Heilpflanze: immunstärkend, Artreriosklerose vorbeugend, entzündungshemmend

Aronia

Aronia melanocarpa

15 Fotos

Beschreibung

Die Apfelbeere / Aronia ist ein sehr dankbarer Fruchtstrauch für den Garten  und auch für den Balkon, denn sie gedeiht in jedem Boden, sofern er nicht zu kalkhaltig ist, und - sie zeigt sich äußerst winterhart und gesund. 

Sollten Sie in einem rauen Gebiet leben, keinen Garten aber zum Glück einen Balkon besitzen, der Platz für wenigstens 1 Kübelpflanze bietet, würde ich Ihnen die Aronia empfehlen! 

Sie ist das ganze Jahr über bewundernswert:

Im Frühling öffnet sie, die zu den Rosengewächsen gehört, unzählige, weiße, duftende Schalenblüten, in denen sich Wildbienen und andere geflügelte BesucherInnen tummeln.

Im Sommer trägt sie ein frisch-grünes Blätterkleid mit grünen Fruchtknöpfen, die sich zum Spätsommer hin dunkelblau färben. An Regentagen hängen Tropfen wie Perlen daran!

Im Herbst darf genascht werden und man bewundert ihre traumhafte Blattfärbung: Ein Feuer aus Rot, Orange und Gelb.

Den Winter übersteht sie ohne zusätzliche schützende Hülle blendend, mit weißen Schneebällen in ihrem Geäst. - Da merkt man ihre nördliche Herkunft.

 

Verwendete Pflanzenteile

Abhängig vom Klima ist auch ein etwas früherer Erntetermin möglich.

Erläuterung

vor Vogelfraß.

Portrait

Was man ihr nicht ansieht, ist ihre Heilkraft, die in ihren Beeren steckt!

Aroniabeeren sollten jedoch erst ganz ausgereift geerntet werden. Auch dann, wenn sich ihre Haut bereits schwarz gefärbt hat, muss die Frucht noch nicht vollreif sein!  Vor Vogelfraß schützen!

Um ihren Reifegrad festzustellen, beobachtet man ab Mitte August den Beerenstängel: Er sollte rot geworden sein. Dann schneidet man eine Beere durch. Ist ihr Fruchtfleisch durch und durch dunkel gefärbt, und es zeigt sich kein heller Mittelstreifen mehr, kann die Ernte beginnen. ist die volle Konzentration ihrer gesunden Inhaltsstoffe erreicht und sind die Früchte sind erntereif. Je länger sie allerdings auf dem Strauch verbleiben dürfen, evtl. bis zum Rosinenstadium, desto mehr Inhaltsstoffe und Süße stecken in ihnen.

Da die Kernchen, so wie die Kerne von Äpfeln und anderen Kernobstarten, geringe Anteile von Amygdalin, das beim Zerbeißen ungekochter Beeren Blausäure freisetzt, enthalten, sollten Aroniabeeren roh oder getrocknet pur nur in kleineren Mengen verspeist werden. Apfelbeeren, wie Aroniabeeren auch bezeichnet werden, können aber in Bezug auf Amygdalin, kurz gekocht oder mit Wasser sehr fein gemixt, unbedenklich verzehrt werden. 

Eine gute Botschaft für Diabetiker: Die – ohnehin geringe - Süße der Aronia stammt zur Hälfte von Sorbit, das sie enthalten.

Aronia hat durch ihren hohen Gehalt an Antioxidantien, der dreimal höher als der der Schwarzen Johannisbeere ist, eine gesundheitsfördernde Wirkung auf Herz und Kreislauf und stärkt die Selbstheilungskräfte nach Operationen und Chemotherapien.

  • Dazu ein Auszug aus der Wikipedia: "Aufgrund des hohen Flavonoid-, Folsäure-, Vitamin-K- und Vitamin-C-Gehalts zählt(e) die Aronia in Polen und Russland zu den Heilpflanzen. In vitro wurde nachgewiesen, dass Fruchtextrakt von Aronia melanocarpa den oxidativen Stress, hervorgerufen durch Operation oder in verschiedenen Phasen der Chemotherapie, bei Patienten mit invasivem Brustkrebs dank seiner antioxidativen Wirkung signifikant reduziert."

 

Ernährungstipps

  • Aronia-Tee kann auf die gleiche Weise wie Goji-Tee zubereitet und konsumiert werden.
  • Auch ihr Einsatz in einem Smoothy ist sinnvoll.

