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Blutampfer | Rumex sanguineus

Blutampfer

Botanischer Name: 
Rumex sanguineus
andere Namen: 
Hain-Ampfer
Gattung: /
Art: Rumex sanguineus / Blutampfer
Kommt in Mitteleuropa wild bzw. ausgewildert vor: JA!
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Knospende, 120 cm hohe Pflanze

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Bild 2: Knospende, 120 cm hohe Pflanze
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Bild 6: Blutampfer sorgt fleißig für Nachwuchs: Er sät sich gerne selbst aus.
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    junge Blätter

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    Ausgewachsene Blätter

Blutampfer im Garten

Der durch seine rote Blattaderung sehr dekorative Verwandte unseres heimischen Sauerampfers erreicht Höhen bis zu 120 cm (Siehe Foto!), in der Regel bleibt er niedriger (50 – 80 cm).

Er kam aus dem Kaukasus in unsere Wildnis, seit kurzem auch in unsere Gärten und Pflanzkübel, wo er sich durch seine Anspruchslosigkeit, Frosthärte und Selbstaussaat sehr gut hält. Eine ideale Gemüsepflanze auch für Urban Gardening!

Einmal Blutampfer, immer Blutampfer!

  • Einmal im Garten angewurzelt, werden Sie ihn, wenn Sie seine Samen, die er zahlreich entwickelt, reifen lassen, das Jahr darauf an vielen Stellen entdecken. auch wo Sie ihn nicht gerade unbedingt haben möchten.
  • Sogar im Rasen und in Pflasterritzen streckt er ab dem zeitigen Frühjahr als eine der ersten Gemüsepflanzen seine Triebe aus der Erde. Ab diesem Zeitpunkt kann er bis zum Frost beerntet werden, und zwar nimmt man seine Jungtriebe und die jungen Blätter. 
  • Pflanzenschutzmaßnahmen müssen Sie an ihm nicht durchführen, denn er ist außer für uns, weder für Schnecken noch für Blattläuse, Spinnmilben oder Pilze attraktiv!

 

Blutampfer in der Küche

Die jungen Blutampferblätter schmecken fein-säuerlich. Je älter sie werden, desto saurer werden sie, bis sie auf Gleichstand mit Zitronen sind! Ältere Blätter enthalten mehr Oxalsäure als junge.

Die Blätter und Jungtriebe werden nach Bedarf einzeln oder als ganze Pflanze geschnitten. Sie wachsen schnell wieder nach.

Der durch seine roten Blattadern sehr dekorative Blutampfer eignet sich als frische oder mitgekochte Würze für Salate, Suppen und Gemüse. Des Weiteren würzen die kleingeschnittenen Blätter KräuterbutterKräutertopfen / Kräuterquark und Sauerrahmsaucen. Sie lassen sich zusammen mit Avocados, Äpfeln, Bananen und Zuckermelonen für köstliche Grüne Smoothies verwenden.

Empfohlener Artikel zur Pflanze
Essbare Pflanzenteile:
alle oberirdischen Teile
Essbare Pflanzenteile:
Blätter
Geschmack:
sauer kräftig
Geschmack:
säuerlich erfrischend
Sättigungswert:
Gering
Aussehen

Blütenfarbe

  • rosa
    rosa
  • grün
    grün

Wuchshöhe

  • bis 1,2 m
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT GIFTIGER PFLANZE
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT ESSBARER PFLANZE
Kultivierung
Befruchtung
  • Fremdbefruchtung (Insekten)
  • Fremdbefruchtung (Wind)
Vermehrung
  • Samen
  • Teilung / Stockteilung
Lichtanspruch
  • Halbschattig
  • Sonnig
Wasserbedarf
  • Kommt mit Durststrecken gut zurecht.
Bevorzugte Erde
  • kalkarm
  • neutral
  • verdichtet
  • gut durchfeuchtet
  • kommt auch mit ungünstigeren Bedingungen zurecht
Winterhärte
  • -29°C
Reihenabstand
  • 40 cm
Saattiefe
  • 1 cm

Zehrer
  • Mittelzehrer
Lebenszyklus
  • ausdauernd
Erste Ernte nach
  • 12 Wochen
Kultivierungseigenschaft
  • schneckenresistent
  • unkompliziert
  • laufend zu beernten
  • rasch wachsend
  • kaum Befall mit Schädlingen
Pflegeanforderungen
  • einfache Pflege
Wann Blutampfer pflanzen oder säen?
Hier finden Sie einen praktischen Pflanzkalender mit den richtigen Terminen und Pflegeanweisungen.

Erstfrühling / April

Wurzelballen teilen zur Vermehrung; ergibt rasch kräftige Pflanzen

Vollfrühling / Mai

Samen Aussaat im Freien
Keimt unkompliziert auch in Töpfen

Frühherbst / Ende August bis Ende September

Samen Aussaat im Freien
Keimt unkompliziert auch in Töpfen; Jung- und Altpflanzen überwintern ohne Winterschutz
Vorfrühling
März
  • Blätter, essbar, sauer kräftig

    junge Blätter nehmen; alte enthalten mehr Oxalsäure

Frühsommer
Juni
  • Blätter, essbar, sauer kräftig

    junge Blätter nehmen; alte enthalten mehr Oxalsäure

Frühherbst
September
  • Blätter, essbar, sauer kräftig

    junge Blätter nehmen; alte enthalten mehr Oxalsäure

Vollherbst
Oktober
  • Blätter, essbar, sauer kräftig

    junge Blätter nehmen; alte enthalten mehr Oxalsäure

Spätherbst
November
  • Blätter, essbar, sauer kräftig

    junge Blätter nehmen; alte enthalten mehr Oxalsäure

Winter
Dezember, Jänner; Februar
  • Blätter, essbar, sauer kräftig

    junge Blätter nehmen; alte enthalten mehr Oxalsäure