre Marmeladezubereitung („Heidelbeer-Konfitüre“) am besten Gelierzucker 3:1 verwendet. Auch sie färbt zwar die Zunge bläulich, doch schmeckt sie köstlich und ist eine Wohltat für den gereizten Magen + Darm!
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Erntekalender

Blätter Spätsommer gekocht essbar

Ernten und trocknen für Teemischungen, die bei Harnwegsinfekten hilfreich sind.

Früchte Hochsommer gekocht essbar

Roh genossen am besten, aber auch für Marmeladen und Kuchen gut geeignet.
Getrocknet für Müsli und Tees.
Auch zum Färben von Ostereiern hervorragend geeignet.

Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Zitierte Quellen für diese Pflanze

Literaturliste →
Belege:
  • 📗 Kommission E am BfArM, Monographie: Myrtilli fructus (Heidelbeerfrüchte, getrocknet)(1994), Bundesanzeiger Nr. 76
    „Traditionelle Anwendung bei unspezifischen, akuten Durchfallbeschwerden sowie äußerlich bei leichten Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut."
  • 📚 Rudolf Fritz Weiß, Volker Fintelmann, Lehrbuch der Phytotherapie, Vaccinium myrtillus
    „Getrocknete Heidelbeeren sind dank ihres hohen Gerbstoffgehalts ein klassisches Hausmittel bei Durchfall; die frischen Früchte sind aufgrund des geringeren Gerbstoffgehalts eher als Nahrungsmittel zu betrachten."
Inhaltsstoffe (24)
Ballaststoffe Ballaststoff
Pektine Ballaststoff
Calcium Mineral
Eisen Mineral
Kalium Mineral
Magnesium Mineral
Natrium Mineral
Phosphor Mineral
Zink Mineral
Anthocyane Sekundär
Flavonoide Sekundär
Gerbstoffe Sekundär
Phenolsäuren Sekundär
Polyphenole Sekundär
Dextrine
Einfachzucker
Fructose
Gruppen
Kohlenhydrate
Mikronährstoffe
Mineralstoffe
Organische Säuren
Polysaccharide
Sekundäre Pflanzenstoffe
Ballaststoffe

Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, meist Kohlenhydrate, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie finden sich vor allem in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse, Nüssen und Saaten.

Pektine

Pektine sind pflanzliche Polysaccharide (Vielfachzucker), genauer Polyuronide, die im Wesentlichen aus α-1,4-glycosidisch verknüpften D-Galacturonsäure-Einheiten bestehen. Ernährungsphysiologisch betrachtet sind Pektine für den Menschen Nahrungsfasern. Viele Mikroorganismen dagegen sind in der Lage, Pektine in ihrem Stoffwechsel zu verwerten. In der Industrie finden Pektine hauptsächlich Verwendung als Geliermittel.

Calcium

Calcium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ca und der Ordnungszahl 20. Im Periodensystem steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und zählt daher zu den Erdalkalimetallen. Die Schreibweise Calcium entspricht der IUPAC-Norm und gilt als fachsprachlich.

Eisen

Eisen ist ein chemisches Element mit dem Symbol Fe und der Ordnungszahl 26. Es gehört zu den Übergangsmetallen, die im Periodensystem die 8. Nebengruppe (Eisen-Platin-Gruppe), nach der neuen IUPAC­-Zählung die Gruppe 8 (Eisengruppe) bilden. Eisen ist, auf den Massenanteil (ppmw) bezogen, nach Sauerstoff, Silicium und Aluminium das vierthäufigste Element in der Erdkruste und nach Aluminium das häufigste Metall.

Kalium

Kalium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol K und der Ordnungszahl 19. Im Periodensystem steht es in der ersten Hauptgruppe bzw. der 1. IUPAC-Gruppe und zählt zu den Alkalimetallen.

Magnesium

Magnesium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Mg und der Ordnungszahl 12. Im Periodensystem der Elemente steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und gehört damit zu den Erdalkalimetallen.

