Falafel und Tahinisauce
Falafel stammen ursprünglich aus dem arabischen Raum, wo sie zu den alltäglichen Armeleuteessen zählten. Sie können als „vegetarische Fleischbällchen“ bezeichnet werden. Wie diese schmecken sie, warm oder kalt verspeist, würzig-knusprig und liefern viel pflanzliches Eiweiß.
Zutaten
- 300.00 g Kichererbsen
- 100.00 g Jungzwiebeln
- 2.00 Knoblauchzehen
- 50.00 g Kräutermischung
- 1.00 TL Salz
- 1.00 Prise Cayennepfeffer
- 2.00 TL Cumin
- 2.00 TL Koriandersamen
- 4.00 EL Weizenmehl
- 4.00 EL Sesamsamen
- 1.00 Liter Frittieröl
Zubereitung
- 300.00 g Kichererbsen — getrocknete. Alternative: 600 g bereits gekochte aus der Dose.
- 100.00 g Jungzwiebeln — = Lauchwiebeln, Winterheckenzwiebeln.
- 2.00 Knoblauchzehen
- 50.00 g Kräutermischung — Petersilie, Minze, Dill, Koriandergrün.
- 1.00 TL Salz
- 1.00 Prise Cayennepfeffer — Alternative: 1 TL Harissa
- 2.00 TL Cumin — = Kreuzkümmel, Mutterkümmel. Alternative: Ajowan.
- 2.00 TL Koriandersamen — gemahlen
- 4.00 EL Weizenmehl — kann auch Vollkorn sein, Alternative: Couscous
- 4.00 EL Sesamsamen — optional
- 1.00 Liter Frittieröl — beispielsweise raffiniertes Olivenöl (ohne den Zusatz “nativ” oder “vergine”), Kokosfett, raffiniertes Rapsöl, Butterschmalz.
Falls Sie gerne getrocknete Kichererbsen verwenden, werden sie so gekocht: Kichererbsen 12 Stunden in so viel kaltem Wasser einweichen, dass es 5 cm über die Kichererbsen reicht. Abgießen und, erneut mit frischem Wasser gut bedeckt, eine Stunde bei niedriger Hitze köcheln lassen. Abgießen und - für die Falafelzubereitung - abtropfen lassen.
- Durch da Einweichen werden schwer verdauliche Saponine gelöst, durch das Kochen das giftige Phasin.
Kichererbsen fein zerkleinern: Dazu entweder mixen oder mit einem Stößel bzw. mit einem Kartoffelstampfer oder mit einer Gabel quetschen.
Frühlingszwiebeln mitsamt ihren grünen Halmen, die Knoblauchzehen und das Grünzeug (Petersilie, Minze, Dill, Koriandergrün) fein hacken oder im Zerkleinerer zerkleinern und mit den restlichen Gewürzen zum Kichererbsen-Püree geben. Alles durch Mixen bzw. Verrühren gut vermischen.
Mehl oder Couscous unterkneten, Teig 20 Minuten ruhen lassen. -
- Zeit genug für die Zubereitung der begleitenden Tahini-Soße:
120 g Tahini, gekauft oder selbst gemacht, mit 2 EL Zitronensaft, wenig gepresstem Knoblauch, je einer Prise Pfeffer und Salz und etwas Wasser verrühren.
Teig kurz durchkneten und portionsweise zwischen den Händen zu 25 mm großen Bällchen / Laibchen formen. Wer möchte, gibt dabei - für noch mehr Aroma - Sesam auf seine Handflächen. – Die Bällchen / Laibchen auf einem mit Mehl bestreutem Schneidbrett lagern, bis alle fertig sind.
Frittieröl auf 170° erhitzen.
- Diese Temperatur erkennt man u.a. durch die Bläschenprobe: Wenn man einen Holzlöffelstiel auf den Boden der Frittierpfanne drückt, zeigen sich im heißen Öl aufsteigende Bläschen.
Falafel für ca. 5 Minuten Öl frittieren, dabei einmal wenden. Sie sollen rundum knusprig braun werden.
- Die Frittier-Temperatur nicht unter 150° fallen lassen: Die Falafel würden sich schwer verdaulich und kalorienreich mit Fett ansaugen!
- Die Temperatur sollte zudem nicht auf über 180° steigen.
Die fertigen Falafel auf Küchenpapier abtropfen lassen, gegebenenfalls im Backofen bei 90° warmhalten.
Falafel zusammen mit Tahinisauce und Salat (Kraut-Karotten-Salat, Rote Bete Salat, Tomatensalat) anrichten.