Gartentipp

Aronia eignet sich als Sichtschutzhecke und zusammen mit Kornelkirsche, Schlehe, Weißdorn, Garten-Felsenbirne und Deutscher Mispel als Wildfruchthecke

 

Erntekalender

Früchte early autumn gekocht essbar

Abhängig von Sorte und Klima ist auch ein etwas früherer Erntetermin möglich.

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Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

immunstärkend (Früchte) Volksheilkunde
Artreriosklerose vorbeugend Volksheilkunde
entzündungshemmend (Früchte) Volksheilkunde
blutfettregulierend (Früchte) Volksheilkunde
durchfallhemmend (Früchte) Volksheilkunde
blutdrucksenkend (Früchte) Volksheilkunde
kreislaufstärkend (Früchte) Volksheilkunde

Inhaltsstoffe

Ballaststoffe Ballaststoff
Cellulose Ballaststoff
Lignine Ballaststoff
Pektine Ballaststoff
Calcium Mineral
Eisen Mineral
Kalium Mineral
Zink Mineral
Anthocyane Sekundär
Flavonoide Sekundär
Polyphenole Sekundär
Tannine Sekundär
Vitamin A / Retinol Vitamin
Vitamin B2 / Riboflavin Vitamin
Vitamin B9 / Folsäure Vitamin
Vitamin C / Ascorbinsäure Vitamin
Vitamin E / Tocopherol Vitamin
Vitamin K / Phyllochinon Vitamin
Vitamine Vitamin
Bernsteinsäure
Einfachzucker
Festigungsstoffe
Flavanole
Flavone
Fructose
Glucose
Gruppen
Mikronährstoffe
Mineralstoffe
OPC
Organische Säuren
Polysaccharide
Sekundäre Pflanzenstoffe
Sorbit
Zitronensäure
Details zu den Inhaltsstoffen
Ballaststoffe

Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, meist Kohlenhydrate, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie finden sich vor allem in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse, Nüssen und Saaten.

Cellulose

Die Cellulose ist der Hauptbestandteil pflanzlicher Zellwände und damit die häufigste organische Verbindung und auch das häufigste Polysaccharid (Vielfachzucker). Cellulose ist auch das am häufigsten vorkommende Biomolekül. Sie ist unverzweigt und besteht aus mehreren hunderten bis zehntausenden β-D-Glucose- bzw. Cellobiose-Einheiten. Diese hochmolekularen Celluloseketten lagern sich zu höheren Strukturen zusammen, die als reißfeste Fasern in Pflanzen häufig statische Funktionen haben. Vom in der Natur ebenfalls häufigen Polysaccharid Chitin unterscheidet Cellulose sich durch das Fehlen der Acetamidgruppen. Cellulose ist bedeutend als Rohstoff zur Papierherstellung, aber auch in der chemischen Industrie und anderen Bereichen.

Lignine

Lignine bilden eine Gruppe phenolischer Makromoleküle (Biopolymeren), die sich aus verschiedenen Monomerbausteinen zusammensetzen. Es sind feste Biopolymere, die in die pflanzliche Zellwand eingelagert werden; dadurch bewirken sie die Verholzung der Zelle (Lignifizierung). Etwa 20 bis 30 Prozent der Trockenmasse verholzter Pflanzen bestehen aus Ligninen; damit sind sie neben der Cellulose und dem Chitin die häufigsten organischen Verbindungen der Erde. Die Gesamtproduktion der Lignine wird auf etwa 20 Milliarden Tonnen pro Jahr geschätzt.

Pektine

Pektine sind pflanzliche Polysaccharide (Vielfachzucker), genauer Polyuronide, die im Wesentlichen aus α-1,4-glycosidisch verknüpften D-Galacturonsäure-Einheiten bestehen. Ernährungsphysiologisch betrachtet sind Pektine für den Menschen Nahrungsfasern. Viele Mikroorganismen dagegen sind in der Lage, Pektine in ihrem Stoffwechsel zu verwerten. In der Industrie finden Pektine hauptsächlich Verwendung als Geliermittel.

Calcium

Calcium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ca und der Ordnungszahl 20. Im Periodensystem steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und zählt daher zu den Erdalkalimetallen. Die Schreibweise Calcium entspricht der IUPAC-Norm und gilt als fachsprachlich.