Natrium

Natrium ist ein chemisches Element mit dem Symbol Na und der Ordnungszahl 11. Im Periodensystem der Elemente steht es in der 3. Periode und als Alkalimetall in der 1. IUPAC-Gruppe bzw. 1. Hauptgruppe. Natrium ist ein Reinelement, dessen einziges stabiles Isotop 23Na ist.

Phosphor

Phosphor ist ein chemisches Element mit dem Symbol P und der Ordnungszahl 15. Im Periodensystem steht es in der fünften Hauptgruppe, bzw. 15. IUPAC-Gruppe oder Stickstoffgruppe.

Zink

Zink ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Zn und der Ordnungszahl 30. Zink wird zu den Übergangsmetallen gezählt, nimmt aber darin eine Sonderstellung ein, da es wegen der abgeschlossenen d-Schale in seinen Eigenschaften eher den Erdalkalimetallen ähnelt. Nach der veralteten Zählung wird die Zinkgruppe als 2. Nebengruppe bezeichnet, nach der aktuellen IUPAC-Nomenklatur bildet Zink mit Cadmium, Quecksilber und dem ausschließlich in der Forschung relevanten Copernicium die Gruppe 12. Es ist ein bläulich-weißes sprödes Metall und wird unter anderem zum Verzinken von Eisen und Stahlteilen sowie für Regenrinnen verwendet. Zink ist für alle Lebewesen essentiell und Bestandteil wichtiger Enzyme. Der Name Zink kommt von Zinke, Zind, da Zink zackenförmig erstarrt.

Anthocyane

Anthocyane oder Anthozyane sind wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe, die im Zellsaft nahezu aller höheren Pflanzen vorkommen und Blüten und Früchten eine intensive rote, violette oder blaue Färbung verleihen.

Flavonoide

Die Flavonoide sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich formal vom Grundkörper Flavan (2-Phenylchroman) ab: zwei aromatische Ringe, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern (Glykosid-Bildung) entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.

Gerbstoffe

Gerbstoffe sind chemische Stoffe, die zum Gerben von Tierhäuten verwendet werden. Eine abgezogene Tierhaut wird durch die Behandlung mit Gerbstoffen in Leder umgewandelt, was z. B. Fäulnis verhindert. Es gibt in der Natur vorkommende (natürliche) Gerbstoffe und künstlich hergestellte (synthetische) Gerbstoffe.

Phenolsäuren

Phenolsäuren (Phenolcarbonsäuren) sind aromatische chemische Verbindungen, wichtige Gruppen sind die Hydroxybenzoesäuren und Hydroxyzimtsäuren. Damit sind sie Phenole und aufgrund ihrer Carboxygruppe auch Carbonsäuren.

Polyphenole

Polyphenole sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Definitionen, welche Verbindungen den Polyphenolen zugeordnet werden können. Zumeist werden natürliche, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die mehr als einen Phenolring enthalten, den pflanzlichen Polyphenolen zugeordnet. Vereinzelt werden auch aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an einen aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten, als Polyphenole bezeichnet.

Dextrine

Dextrine, auch Stärkegummi oder Maltodextrine genannt, sind homologe Stärkeabbauprodukte, deren Molekülgröße zwischen Oligosacchariden und Stärke liegen. Üblicherweise kommen sie in Form von weißem bzw. hellgelbem Pulver vor. Sie werden hauptsächlich aus Weizen-, Kartoffel- und Maisstärke durch trockene Erhitzung (>150 °C) oder unter Säureeinwirkung gewonnen. In der Natur wird Dextrin zum Beispiel von Bacterium macerans erzeugt. Dextrine entstehen auch durch den enzymatischen Abbau von Stärke durch Amylase.

Einfachzucker

Monosaccharide sind eine Stoffgruppe von organisch-chemischen Verbindungen. Sie sind die Produkte der partiellen Oxidation mehrwertiger Alkohole. Monosaccharide haben eine Kette aus mindestens zwei Kohlenstoffatomen als Grundgerüst und weisen eine Carbonylgruppe sowie mindestens eine Hydroxygruppe auf. Sie sind die Bausteine aller Kohlenhydrate und können sich zu Disacchariden (Zweifachzuckern), Oligosacchariden (Mehrfachzuckern) oder Polysacchariden (Vielfachzuckern) verbinden.

