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Pinzgauer Kletzenbrot

Pinzgauer Kletzenbrot

Portionsangabe: 
2 Wecken, à 1,5 kg

Angegeben wird hier auf Wildfind ein altes, erprobtes Familienrezept aus Maria Alm. Doch die Zutaten der Fruchtmasse für das Kletzenbrot sind kein ehernes Gesetz, man darf abwandeln: Was in diesem Jahr besonders aromatisch gewachsen ist und was einem selbst und den zu Beschenkenden (voraussichtlich ;) schmeckt, wird bevorzugt. Kletzen allerdings, diese getrockneten Birnen, sollten immer dabei sein, denn nach ihnen ist dieses energiespendende Früchtebrot benannt! Und sie sind schon seit dem frühen Mittelalter dabei. Wer es sich vermochte, gab auch die hochgeschätzten, duftenden Gewürze dazu, die bereits damals aus dem Orient importiert wurden, aber sehr teuer waren.

Ein duftendes Kletzenbrot zu machen, ist nicht schwierig, verlangt aber ein gewisse Zeiteinteilung. Das wusste man auch in früheren Zeiten und entwickelte einen sinnvollen Ritus des Zeltenbackens. Er startet am Elisabethtag: 

Für das Anschneiden des Zeltens stehen mehrere Termine zur Auswahl: Hl. Abend, Stephanitag, Neujahr, Dreikönigstag, Sebastianitag. Als Anscheidetermin war der Stephanitag besonders beliebt. Familienmitglieder, Freundinnen und Freunde wurden dazu eingeladen, selbst die Wirte luden an diesem Tag ihre Stammgäste auf Kletzenbrot und ein Stephanischnapserl ein.

Andere Namen für dieses Rezept