Eisen

Eisen ist ein chemisches Element mit dem Symbol Fe und der Ordnungszahl 26. Es gehört zu den Übergangsmetallen, die im Periodensystem die 8. Nebengruppe (Eisen-Platin-Gruppe), nach der neuen IUPAC­-Zählung die Gruppe 8 (Eisengruppe) bilden. Eisen ist, auf den Massenanteil (ppmw) bezogen, nach Sauerstoff, Silicium und Aluminium das vierthäufigste Element in der Erdkruste und nach Aluminium das häufigste Metall.

Kalium

Kalium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol K und der Ordnungszahl 19. Im Periodensystem steht es in der ersten Hauptgruppe bzw. der 1. IUPAC-Gruppe und zählt zu den Alkalimetallen.

Zink

Zink ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Zn und der Ordnungszahl 30. Zink wird zu den Übergangsmetallen gezählt, nimmt aber darin eine Sonderstellung ein, da es wegen der abgeschlossenen d-Schale in seinen Eigenschaften eher den Erdalkalimetallen ähnelt. Nach der veralteten Zählung wird die Zinkgruppe als 2. Nebengruppe bezeichnet, nach der aktuellen IUPAC-Nomenklatur bildet Zink mit Cadmium, Quecksilber und dem ausschließlich in der Forschung relevanten Copernicium die Gruppe 12. Es ist ein bläulich-weißes sprödes Metall und wird unter anderem zum Verzinken von Eisen und Stahlteilen sowie für Regenrinnen verwendet. Zink ist für alle Lebewesen essentiell und Bestandteil wichtiger Enzyme. Der Name Zink kommt von Zinke, Zind, da Zink zackenförmig erstarrt.

Anthocyane

Anthocyane oder Anthozyane sind wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe, die im Zellsaft nahezu aller höheren Pflanzen vorkommen und Blüten und Früchten eine intensive rote, violette oder blaue Färbung verleihen.

Flavonoide

Die Flavonoide sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich formal vom Grundkörper Flavan (2-Phenylchroman) ab: zwei aromatische Ringe, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern (Glykosid-Bildung) entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.

Polyphenole

Polyphenole sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Definitionen, welche Verbindungen den Polyphenolen zugeordnet werden können. Zumeist werden natürliche, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die mehr als einen Phenolring enthalten, den pflanzlichen Polyphenolen zugeordnet. Vereinzelt werden auch aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an einen aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten, als Polyphenole bezeichnet.

Tannine

Die Tannine sind pflanzliche Gerbstoffe, die in einigen bedecktsamigen Stauden, Sträuchern, Baumblättern und anderen Pflanzenteilen besonders der Tropen und Subtropen weit verbreitet sind und von pflanzenfressenden Säugetieren aufgenommen werden. Diese Verbindungen haben eine molare Masse von 300–5000 g/mol. Als Monomer tritt häufig die Gallussäure und die Ellagsäure auf.

Vitamin A / Retinol

Retinol, auch Vitamin A genannt, ist ein fettlösliches Vitamin.  Gute Vitamin-A-Lieferanten sind Tierische Milch (und ihre Produkte wie Butter, Käse, Joghurt, Sauermilch), Eigelb, Leber, Makrele, Heilbutt, Haifisch.  enthalten. Daneben sind auch Milch und Käse gute Vitamin-A-Lieferanten. Zu den Fischen, die besonders reich an Vitamin A sind, zählen insbesondere Haifisch, Heilbutt und Makrele. Wirkung: Zellschützend für Drüsengewebe, Haut, Schleimhaut und besonders für die Netzhaut, wodurch die Sehkraft bei Nachtblindheit gestärkt wird. Schützt als Antioxidans bis zu einem gewissen Grad auch vor schädigender Sonneneinstrahlung. Speicherung: Vitamin A wird im menschlichen Körper gespeichert. Ein Zuviel an hochdosierten Vitamin-A-Gaben kann Schäden verursachen.