Fructose

Fructose ist eine natürlich vorkommende chemische Verbindung. Fructose gehört als Monosaccharid (Einfachzucker) zu den Kohlenhydraten. Wegen der Ketogruppe am zweiten Kohlenstoffatom und wegen der Zahl von sechs Kohlenstoffatomen im Molekül ist Fructose eine Ketohexose. Sie kommt in zwei spiegelbildlichen Isomeren vor. Alle Angaben in diesem Artikel betreffen allein die D-Fructose, da die L-Fructose in der Praxis bedeutungslos ist.

Gruppen

Familienname

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate bilden neben Proteinen und Lipiden in Bezug auf die Biomasse eine der drei bedeutsamsten Stoffklassen: Kohlenhydrate kommen im Stoffwechsel aller Lebewesen vor. Als Produkt der Photosynthese machen Kohlenhydrate etwa zwei Drittel der weltweiten Biomasse aus. Kohlenhydrate sind die am häufigsten vorkommende Klasse von Biomolekülen. Die Wissenschaft, die sich mit der Biologie der Kohlenhydrate und dem Kohlenhydratstoffwechsel beschäftigt, heißt Glycobiologie. Kohlenhydrate werden mit dem Suffix „-ose“ gekennzeichnet, z. B. die Polysaccharide Cellulose, Amylose, die Oligosaccharide Raffinose oder Stachyose, Disaccharide wie Saccharose oder Lactose und Monosaccharide wie Glucose und Fructose.

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Mineralstoffe

Mineralstoffe sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, die Organismen selbst nicht herstellen können. Daher müssen sie mit der Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Die hier genannten Stoffe betreffen ausschließlich den menschlichen oder tierischen Organismus. Pflanzen, Pilze und Bakterien benötigen teilweise andere Mineralstoffe.

Organische Säuren

Organische Säuren sind chemische Verbindungen, die über eine oder mehrere funktionelle Gruppen oder andere Strukturelemente verfügen, die unter Abgabe von Protonen mit Wasser oder anderen protonierbaren Lösungsmitteln Gleichgewichtsreaktionen eingehen. Dabei entstehen die jeweiligen Anionen der betreffenden organischen Säuren und die Protonen werden im Fall von Wasser als Lösungsmittel, das als Protonenakzeptor und damit als Base reagiert, unter Bildung von Oxoniumionen H3O+, aufgenommen. Die Konzentration der Oxoniumionen in der Lösung ist dann größer als die Konzentration von Hydroxidionen, sodass die Lösung als sauer bezeichnet wird:

Polysaccharide

Polysaccharide sind Kohlenhydrate, in denen eine große Anzahl Monosaccharide (Einfachzucker) über eine glycosidische Bindung verbunden sind. Es handelt sich um Biopolymere aus mindestens elf Monosaccharideinheiten oder mit statistischer Molekülgrößenverteilung. Beispiele für Polysaccharide sind Glycogen, Stärke, Pektine, Chitin, Callose und Cellulose. Polysaccharide spielen für Pflanzen und Tiere eine wichtige Rolle als Schleimstoffe, Reservestoffe und Nährstoffe. Sie sind zum Beispiel in Getreidekörnern und Kartoffeln vorzufinden. Pflanzliche Zellwände bestehen zu über 50 % aus Cellulose und Hemicellulose, letztere ist ein Gemisch aus Polysacchariden, das eine stützende Funktion in der Zellwand übernimmt.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Heilrezepte

Andere Namen

HeidelbeereBlaubeereSchwarzbeereMoosbeereWildbeereWaldbeereHeubeereHoadla

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanze
Vorkommen Lebensraum
Blütenfarbe rosaweiß
Blütezeit Spätsommer | AugustFrühsommer | JuniErstfrühling | AprilHochsommer | JuliVollfrühling | Mai
Wuchsform Strauch

