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Barbarakraut | Barbarea vulgaris

Barbarakraut

Botanischer Name: 
Barbarea vulgaris
andere Namen: 
Echtes Barbarakraut
andere Namen: 
Barbarakresse
andere Namen: 
Gewöhnliches Barbarakraut
andere Namen: 
Winterkresse
andere Namen: 
Echte Winterkresse
andere Namen: 
Rapunzel
andere Namen: 
Gelber Beifuß
andere Namen: 
Schnödsenf
andere Namen: 
Wild-Öl
Tribus:
Art: Barbarea vulgaris / Barbarakraut
Kommt in Mitteleuropa wild bzw. ausgewildert vor: JA!
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Die Grundblätter unterscheiden sich von den Stängelblättern. Sie können vom Herbst weg über den Winter bis zur Frühlingsblüte geerntet und verspeist werden.

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Auch Blüten und die ölhaltigen Samen, die in Schoten heranreifen, sind essbar. Würzig!

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Die lichtvolle, essbare Pflanze, die auch an steinigen Orten am Leben bleibt, ist der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute und Steinbrucharbeiter, gewidmet.

Bild 2: Die Grundblätter unterscheiden sich von den Stängelblättern. Sie können vom Herbst weg über den Winter bis zur Frühlingsblüte geerntet und verspeist werden.
Bild 3: Auch Blüten und die ölhaltigen Samen, die in Schoten heranreifen, sind essbar. Würzig!
Bild 4: Die lichtvolle, essbare Pflanze, die auch an steinigen Orten am Leben bleibt, ist der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute und Steinbrucharbeiter, gewidmet.
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Bild 5: Die Grundblätter sind leierförmig: Sie besitzen mehrere Paare von Seitenlappen und einen rundlichen Endlappen.
Bild 6: Auf trockenen Standorten knabbert - wie bei den Radieschen - der Erdfloh Löcher in ihre Blätter.
Bild 7: Winterkresse (Barbarakraut) ist ideal für die Balkongärtnerei!
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    Die Blüten geben reichlich Nektar ab und werden deshalb von Bienen fleißig besucht.

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    Foto vom 03.06.: Die Blattrosette beginnt einzuziehen und verschwindet. Die gelappten Stängelblätter werden frisch zum Würzen von Butterbrot, Spinat und Salat genutzt.

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    Foto vom 18.11.: Die Samen sind ausgestreut. Eine Blattrosette ist im Wachsen begriffen. Sie bleibt grün, auch unter der Schneedecke.

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    Foto vom 27.05.: Voll erblüht!

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    Illustrations of the British Flora (1924)

Diese essbare, zweijährige, öfters auch ausdauernde Wildpflanze schmeckt kressig und ist wintergrün. Sie zählt zu den seltenen Pflanzen, die auch im Winter frisches, vitaminreiches Grün liefern! Ihre Winterhärte beträgt ca. - 25°.

Wichtige Namen dieser Wildpflanze

  • Als Ausnahmepflanze, die auch in der dunklen, kalten Jahreszeit, bedeckt von Schneemassen, Nahrung liefert, wurde sie unter dem Namen "BARBARAKRAUT" der hl. Barbara geweiht, deren Fest im Winter, am 4. Dezember, begangen wird und die zudem die Schutzpatronin der ohne Tageslicht in Stein- und Erdmassen arbeitenden Bergleute war und ist. 
  • Ihr weiterer sehr bekannte, ebenfalls sinnvolle Name ist „ECHTE WINTERKRESSE“. Er gibt Bescheid, dass diese kresseähnlich schmeckende Pflanze auch im Winter geerntet werden kann!
     
  • Den Namen "RAPUNZEL" teilt sie sich mit dem 'Feldsalat' und mit der "Rapunzelglockenblume". Welche der Rapunzeln wird wohl dem Märchen "Rapunzel" den Namen gegeben haben?

 

Barbarakraut / Echte Winterkresse im Garten

Barbarea vulgaris ist zwar eine Wildpflanze, kann aber auch in Hausgärten, Balkonkistchen und Töpfen angebaut werden.

Sie ist, ein sonniger bis halbschattiger Standort und regelmäßige Wassergaben vorausgesetzt, leicht zu kultivieren. Je trockener der Standort desto schärfer wird sie.

Die Echte Winterkresse / Barbarakraut wird ihrem Rhythmus entsprechend, am besten im Spätsommer oder auch im Frühherbst ausgesät. Sie ist als Saatgut im Handel unter der Bezeichnung "Winterkresse" erhältlich. Einmal im Garten, vermehrt sich die pflegeleichte Pflanze meist von selbst.

 

Barbarakraut / Echte Winterkresse in der Küche

Für Speisezwecke sollte es im nichtblühenden Zustand geerntet werden. Nur dann besitzen die Blätter den angenehm würzigen Kressegeschmack. Die Blätter einer blühenden Pflanze dagegen schmecken bitter-herb.  - Es treibt übrigens nach seiner Blüte wieder angenehm schmeckende Jungtriebe aus der Erde.

Barabrakraut / Echte Winterkresse kann

 

 

Essbare Pflanzenteile:
Knospen
Essbare Pflanzenteile:
Blätter
Essbare Pflanzenteile:
Blüten
Essbare Pflanzenteile:
Früchte
Essbare Pflanzenteile:
Jungtriebe
Geschmack:
scharf kresseartig
Geschmack:
herb feinwürzig
Geschmack:
herzhaft
Geschmack:
herzhaft kresseähnlich
Geschmack:
herzhaft senfartig
Sättigungswert:
Gering
Sättigungswert:
Mittel
Aussehen

Blütenfarbe

  • gelb
    gelb

Wuchshöhe

  • bis 0,6 m
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT GIFTIGER PFLANZE
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT ESSBARER PFLANZE
Kultivierung
Befruchtung
  • Fremdbefruchtung (Insekten)
  • Selbstbefruchtung
Keimfähigkeit
  • bis 3 Jahre
Vermehrung
  • Samen
  • Selbstaussaat bei zusagenden Bedingungen
Lichtanspruch
  • Halbschattig
  • Sonnig
Wasserbedarf
  • Kommt mit Durststrecken gut zurecht.
Bevorzugte Erde
  • nährstoffreich
  • neutral
  • durchlässig
  • kiesig
Winterhärte
  • -29°C
Reihenabstand
  • 20 cm
Saattiefe
  • knapp mit feiner Erde bedeckt
Zehrer
  • Schwachzehrer
Lebenszyklus
  • ausdauernd
  • zweijährig
Anbaupause
  • 3 Jahre
Kultivierungseigenschaft
  • schneckenresistent
  • unkompliziert
  • laufend zu beernten
  • kaum Befall mit Schädlingen
  • Direktsaat
Pflegeanforderungen
  • einfache Pflege
Schädlinge
  • Erdflöhe
Sorten
'Winterkresse'

Bis zu 25 cm große Rosetten. Aussaat im August. Auch für ungeheizte Gewächshäuser geeignet; Ernte bis in das nächste Jahr bis zur Blüte. Je trockener der Standort desto schärfer.

Gesundheit
Wirkung

laut Volksheilkunde:

, Blätter
, Blätter
, Blätter
Wann Barbarakraut pflanzen oder säen?
Hier finden Sie einen praktischen Pflanzkalender mit den richtigen Terminen und Pflegeanweisungen.

Spätsommer / Anfang August bis Ende August

Aussaat im Freien
Saat fein mit Erde bedecken, nicht austrocknen lassen. Jungpflanzen auf 10 cm - 25 cm Abstand vereinzeln

Frühherbst / Ende August bis Ende September

Aussaat im Freien
Saat fein mit Erde bedecken, nicht austrocknen lassen. Auch eine Aussaat im ungeheizten Gewächshaus ist wegen der Winterernte empfehlenswert. Jungpflanzen auf 10 cm - 25 cm Abstand vereinzeln

Spätherbst / Mitte Oktober bis Ende November

Jungpflanzen bedecken
Wegen der leichteren Ernte im Winter Barbarapflanzen mit Vlies bedecken.
Vorfrühling
März
  • Blätter, essbar, herzhaft kresseähnlich, Nährwert: Mittel

    sehr Vitamin C haltig! Der Geschmack ist leicht säuerlich und kresseartig.

  • Jungtriebe, essbar, herzhaft kresseähnlich, Nährwert: Mittel
Erstfrühling
April
  • Blätter, essbar, herzhaft kresseähnlich, Nährwert: Mittel

    sehr Vitamin C haltig! Der Geschmack ist leicht säuerlich und kresseartig.

  • Jungtriebe, essbar, herzhaft kresseähnlich, Nährwert: Mittel
  • Knospen, essbar, herzhaft, Nährwert: Gering
Vollfrühling
Mai
  • Blätter, essbar, herzhaft kresseähnlich, Nährwert: Mittel

    sehr Vitamin C haltig! Der Geschmack ist leicht säuerlich und kresseartig.

  • Jungtriebe, essbar, herzhaft kresseähnlich, Nährwert: Mittel
  • Blüten, essbar, herzhaft kresseähnlich, Nährwert: Mittel

    Besonders lecker schmecken die Blütentriebe im Knospenstadium! Sie ergeben ein sehr schmackhaftes Dünstgemüse. Geschmacklich erinnern sie an Brokkoli.

  • Knospen, essbar, herzhaft, Nährwert: Gering
Frühsommer
Juni
  • Blüten, essbar, herzhaft kresseähnlich, Nährwert: Mittel

    Besonders lecker schmecken die Blütentriebe im Knospenstadium! Sie ergeben ein sehr schmackhaftes Dünstgemüse. Geschmacklich erinnern sie an Brokkoli.

Spätsommer
August
  • Früchte, essbar, herzhaft kresseähnlich, Nährwert: Mittel
Frühherbst
September
  • Blüten, essbar, herzhaft kresseähnlich, Nährwert: Mittel

    Besonders lecker schmecken die Blütentriebe im Knospenstadium! Sie ergeben ein sehr schmackhaftes Dünstgemüse. Geschmacklich erinnern sie an Brokkoli.

  • Früchte, essbar, herzhaft kresseähnlich, Nährwert: Mittel
Vollherbst
Oktober
  • Blüten, essbar, herzhaft kresseähnlich, Nährwert: Mittel

    Besonders lecker schmecken die Blütentriebe im Knospenstadium! Sie ergeben ein sehr schmackhaftes Dünstgemüse. Geschmacklich erinnern sie an Brokkoli.

Spätherbst
November
  • Blüten, essbar, herzhaft kresseähnlich, Nährwert: Mittel

    Besonders lecker schmecken die Blütentriebe im Knospenstadium! Sie ergeben ein sehr schmackhaftes Dünstgemüse. Geschmacklich erinnern sie an Brokkoli.

Winter
Dezember, Jänner; Februar
  • Blüten, essbar, herzhaft kresseähnlich, Nährwert: Mittel

    Besonders lecker schmecken die Blütentriebe im Knospenstadium! Sie ergeben ein sehr schmackhaftes Dünstgemüse. Geschmacklich erinnern sie an Brokkoli.