Vitamin B2 / Riboflavin

Riboflavin, auch Vitamin B2 genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung: Als Bestandteil vieler Enzyme am Energiestoffwechsel, auch am Hirnstoffwechsel, beteiligt, kann Migräne verhindern. Außerdem ist es wichtig für Zellatmung, Wachstum, Sehschärfe und Haut (offene Mundwinkel). Speicherung: Ein Zuviel wird in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin B9 / Folsäure

Folsäure, auch Vitamin B9 oder Folat genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung : Die hitze-, sauerstoff- und lichtempfindliche FOLSÄURE (UV-Strahlung reduziert Folsäure sogar im menschlichen Körper) hat großen Einfluss auf Zellteilung und Zellneubildung. Sie hilft mit, Wirbel- und Rückenmarkschäden (Spina bifida) bei Neugeborenen zu verhindern und wirkt mit bei Blutbildung, Aufbau der Schleimhäute, Verhütung von Arteriosklerose. Speicherung: Durch ihre Wasserlöslichkeit wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin C / Ascorbinsäure

ASCORBINSÄURE, auch VITAMIN C genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin und zählt zu den organischen Säuren. Vitamin C wird mit einer ausgewogenen Mischkost, die neben Obst und Gemüse auch Wildpflanzen und Wildbeeren (Sanddorn!) enthält, dem menschlichen Körper in ausreichendem Maße zugeführt. Kochtipp: Normalerweise sinkt der Vitamin C-Gehalt beim Einweichen, Trocknen, Kochen der Pflanzen, sowie bei der Lagerhaltung. Eine wichtige Ausnahme bilden die Kohlpflanzen: In ihnen ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden, sodass sie kurz gekocht mehr Vitamin C enthalten als roh!   Wirkungen der Ascorbinsäure bzw. des Vitamins C : Es ist als starkes Antioxidans wichtig für Zellschutz, Immunsystem, Bindegewebe, glatte, feste Haut, gesunde Blutgefäße. Es fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Durch die Wasserlöslichkeit von Ascorbinsäure / Vitamin C wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin E / Tocopherol

Tocopherol, auch Vitamin E genannt, ist ein fettlösliches, hitzebeständiges Vitamin. Wirkung: Als Radikalfänger (Antioxidans) besonders wichtig für unser Immunsystem, für die Zellerneuerung. Wirkt gegen Entzündungen, Arteriosklerose, vorzeitiges Altern. Im Lebensmittelbereich schützt es Öle vor dem Ranzigwerden. Speicherung: Dieses fettlösliche Vitamin wird im menschlichen Körper gespeichert. Ein Zuviel an hochdosierten Vitamingaben kann Schäden verursachen.

Vitamin K / Phyllochinon

Phyllochinon, auch Vitamin K 1 genannt ist ein fettlösliches Vitamin. Wirkung: Beteiligung an der Blutgerinnung! - Das Neugeborene erhält über das Kolostrum, der Vormilch seiner Mutter, nicht nur zahlreiche Antikörper, sondern auch Vitamin K, das über die Plazenta nicht transportiert wird. Speicherung: Dieses fettlösliche Vitamin wird im menschlichen Körper gespeichert. Ein Zuviel an hochdosierten Vitamingaben kann Schäden verursachen.

Vitamine

Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.

Bernsteinsäure

Bernsteinsäure ist eine organische chemische Verbindung aus der Gruppe der Dicarbonsäuren. Bernsteinsäure bildet einen farb- und geruchlosen, sauer und leicht salzig schmeckenden, kristallinen Feststoff. Dieser wird als Lebensmittelzusatzstoff mit der E-Nummer E 363 verwendet. Zudem ist Bernsteinsäure eine Plattformchemikalie.

Einfachzucker

Monosaccharide sind eine Stoffgruppe von organisch-chemischen Verbindungen. Sie sind die Produkte der partiellen Oxidation mehrwertiger Alkohole. Monosaccharide haben eine Kette aus mindestens zwei Kohlenstoffatomen als Grundgerüst und weisen eine Carbonylgruppe sowie mindestens eine Hydroxygruppe auf. Sie sind die Bausteine aller Kohlenhydrate und können sich zu Disacchariden (Zweifachzuckern), Oligosacchariden (Mehrfachzuckern) oder Polysacchariden (Vielfachzuckern) verbinden.

Flavanole

Die Flavonoide sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich formal vom Grundkörper Flavan (2-Phenylchroman) ab: zwei aromatische Ringe, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern (Glykosid-Bildung) entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.

Flavone

Flavone sind gelbe Pflanzenfarbstoffe, die als Derivate des Flavons zur Klasse der Flavonoide zählen. Es sind ca. 300 natürlich vorkommende Flavone bekannt. Wie andere Flavonoide kommen die meisten Flavone als wasserlösliche Glycoside vor, z. B. Scutellarin. Sie treten vielfach als Copigmente der Anthocyane auf. Das Zusammenspiel beider Farbstofftypen erklärt das gleichzeitige Auftreten von Gelb und Rot in verschiedenen Blüten.

Fructose

Fructose ist eine natürlich vorkommende chemische Verbindung. Fructose gehört als Monosaccharid (Einfachzucker) zu den Kohlenhydraten. Wegen der Ketogruppe am zweiten Kohlenstoffatom und wegen der Zahl von sechs Kohlenstoffatomen im Molekül ist Fructose eine Ketohexose. Sie kommt in zwei spiegelbildlichen Isomeren vor. Alle Angaben in diesem Artikel betreffen allein die D-Fructose, da die L-Fructose in der Praxis bedeutungslos ist.

Glucose

Glucose, Glukose oder Glykose ist ein natürlich vorkommendes Kohlenhydrat. Von den Glucoseenantiomeren ist die D-Glucose die natürliche Form. Sie wird auch als Traubenzucker oder bei Lebensmittelinhaltstoffen als Dextrose bezeichnet und ist das häufigste Monosaccharid (Einfachzucker). L-Glucose kann synthetisch dargestellt werden, besitzt aber nur geringe Bedeutung. Wenn Glucose ohne weiteren Namenszusatz (Präfix) erwähnt wird, ist D-Glucose gemeint.

Gruppen

Familienname

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Mineralstoffe

Mineralstoffe sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, die Organismen selbst nicht herstellen können. Daher müssen sie mit der Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Die hier genannten Stoffe betreffen ausschließlich den menschlichen oder tierischen Organismus. Pflanzen, Pilze und Bakterien benötigen teilweise andere Mineralstoffe.

OPC

Wikimedia-Begriffsklärungsseite

Organische Säuren

Organische Säuren sind chemische Verbindungen, die über eine oder mehrere funktionelle Gruppen oder andere Strukturelemente verfügen, die unter Abgabe von Protonen mit Wasser oder anderen protonierbaren Lösungsmitteln Gleichgewichtsreaktionen eingehen. Dabei entstehen die jeweiligen Anionen der betreffenden organischen Säuren und die Protonen werden im Fall von Wasser als Lösungsmittel, das als Protonenakzeptor und damit als Base reagiert, unter Bildung von Oxoniumionen H3O+, aufgenommen. Die Konzentration der Oxoniumionen in der Lösung ist dann größer als die Konzentration von Hydroxidionen, sodass die Lösung als sauer bezeichnet wird:

Polysaccharide

Polysaccharide sind Kohlenhydrate, in denen eine große Anzahl Monosaccharide (Einfachzucker) über eine glycosidische Bindung verbunden sind. Es handelt sich um Biopolymere aus mindestens elf Monosaccharideinheiten oder mit statistischer Molekülgrößenverteilung. Beispiele für Polysaccharide sind Glycogen, Stärke, Pektine, Chitin, Callose und Cellulose. Polysaccharide spielen für Pflanzen und Tiere eine wichtige Rolle als Schleimstoffe, Reservestoffe und Nährstoffe. Sie sind zum Beispiel in Getreidekörnern und Kartoffeln vorzufinden. Pflanzliche Zellwände bestehen zu über 50 % aus Cellulose und Hemicellulose, letztere ist ein Gemisch aus Polysacchariden, das eine stützende Funktion in der Zellwand übernimmt.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Sorbit

Sorbit [zɔrˈbiːt] zählt zu den Alditolen (Zuckeralkoholen) und findet in vielen industriell hergestellten Lebensmitteln als Zuckeraustauschstoff, Trägerstoff sowie Feuchthaltemittel Verwendung. Sorbit ist die reduzierte Polyolform der Hexosen Glucose, Fructose und Sorbose und kann aus diesen durch katalytische oder elektrochemische Hydrierung hergestellt werden.