Rezepte mit dieser Pflanze

Quellen

Steckbrief

Familie
Ericaceae
Gattung
Vaccinium
Ordnung
Ericales
Klasse
Magnoliopsida
Lebensform
Kraut
Habitat
Heaths, moors and woods on acid soils to 1250 metres.
Essbarkeit
★★★★☆
Heilwirkung
★★★☆☆
Licht
5/10
Feuchtigkeit
6/10
Boden
3/10
pH-Wert pH 4 – 4.5

Anbau & Pflege

Requires a moist but freely-draining lime free soil, preferring one that is rich in peat or a light loamy soil with added leaf-mould. Prefers a very acid soil with a pH in the range of 4.5 to 6, plants soon become chlorotic when lime is present. Succeeds in full sun or light shade though it fruits better in a sunny position. Dislikes root disturbance, plants are best grown in pots until being planted out in their permanent positions.Tolerates some shade, succeeding in light woodland. Very tolerant of wind and exposure. Plants do not always do well in sheltered positions and they fruit better in an exposed position. They can also form the ground layer in acid woods. A freely suckering shrub when growing well. Plants quickly regenerate from below ground level if they are burnt and also tolerate some grazing. One report says the plant is self-sterile, another that it is self-fertile. The fruits are relished by wildlife and the plants provide food for a number of insect species. Plants in this genus are notably resistant to honey fungus. In garden design, as well as the above-ground architecture of a plant, root structure considerations help in choosing plants that work together for their optimal soil requirements including nutrients and water. The root pattern is flat with shallow roots spreading near the soil surface [2-1].
Vermehrung: Seed - sow late winter in a greenhouse in a lime-free potting mix and only just cover the seed. Stored seed might require a period of up to 3 months cold stratification. Another report says that it is best to sow the seed in a greenhouse as soon as it is ripe. Once they are about 5cm tall, prick the seedlings out into individual pots and grow them on in a lightly shaded position in the greenhouse for at least their first winter. Plant them out into their permanent positions in late spring or early summer, after the last expected frosts. Cuttings of half-ripe wood, 5 - 8cm with a heel, August in a frame. Slow and difficult. Cuttings of mature wood in late autumn. Layering in late summer or early autumn. Another report says that spring is the best time to layer. Takes 18 months. Division of suckers in spring or early autumn.

Essbare Verwendung

Edible Parts: Fruit Leaves Edible Uses: Tea Fruit - raw or cooked. Sweet and very tasty, they make an excellent preserve, their small seeds making them suitable for jam. A slightly acid flavour when eaten raw. The fruit can be dried and used like currants. The fruit is up to 10mm in diameter. A tea is made from the leaves.

Weitere Nutzung

Dye Ink A green dye is obtained from the leaves and the fruit and is used to colour fabrics. A blue or black dye is obtained from the fruit. This can be used as an ink.

Verbreitung

Heimisch: Albania, Alberta, Algeria, Altay, Amur, Andebu, Arizona, Austria, BR, Baltic States, Belarus, Belgium, British Columbia, Brussels-Capital Region, Bulgaria, Buryatiya, Central European Russia, Chita, Colorado, Corse, Czechia-Slovakia, DK, Denmark, Drangedal, East European Russia, Elverum, FI, Finland, Flanders, Flemish Region, France, Føroyar, GL, Germany, Grand Duchy of Luxembourg, Great Britain, Greece, Greenland, Hungary, IS, Iceland, Idaho, Innvik, Ireland, Irkutsk, Italy, Japan, Kazakhstan, Khabarovsk, Krasnoyarsk, Mongolia, Montana, NO, NW. Balkan Pen., Netherlands, Nevada, New Mexico, North America, North Caucasus, North European Russia, Northwest European Russia, Norway, Oregon, Poland, Portugal, Romania, Røyken, Spain, Sweden, Switzerland, Transcaucasus, Tuva, Türkiye, Ukraine, Utah, Vinje ST, Voss, Walloon Region, Washington, West Siberia, Xinjiang, Yakutiya Eingeführt: Greenland

Alternative deutsche Namen

Blaubeere, HeidelbeereHeidelbeere

Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren