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Wilder Amarant | Amaranthus retroflexus

Wilder Amarant

Botanischer Name: 
Amaranthus retroflexus
andere Namen: 
Unkraut-Amarant
andere Namen: 
Wilder Fuchsschwanz
andere Namen: 
Rauhaariger Fuchsschwanz
andere Namen: 
Zurückgebogener Amarant
andere Namen: 
Zurückgekrümmter Fuchsschwanz
Unterfamilie:
Gattung: /
Art: Amaranthus retroflexus / Wilder Amarant
Kommt in Mitteleuropa wild bzw. ausgewildert vor: JA!
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Bild 1: Der Rauhaarige Fuchsschwanz wird auch als Wilder Amarant bzw. Unkrautamarant und als Zurückgebogener Amarant bezeichnet.

 

Der Rauhaarige Fuchsschwanz (Amaranthus reflexus) wird treffend auch als Wilder Amarant und als Rauhaariger Amarant bezeichnet.

Der Rauhaarige Fuchsschwanz ist in ein häufiges, wärmeliebendes – und gut essbares -  „Unkraut“. Zu finden ist er auf nahrhaftem Boden in Äckern, besonders gerne in Maisfeldern, stammt er doch wie auch der Mais aus Mexiko! Zu finden ist der Neophyt weiters auf Zuckerrübenfeldern, in Gärten und Weinbergen, an Wegrändern und Flussufern und  als Ruderalpflanze auf ungenutzten bzw. brach gefallenen Flächen. 

Die Pflanze selbst verträgt keinen Frost, überdauert jedoch als Samen auch frostige Winter.

Johannes Vogel, ein Spezialist für pflanzliche Notnahrung, zählt die Familie der Amarante („Fuchsschwänze“) zu seinen 12 weltweit wichtigsten, (auch) in der Wildnis zu findenden,  Nahrungspflanzen.

Es gibt viele essbare Züchtungen dieser frohwüchsigen, gesunden Pflanzengattung, die eine große Blättermasse und / oder auch essbare Samen, das wertvolle Inkakorn, ein Pseudogetreide, liefern.

Alle Amarantblätter, auch die der wilden Arten, sind leicht verdaulich und können wie Spinat, der sie ja verdrängt hat, zubereitet werden. Jung und gründlich gesäubert, auch roh.

Die winzigen, energiereichen, aber glutenfreien Samen werden wie Reis und Hirse verwendet. Sie sind ideal für die schnelle, leichte, aber gehaltvolle Küche!

Auch die Wurzeln sind dem Magen zuträglich, vor allem von Pflanzen, die noch keine Blüten gebildet haben. Sie schmecken ähnlich wie Rote Rüben.

Essbare Pflanzenteile:
Blütenstand, unreif
Essbare Pflanzenteile:
Blätter
Essbare Pflanzenteile:
Samen
Essbare Pflanzenteile:
Blütenstand
Geschmack:
herzhaft spinatähnlich
Sättigungswert:
Gut
Aussehen

Blütenfarbe

  • grün
    grün

Wuchshöhe

  • bis 0,8 m
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT GIFTIGER PFLANZE
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT ESSBARER PFLANZE
Kultivierung
Vermehrung
  • Samen
Lichtanspruch
  • Halbschattig
  • Sonnig
Bevorzugte Erde
  • kommt auch mit ungünstigeren Bedingungen zurecht
  • nahrhaft
  • durchlässig
Zehrer
  • Mittelzehrer
Lebenszyklus
  • einjährig
Kultivierungseigenschaft
  • unkompliziert
Gesundheit
Wirkung
Anwendungsgebiete

laut Volksheilkunde:

Blätter als Nahrung nehmen.

Zerstoßenen Blütenstand auflegen.

Zerstoßenen Blütenstand auflegen.

Wann Wilder Amarant pflanzen oder säen?
Hier finden Sie einen praktischen Pflanzkalender mit den richtigen Terminen und Pflegeanweisungen.
Vorfrühling
März
  • Blätter, essbar, herzhaft spinatähnlich, Nährwert: Gut

    Junge Blätter sehr mild, spinatähnlich, roh oder gekocht essbar, nach der Blüte werden die Blätter bitter.

Erstfrühling
April
  • Blätter, essbar, herzhaft spinatähnlich, Nährwert: Gut

    Junge Blätter sehr mild, spinatähnlich, roh oder gekocht essbar, nach der Blüte werden die Blätter bitter.

Vollfrühling
Mai
  • Blätter, essbar, herzhaft spinatähnlich, Nährwert: Gut

    Junge Blätter sehr mild, spinatähnlich, roh oder gekocht essbar, nach der Blüte werden die Blätter bitter.

Frühsommer
Juni
  • Blätter, essbar, herzhaft spinatähnlich, Nährwert: Gut

    Junge Blätter sehr mild, spinatähnlich, roh oder gekocht essbar, nach der Blüte werden die Blätter bitter.

Spätsommer
August
  • Samen, essbar, Nährwert: Gut

    Samen können für Müsli und Aufläufe und Suppeneinlagen verwendet werden, oder als Mehl für Brot und Gebäck (glutenfrei).

Frühherbst
September
  • Samen, essbar, Nährwert: Gut

    Samen können für Müsli und Aufläufe und Suppeneinlagen verwendet werden, oder als Mehl für Brot und Gebäck (glutenfrei).

Vollherbst
Oktober
  • Samen, essbar, Nährwert: Gut

    Samen können für Müsli und Aufläufe und Suppeneinlagen verwendet werden, oder als Mehl für Brot und Gebäck (glutenfrei).