Zitronensäure

Citronensäure (auch Zitronensäure) ist eine farblose, wasserlösliche Carbonsäure, die zu den Tricarbonsäuren und zu den Fruchtsäuren zählt. Neben der wasserfreien Variante existiert das Citronensäuremonohydrat (C6H8O7 · H2O), das pro Molekül Citronensäure ein Molekül Kristallwasser enthält. Die Salze und Ester der Citronensäure sind die Citrate. Ein Konstitutionsisomer der Citronensäure ist die Isocitronensäure.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Oxidativer Stress Volksheilkunde
Die Aronia gilt in der Volksheilkunde als reich an Antioxidantien und wird traditionell zur Unterstützung bei oxidativem Stress eingesetzt.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Immunsystem-Stärkung Volksheilkunde
Die Aronia wird in der Volksheilkunde traditionell eingesetzt, um das Immunsystem durch ihren hohen Vitamin-C-Gehalt zu unterstützen.
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Darmentzündung Volksheilkunde
Aronia-Zubereitungen gelten in der Volksheilkunde als entzündungshemmend und werden traditionell bei Darmbeschwerden eingesetzt.
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Magen-Darm-Grippe Volksheilkunde
Die Aronia wird in der Volksheilkunde traditionell bei Magen-Darm-Beschwerden verwendet, da ihr adstringierende Eigenschaften zugeschrieben werden.
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Herz-Kreislauf-Stärkung Volksheilkunde
Die Aronia wird in der Volksheilkunde traditionell zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Gesundheit eingesetzt.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Erkältung Volksheilkunde
Aronia wird in der Volksheilkunde traditionell bei Erkältungen verwendet, da ihr immunstärkende und antientzündliche Eigenschaften zugeschrieben werden.
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Grippaler Infekt Volksheilkunde
In der Volksheilkunde wird die Aronia traditionell bei grippalen Infekten eingesetzt, um die körpereigenen Abwehrkräfte zu unterstützen.
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Blutdruck, zu hoher Volksheilkunde
In der Volksheilkunde wird die Aronia traditionell zur Unterstützung eines normalen Blutdrucks eingesetzt.
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Hilft bei

Andere Namen

Apfelbeere

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeNahrungspflanzeObstSüßstoffVerzehrtauglichkeit DestillierenEinfrierenEinmachenEntsaftenGenussnahrungKochenLagernMahlenNotnahrungRohkostSaftTrocknenNützlingspflanze Pflanzen- und SamenhandelTechnische NutzungFarbstoffKosmetikWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungBalkongartenBienenweideGartenKübelbepflanzungleicht zu ziehenVogelschutzgehölzWildheckeWochenendgartenZierpflanze
Vorkommen HöhenstufenFlachlandGebirgeHügellandMittelgebirgeLebensraumGärtenHeckenVerbreitungEuropaNordamerikaRussland
Blütenfarbe weiß
Blütezeit Vollfrühling | Mai
Wuchsform Strauch

Aussaat & Pflege

late summer

Früchte

late summer

Früchte

late autumn

Jungpflanzen

Nachbarn im Garten

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Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Rosaceae
Gattung
Aronia
Ordnung
Rosales
Klasse
Magnoliopsida
Habitat
Swamps and low woodlands, it is sometimes also found in drier soils.
Essbarkeit
★★★☆☆
Heilwirkung
★☆☆☆☆

Anbau & Pflege

Landscape Uses:Screen, Specimen. Prefers a moist peaty soil in full sun or partial shade. Succeeds in most soils but dislikes shallow chalk. More tolerant of dry soils than other members of this genus. Plants are hardy to about -25°c. There is at least one cultivar developed for its improved fruit. 'Nero' has fruits twice the size of the species with a vitamin C content of 15 - 30 mg (per 100g?). The fruit is borne in clusters of about 15, it is more flavourful and the yield is about twice that of wild forms. Other cultivars developed mainly for their ornamental value include 'Viking' with extra large berries and 'Aron' with numerous large berries. The sub-species A. melanocarpa elata Rehd. and A. melanocarpa grandifolia (Lindl.)Schneid. are more vigorous than the type species with larger flowers and fruits. This genus is closely related to Sorbus species. Plants in this genus are notably resistant to honey fungus. Special Features: Attracts birds, North American native, Naturalizing, Wetlands plant, Attractive flowers or blooms. The plant is heat tolerant in zones 8 through 1. (Plant Hardiness Zones show how well plants withstand cold winter temperatures. Plant Heat Zones show when plants would start suffering from the heat. The Plant Heat Zone map is based on the number of "heat days" experienced in a given area where the temperature climbs to over 86 degrees F (30°C). At this temperature, many plants begin to suffer physiological damage. Heat Zones range from 1 (no heat days) to 12 (210 or more heat days). For example Heat Zone. 11-1 indicates that the plant is heat tolerant in zones 11 through 1.) For polyculture design as well as the above-ground architecture (form - tree, shrub etc. and size shown above) information on the habit and root pattern is also useful and given here if available. A clumping plant, forming a colony from shoots away from the crown but with a limited spread [1-2]. The root pattern is flat with shallow roots forming a plate near the soil surface [1-2]. The root pattern is suckering with new plants from underground runners away from the plant [1-2]. Black chokeberry is self-fertile, meaning it can produce fruit without needing another plant for cross-pollination. The fruit is typically harvested in late summer to early autumn, generally from August to October, depending on the local climate. When does it flower? Black chokeberry usually flowers in late spring, around May to June, producing clusters of small, white flowers. How fast does it grow? Black chokeberry is considered a medium-growing shrub, typically reaching maturity in about 3 to 5 years. It can grow to a height of 3 to 6 feet (0.9 to 1.8 meters) and can spread similarly, making it effective as a ground cover or bushy border.
Vermehrung: Seed - best sown as soon as it is ripe in pots outdoors or in a cold frame. Pre-soak stored seed overnight and then cold stratify for 3 months at 2°c. The seed germinates in 1 - 3 months at 15°c. When large enough to handle, prick the seedlings out into individual pots and grow them on in a cold frame for their first winter. Plant out in late spring. Cuttings of half-ripe wood, July/August in a frame. Division of suckers in the dormant season. Very easy, they can be planted straight out into their permanent positions. Layering.

Essbare Verwendung

Edible Parts: Fruit Edible Uses: Pectin Pectin Fruit - cooked. A good flavour but very astringent. The fruit should be fully ripe before being eaten and is best after a frost or two[K]. It makes a good jelly when sugar is added and is also dried and used for making pemmican. The fruit is rich in pectin and can be added to fruits that are low in this substance when making jams etc. Pectin is also said to protect the body against radiation. The fruit is about 9mm in diameter.

Weitere Nutzung

Miscellany Pectin Pectin Agroforestry uses: Black chokeberry can be used as a hedgerow plant, providing privacy and habitat for wildlife. Its fruits are also attractive to birds, and the plant can contribute to soil health due to its hardiness and ability to grow in various conditions. The fruit is a source of pectin, a substance that is used to thicken jams etc and as a culture medium in laboratories. 1. Nectary - Flowers rich in nectar and pollen: Yes – The flowers of black chokeberry produce nectar and pollen, attracting bees and other pollinators. 2. Wildlife - Food (Fruit, Seeds, Leaf litter, Shelter, Nesting, Roosting): Yes – The small, black berries are a valuable food source for birds and other wildlife. The shrub’s dense growth provides shelter, and the leaf litter contributes to the ecosystem. 3. Invertebrate Shelter (Overwintering sites, Leaf litter, Groundcover): Yes – The plant’s leaf litter and structure can support overwintering invertebrates and provide ground cover, creating habitats for beneficial insects. 4. Pest Confuser (Smell): No – Black chokeberry does not have a notable scent that confuses pests.

Verbreitung

Heimisch: Alabama, Arkansas, Connecticut, DK, Delaware, District of Columbia, Florida, Georgia, Germany [I]; Slovakia [I]; Canada (Labrador, New Brunswick, Newfoundland, Nova Scotia, Ontario, Prince Edward Isl., Québec); USA (Alabama, Arkansas, Connecticut, District of Columbia, Delaware, Georgia, Iowa, Illinois, Indiana, Kentucky, Massachusetts, Maryland, Maine, Michigan, Minnesota, Missouri, Mississippi, North Carolina, New Hampshire, New Jersey, New York, Ohio, Pennsylvania, Rhode Island, South Carolina, Tennessee, Virginia, Vermont, Wisconsin, West Virginia), Illinois, Indiana, Iowa, Kentucky, Labrador, Maine, Maryland, Massachusetts, Michigan, Minnesota, Missouri, NO, New Brunswick, New Hampshire, New Jersey, New York, Newfoundland, North America, North Carolina, Nova Scotia, Ohio, Ontario, Pennsylvania, Prince Edward I., Prince Edward Island, Quebec, Québec, Rhode I., SE, South Carolina, Tennessee, UA, Vermont, Vermont-US, Virginia, West Virginia, Wisconsin Eingeführt: Belgium, DK, EE, England, Flemish Region, France, GB, Great Britain, LT, Lithuania, NO, PL, Poland, SE, The Netherlands, Ukraine, Wales

Alternative deutsche Namen

Apfelbeerekahle Apfelbeere
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren