Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.
Salben, Grundrezepte
1

Salben, Grundrezepte

 

Salben werden ohne wässrigen oder alkoholischen Flüssigkeitsanteil hergestellt und benötigt deshalb keinen Emulgator.

Salben verwendet man, wenn Heilung im Vordergrund steht: Heilung der Haut und tiefergelegener Gewebe durch Auftragen oder leichtes Einmassieren der Salbe.

 

GRUNDREZEPT Nr.1: "Die Rucki-Zucki-Salbe, eine KOCH-SALBE"
Diese sehr einfache Rezeptzubereitung, die sich schon über Jahrhunderte (Jahrtausende ;) bewährt hat, wird aus Fett und Pflanzenteilen "gekocht". Wie das geht, finden Sie  h i e r !

 

GRUNDREZEPT Nr.2: „BIENENWACHS-SALBE“

Merkhilfe:

Wenn man ein Heilöl mit Bienenwachs festigt, und zwar 1 Teil Bienenwachs +7 Teile Heilöl, erhält man eine Heilsalbe.

Zubereitung:

Etwas Heilöl gemeinsam mit dem Bienenwachs unter gelegentlichem Umrühren langsam bis auf ca. 65° erwärmen, bis das Bienenwachs geschmolzen ist. Herd ausschalten. Das restliche Heilöl einrühren. Inzwischen den Topf vom Herd nehmen. Wer möchte, rührt bei 35° pro 10 g Salbe 1 - 2 Tropfen naturreine ätherische Öle oder Propolistinktur unter. Weiterrühren, bis man merkt, dass die Salbe fester zu werden beginnt. Einfüllen. 

 

GRUNDREZEPT Nr.3: "BIENENWACHS-SHEABUTTER-SALBE"
Die Bienenwachs-Salbe wird geschmeidiger, wenn man zusätzlich, bevor sie sich verfestigt, hautpflegende Sheabutter oder / und Kakaobutter einrührt! 
Merkhilfe:

1 Teil Bienenwachs + 7 Teile Heilöl + 2 Teile Sheabutter oder Kakaobutter (Man kann auch mischen.)
Dazu pro 10 g Salbe 1 - 3 Tropfen naturreines ätherisches Öl. 

H i e r  finden Sie eine Auswahl hautfreundlicher ätherischer Öle.   Sie bringen neben Konservierung zusätzliche duftende Heilwirkung.  

Zubereitung:

Einen Teil des Heilöles gemeinsam mit dem Bienenwachs unter gelegentlichem Umrühren langsam bis auf ca. 65° erwärmen, bis das Bienenwachs geschmolzen ist. Herd ausschalten, das restliche Heilöl und anschließend bei 30° bis max. 35° die Sheabutter und die äth. Öle bzw. Propolis gründlich einrühren. Inzwischen den Topf vom Herd nehmen und weiterrühren, bis man merkt, dass die Salbe fester zu werden beginnt. Einfüllen. 

 

GRUNDREZEPT Nr.4: "SALBE  MIT  LANOLIN"

Lanolin ist zwar etwas klebrig, hat jedoch eine gute Heilwirkung bei Ekzemen und schlecht heilenden Wundrändern und schützt die Haut vor Austrocknung. 

Beispiel Beinwellsalbe!

 

GRUNDREZEPT Nr.5: "SHEABUTTER - OLEOGEL"

Das wirkungsvolle Sheabutter-Oleogel kann als eine Sonderform der Salbe bezeichnet werden. Diese wertvolle, pflegende Pflanzenbutter-Ölverbindung liegt nicht auf, sondern zieht wie eine Creme ein! 
Das Sheabutter-Oleogel besteht aus zertifizierter Bio-Sheabutter und einer dem Hauttypus entsprechenden Ölmischung aus Pflegeölen (wahlweise: Jojobaöl, Kukuinussöl, Babassuöl, Mandelöl), Wirkstoffölen, ätherischen Ölen und gegebenenfalls Heilölen (Pappelöl, Ringelblumenöl). Sheabutter selbst pflegt und schützt bereits die Haut, spendet ihr Feuchtigkeit und regt ihre Zellerneuerung an. Suchen Sie unter den Verlinkungen die Öle nach Ihren individuellen Bedürfnissen aus! Die Zeit, die Sie dafür investieren, rentiert sich! Oft finden Menschen mit Problemhaut oder alternder Haut mit der unkomplizierten Zubereitung eines wirkungsvollen Sheabutter-Oleogels Hilfe für ihre Hautpflege. 

Es entstehen - im wahrsten Sinne des Wortes im "Handumdrehen" - Sheabutter-Oleogele

  • zur Babypflege (wahlweise Mandelöl, Ringelblumenöl. Naturreine ätherische Öle: Lavendel, Palmarosa)
  • zur Körper-, Gesichts- und Handpflege mit Anti-Aging-Wirkung. 

So entsteht ein Sheabutter-Oleogel:
Das Sheabutter-Oleogel besteht in der Regel je zur Hälfte aus Sheabutter und aus Hautpflegeölen, gelingt aber auch mit weniger oder mehr Öl.

  • Dazu die Sheabutter im Wasserbad auf 30°C erwärmen, das Öl dazugeben + pro 100 g Oleogel 10 - 20 Tropfen hautfreundliches ätherisches Öl, alles gründlich verrühren. Auf einem kühlen Platz weiterrühren, bis das Oleogel anzudicken beginnt. In Cremedosen oder Glastiegel abfüllen und verschließen. Den Vorrat kühl aufbewahren.
    • Als Pflegeöle eignen sich:
      Für alle Hauttypen: Jojobaöl, Kukuinussöl, Babassuöl, Mandelöl, Aprikosenkernöl, Distelöl, Traubenkernöl, Sonnenblumenöl.
      Für die trockene Haut zusätzlich: Sesamöl, Avocadoöl, Kokosöl.
      Für die fette Haut: Jojobaöl, Kukuinussöl.
    • Wenn Sie spezielle Wirkstofföle wie Granatapfelkern-, Amarant-, Nachtkerzen-, Borretschöl, Hanföl, Schwarzkümmelöl, Wildrosenöl … einarbeiten möchten, nehmen Sie auf 100 g Sheabutter-Basisölmischung 10 ml des ausgewählten Wirkstofföles.
  • Eine weitere, super-einfache Zubereitungsart:
    Besonders sahnig wird das Oleogel, wenn man die zimmerwarme Sheabutter in kleine Stücke schneidet und zusammen mit den Ölen mixt.

 

BALSAM-SALBE: 

Grundrezept-Merkhilfe:

1 Teil Bienenwachs, 2 Teile Harz, 2 Teile Bio-Kokosfett, so viele zerkleinerte Pflanzen,
dass sie in dem Fettgemisch noch schwimmen können. 

Siehe dazu weitere Infos zu Harz, zu Heilbalsam!

Zubereitung:
Alles gemeinsam in einem Kochtopf schmelzen, dann so viele zerkleinerte Kräuter dazugeben, dass sie im erwärmten Öl schwimmen können. Heilgemisch zugedeckt ca. 15 - 60 Minuten heiß ziehen lassen. Auf der Herdplatte auskühlen lassen. Nochmals erhitzen, bis das Bienenwachs dünnflüssig geworden ist, dann abfiltern.
Rezeptbeispiele:
Adlerbalsam 
Heilbalsam der Rosa 
Pappelsalbe 
Pechsalbe 
Ringelblumen-Balsam, Haussalbe 
Zapfensalbe 

 

1
1