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Flechtensuppe – Moossuppe
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Flechtensuppe – Moossuppe

Portionsangabe: 
1 P.

Eine Flechtensuppe bzw. Moossuppe bereitet man am besten aus Isländischem Moos zu. Gekocht bewirkt es Sämigkeit der Suppe und verleiht ihr einen zarten Pilzgeschmack. Da macht sich seine Herkunft bemerkbar: Es ist nämlich keine Moosart, sondern eine Flechte, und die ist bekanntlich eine Symbiose aus Pilz und Alge bzw. Cyanobakterie. 

  • Man kann das Isländische Moos u. U. selbst sammeln. Es ist jedoch auch in Apotheken und Kräuterläden erhältlich, denn neben seiner ursprünglichen Verwendung als Nahrungsmittel des Nordens ist es auch eine wichtige Arzneidroge.

Durch seine heilenden Flechtensäuren schmeckt das Isländische Moos bitter, was sich in großer Masse geschmacklich und auch gesundheitlich negativ bemerkbar machen würde. Man entbittert es deshalb in der Regel vor seiner Verwendung als oftmaliges Nahrungsmittel

In einer Flechtensuppe schaden allerdings ein paar Bitterstoffe weder geschmacklich, noch medizinisch, sofern die Tagesdosis, pro Erwachsenen 6 g Isländisches Moos (= 3 gestrichene Esslöffel), nicht überstiegen wird.

Wir entbittern das Isländische Moos deshalb für die Zubereitung der Flechtensuppe nur kurz.

  • Hinweis: Die Zutaten sind für 1 Person berechnet!
So schmeckt uns die Flechtensuppe:
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Notsuppe - Überlebenssuppe
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