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Moosbeernocken
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Bild 1: Bei Tisch mit Zimtzucker bestreuen.
Bild 2: Das ist der richtige Moment, um die Moosbeernocken zu wenden.
Bild 3: Im Backofen bei 120° warm halten, bis alle fertig sind.

Moosbeernocken

'Moosbeenudln', 'Heidelbeerlaibchen', 'Blaubeerpfannkuchen', 'Obstküchlein'
Portionsangabe: 
3 P.

Oh Schmatz, lass nach!

Als „Moosbeeren“ werden im Pinzgau die Wald-Heidelbeeren bezeichnet. Sie werden auch heute noch fleißig gesammelt, um sie entweder in gezuckerter Milch oder eben als heißgeliebte Moosbeernocken zu verspeisen. - Gartenheidelbeeren färben übrigens beim Verspeisen nicht die Zähne (vorübergehend!;) blau. Waldheidelbeeren sind trotzdem unschlagbar - was Geschmack und gesundheitlichen Wert betrifft.

  • Zur Bezeichnung "Nocken": In der alpenländischen Küchensprache werden im Unterschied zum kugelrunden Knödel dreidimensionale ovale Formen als „Nocken“ bzw. „Nockerl“ bezeichnet, auch wenn sie flach sind ;)
  • Am einfachsten gelingen die Mossbeernocken / Obstküchlein in einer keramikbeschichteten Pfanne. Bei einer unbeschichteten ist es wichtig, dass etwas mehr Fett / Öl genommen wird und dass es bereits richtig heiß ist, wenn das erste Teighäufchen hineinkommt. 
  • Verwendet man Buchweizenmehl, sind die Nocken glutenfrei.
  • Obstküchlein:
    • Anstatt Heidelbeeren kann man auch Johannisbeeren und Kirschen - auch aus dem Glas -  oder kleingeschnittene Zwetschken, Marillen, Äpfel und Birnen verwenden. Diese kleinen Pfannkuchen schmecken immer!
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Als „Moosbeeren“ werden im Pinzgau die Wald-Heidelbeeren bezeichnet. Am einfachsten gelingen die Mossbeernocken in einer beschichteten Pfanne.