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Schnecken im Garten reduzieren
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Bild 1: Das war einmal ein schönes Blatt eines Kübissetzlings. Mit einem Schneckenkragen um ihn herum wäre so etwas nicht passiert!
Bild 2: Spanische Wegschnecken (Arion vulgaris) fressen unbeschadet jedes erreichbare Grünzeug, sogar hochgiftiges, wie hier Maiglöckchen.
Bild 3: Jungtier der Spanischen Wegschnecke (Arion vulgaris) auf einem Kartoffelblatt.
Bild 4: Diese Spanische Wegschnecke hatte Appetit auf Meisterwurz. Sie seilte sich mit Hilfe ihres Schleimfadens 70 cm von ihrem Standort, einem Liebstöckel, zu ihr hinab.
Bild 5: Herziges Weinbergschneckenspiel in ihrem Gundelrebenversteck! - Wir stören sie nicht, denn sie sind harmlos und außerdem geschützt.

Schnecken im Garten reduzieren

Über Gartenschnecken

Nur wenige Arten der Landschnecken, die man im Garten antrifft, bereiten uns Sorgen, nämlich die Ackerschnecken und gewisse Wegschnecken. Diese gefräßigen Schadschnecken haben es auf frische Pflanzen abgesehen und vermehren sich unter für sie günstigen Bedingungen massenhaft. Sie zählen allesamt zu den Nacktschnecken.

Gehäuseschnecken, die ohnehin spontan unsere Gunst erwecken, können wir getrost weiterhin niedlich finden: Sie richten keinen nennenswerten Pflanzenschaden an.

Gemeinsam ist allen Landschnecken u.a., dass sie in jedem Entwicklungsstadium sehr empfindlich auf Austrocknung reagieren. Darum lieben sie Feuchtigkeit und verstecken sich vor der Sonne.

 

Zu den Landschnecken, die, in unterschiedlicher Menge, in mitteleuropäischen Gärten vorkommen, zählen als

  • Vertreter von GEHÄUSESCHNECKEN:
    • Schnirkelschnecken (Weinbergschnecken, Bänderschnecken)
    • Schließmundschnecken (Glatte Schließmundschnecke, Gemeine Schließmundschnecke)
       
  • Vertreter von NACKTSCHNECKEN:
    • Ackerschnecken (Genetzte Ackerschnecke, Graue Ackerschnecke) 
    • Wegschnecken (Echte Gartenwegschnecke, Gemeine Gartenwegschnecke, Schwarze Wegschnecke, Rote Wegschnecke, Spanische Wegschnecke)
    • Schnegel (Tigerschnegel, Schwarzer Schnegel)

 

WILDFIND stellt diese Gartenschnecken in Kurzportraits als Hinweis vor, mit wem Sie es zu tun haben und womit die schleimigen Gesellen sich ernähren. So erkennen Sie die Schadschnecken bestens! Im Anschluss daran kommen Vorschläge, wie der Garten – und mit ihm die Gemüsebeete - vor einer Schadschneckenplage verschont bleibt. Erfahrungsgemäß muss man dafür mehrere unterschiedliche, für den eigenen Garten passende Aktionen setzen.

Wichtig für den Erfolg ist ein möglichst frühes Eingreifen. Bereits im Frühling, wenn man die erste, noch kleine Nacktschnecke oder gar schon angefressene, löchrige Blätter entdeckt hat! Auch hier heißt es: "Wehret den Anfängen!"

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Bild 1: Weinbergschnecken bevorzugen, wie das Fotos zeigt, nicht Erdbeeren, sondern Algenbewüchse.
Bild 2: Gemeine Schließmundschnecke auf einer Mauer. Sie ist nicht gemein, sondern gewöhnlich, aber hübsch und harmlos.
Bild 3: Die Gartenbänderschnecke besitzt eine helle Gehäusemündung. Sie ist wie die übrigen Bänderschnecken harmlos.
Bild 4: Ab und zu haben Weinbergschnecken Appetit auf welke, weiche Pflanzenteile.
Bild 5: Die Einfarbige bzw. Graue Ackerschnecke, im Foto, zählt wie ihre Zwillingsschwester, die Genetzte Ackerschnecke, zu den Schadschnecken.
Bild 6: Schwarze Wegschnecke (Arion ater). Trivialname: „Waldschnecke“.
Bild 7: Rote Wegschnecke (Arion rufus) in Schwarz mit kennzeichnendem rotem Saum auf einem Gartenweg.
Bild 8: Gemeine Gartenwegschnecke (Arion distinctus). Fotoquelle: Michal Manas, commons.wikimedia. - Sie ist wie die Echte Gartenwegschnecke eine Schadschnecke.
Bild 9: Der Tigerschnegel (Limax maximus) ist ein Schneckenkrieger: Er jagt und frisst Nacktschnecken. Auch die Spanische Wegschnecke!
Bild 10: Der Schwarze Schnegel (Limax cinereoniger) nimmt als größter einheimischer Schnegel sanft mit Moder, Aas, Pilzen und Algen vorlieb.
Gartenschnecken in Kurzportraits
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Bild 1: Freilaufende Hühner picken gerne Schneckeneier und kleine Schnecken. Plan und Einrichtung eines kleinen Hühnerstalles finden Sie hier !
Bild 2: Das Amselmännchen hat dieses Mal den Schnabel voller Regenwürmer, doch sucht es auch nach Schneckeneiern und kleinen Schnecken.
Bild 3: "Schneckenresistente" Pflanzen anpflanzen: Schneckenfraß an grünem Salat. Der rote ist (noch) verschont. 
Bild 4: Bei Schnecken-Übervölkerung werden auch schneckenresistente Pflanzen nicht verschmäht. Dieses grobschollige Beet bietet den Übeltätern noch dazu gute Verstecke!
Bild 5: Eine Beetumrandung mit Kerbel lässt Schnecken abdrehen.
Bild 6: Die Erdkröte auf Schneckenlauer. Sie frisst kleinere Schadschnecken.
Bild 7: Braunbrustigel auf Schneckensuche.
Bild 8: Laufentenpaar. Spanische Wegschnecken zählen zu den Lieblingsspeisen von Laufenten. - Jedoch wichtig: Die Laufente ist ein Wasservogel (!) und benötigt Wasser, um die Schnecken schlucken zu können. Sie erstickt sonst!
Bild 9: Nebelkrähe sucht Nacktschnecken.
Bild 10: Rabenkrähe hält Ausschau nach Nacktschnecken.
Bild 11: Der Grasfrosch liebt kleinere Nacktschnecken.
Vorbeugende Maßnahmen
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Bild 1: Ausgelegte Cardyblätter und  Kohlrabiblätter und Salatstrünke sind äußerst ergiebige Schneckenköder!
Bild 2: Zur leichteren Entsorgung und Reinigung zerschnittene Schnecken in einem weiten Behälter sammeln, dessen Boden 1 - 2 cm hoch mit kaltem Wasser bedeckt ist.
Bild 3: Kaffeesatz, zwischen den Pflanzen verteilt, lässt Schnecken erschauern und die Flucht ergreifen. Märeia mischt noch zerkleinerte Eierschalen darunter.
Bild 4: Untertags verstecken sich die Nacktschnecken unter aufgelegte Bretter und Ziegelsteine. Hier kann Elfi sie bequem absammeln.
Bild 5: Ein gezackter Schneckenzaun hält das Hochbeet schneckenfrei.
Bild 6: Spalt-Schneckenfallen. Nur Nacktschnecken erreichen das vor Regen geschützte Schneckenkorn.
Bild 7: Eier der Spanischen Wegschnecke vernichten.
Bekämpfungsmaßnahmen