Lindensalat
Überraschung: Lindenblätter ergeben einen wunderbaren Salat!
Lindenblätter, die vor der Blütezeit der Linde geerntet werden, ergeben einen wunderbaren Salat: mild im Geschmack, angenehmes Mundgefühl, leicht verdaulich, gesund.
Später geerntet sind sie zwar nicht giftig, aber ihre Blattstruktur hat sich verfestigt und verlangt viel Kauarbeit ;)
Mischen Sie sich Ihren Lindensalat - mit Ihrer gewohnten Marinade - aus Lindenblättern allein oder mit anderen wilden und auch kultivierten Salatpflanzen! Beachten muss man dabei lediglich, dass Lindenblätter Flüssigkeit saugen. Oder Sie versuchen zur Abwechslung das hier angegebene, oft verwendete Rezept!
- Holunderblütenessig 2.00 EL
- Wasser 4.00 EL
- Sonnensalz 1.00 Prise
- Lindenblätter 4.00 Handvoll
- Eissalat 1.00
- Baldrianblätter 2.00
- Rotkleenblüten 4.00
- Leinöl 2.00 TL
Zubereitung
- 2.00 EL Holunderblütenessig — oder Apfelessig gemischt mit Zitrone selbst machen
- 4.00 EL Wasser
- 1.00 Prise Sonnensalz
- 4.00 Handvoll Lindenblätter
- 1.00 Eissalat — kleiner Kopf
- 2.00 Baldrianblätter — Ersatz: etwas Feldsalat
- 4.00 Rotkleenblüten
- 2.00 TL Leinöl
Pflanzen waschen und in einem Sieb abrinnen lassen.
In einer Salatschüssel Holunderessig, Wasser und Sonnensalz verrühren.
Baldrianblättchen vom Stängel zupfen. Große Blätter von Linde und Eissalat in mundgerechte Größe bringen, die kleinen ganz lassen.
Pflanzen mit der Marinade gut vermischen.
Erst jetzt mit dem Leinöl beträufeln, mit essbaren Rotkleeblüten dekorieren und servieren.
Bevor Sie zum Sammeln losstarten, bitte die Sammeltipps durchschauen!
Pflanzen in diesem Rezept
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren