Heilpflanze: erfrischend, kreislaufanregend, stoffwechselanregend

Gartenerdbeere

Fragaria × ananassa · auch: Erdbeere, Garten-

8 Fotos

Beschreibung

Gartenerdbeeren im Hausgarten oder in Töpfen selbst anzubauen, lohnt sich auch heute noch immer! Pflanzen Sie verschiedene Sorten und Sie können den ganzen Sommer - bis in den Herbst hinein - Erdbeeren ernten!

Entstanden ist die Gartenerdbeere Mitte des 18. Jh.s in den Niederlanden aus einer Zufallskreuzung von Chile-Erdbeere und Scharlacherdbeere, zwei amerikanischen Arten. Ab diesem Zeitpunkt wurde sie auch im restlichen Europa angebaut und als Leckerbissen gehandelt.

Die Gartenerdbeere übernahmen auch den Symbolgehalt der Walderdbeere:

Erdbeeren zählen zusammen mit der Rose zu den innigsten Liebespflanzen: rot, süß, duftend, herzförmig, herzerfreuend, leicht!

Verwendete Pflanzenteile

Die Erntedauer ist sortenabhängig.

Erläuterung

Das Beet dafür 2 Wochen vorher mit 20 g/m² Hornmehl düngen. Pflanzen nicht nicht zu tief setzen; die Herzknospe muss knapp über der Erde sitzen. Pflanze nicht austrocknen lassen. Mulchen.

Portrait

 

Gründe für einen Anbau im eigenen Garten oder in Töpfen:

 

Erdbeeren sind nur eingeschränkt transportfähig, da sie sehr druckempfindlich und anfällig für Schimmelpilze sind.

Erdbeeren können frühestens geerntet werden, wenn sich die Frucht zu mindestens zwei Drittel gefärbt hat, in der Regel rot. Ihr voller Geschmack entwickelt sich jedoch nur, wenn sie erst voll ausgereift gepflückt wird, denn zu einer aromatischen Nachreife kommt es bei Erdbeeren nicht.

Am besten werden sie unmittelbar nach dem Pflücken verzehrt oder weiterverarbeitet.

Vollreife Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C als Orangen und Zitronen. Sie sind reich an Flavonoiden, Folsäure, Pektin, Mineralien und Fruchtsäuren. 

Kleinwüchsigere Erdbeersorten und Hängeerdbeeren eignen sich auch für sonnige Balkone.

 

Anbau:

 

  • Erdbeerpflanzen brauchen einen sonnigen, windgeschützten Standort und einen tiefgründigen, humus- und nährstoffreichen, aber durchlässigen, leicht sauren Boden mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5.
  • Zwischen den Erdbeeren oder als Umrandung des Erdbeerbeetes können, wie in einer Mischkultur üblich, passende Partnerpflanzen gepflanzt werden, die mithelfen, den Boden und die Erdbeeren gesund zu halten, eventuell sogar die Schnecken irritieren:
    • Zur Gesunderhaltung des Bodens tragen besonders Ringelblumen und auch Tagetes bei, wenn sie – wie auf dem Samensäckchen vermerkt - aus der Patula-Gruppe stammen, z. B. Tagetes patula nana. Als Lieblingsspeise der Spanischen Wegschnecke retten Tagetes als Köderpflanze ("Schneckenfangpflanze") vielleicht die Erdbeeren vor den Vielfressern.
    • Zu den Schnecken-Köderpflanzen zählt auch die Petersilie, die ebenfalls ins Erdbeerbeet passen würde.
    • Duftende Kräuter wie Kamille, Zitronenmelisse, Dill und Veilchen vermiesen den Schnecken den Erdbeerduft, füllen aber unsere Kräutervoräte für den Winter auf. Auch die Pfefferminze würde dazu zählen, wuchert allerdings sehr stark!
    • Weitere Erdbeer-Partnerpflanzen, die unseren Speiseplan und unsere Gesundheit bereichern, sind: Sommerportulak, Karotten, Schmalblättrige und Breitblättrige Rucola, Zwiebel, Knoblauch, Rockenbolle, Lauch und Borretsch, der so an den Rand des Beetes gepflanzt wird, dass es von diesem bis zu 70 cm hoch werdenen Kraut nicht beschattet wird.
      • Borretsch, der "Gurkenkönig", sieht mit seinen himmelblauen Augen nicht nur hübsch aus und würzt den Salat, sondern fördert auch die Fruchtentwicklung der Erdbeeren.
      • Zwiebel, Knoblauch, Rockenbolle und Lauch benötigen nicht viel Platz zwischen den Beeren und helfen, den Grauschimmel von ihnen fernzuhalten. 
  • Erdbeerblüten sind frostempfindlich. Bei Frost vor der Kälte schützen, sonst entwickeln sich verkrüppelte Früchte!
  • Erdbeeren bringen im Regelfall zwei bis drei Jahre hindurch einen guten Ertrag. Danach sollte man sich Ende Juli ein neues Beet mit Jungpflanzen, die man sich von gesunden Mutterpflanzen abgenommen hatte, anlegen.
  • Der Anbau mehrerer Sorten erhöht die Fruchtbarkeit, auch bei selbstfruchbaren Sorten. 

 

Bei den angebotenen Gartenerdbeersorten werden drei Arten unterschieden:

 

  1. Gartenerdbeere: Zu den Gartenerdbeeren zählen remontierende, die mehrmals tragen, und einmaltragende. 
  2. Monatserdbeere bzw. Immertragende Erdbeere: Sie stammt von der Walderdbeere ab und kann nur durch Samen vermehrt werden. Die Monatserdbeere ist sehr robust und bringt bei gutem Standort von Juni bis Oktober wohlschmeckende, kleine Früchte hervor. Da sie keine Ausläufer macht, eignet sie sich besonders gut als Beeteinfassung.
  3. Erdbeerwiese: Stark ausläuferbildende Erdbeersorten, die aus einer Kreuzung von Monatserdbeere und Gartenerdbeere hervorgegangen sind, bilden bereits im ersten Pflanzjahr eine dichte Pflanzendecke. Ihre aromatischen Früchte sind etwas kleiner als die der Gartenerdbeere und der Ertrag ist geringer.
    Jedoch hat die Erdbeerwiese, abgesehen von ihrer Pflegeleichtigkeit (im Frühjahr altes, trockenes Laub entfernen und mit 15 g/m² Hornmehl oder mit Schafwolle düngen), noch einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Ihre Kulturdauer beträgt acht Jahre. Erst nach dieser Zeit sollte sie neu angelegt werden.

 

Küchentipps:

 

  1. Im Kühlschrank können Erdbeeren bei 6° Celsius etwa ein bis zwei Tage gelagert werden. Bei Temperaturen zwischen 0 und zwei Grad sind sie bis zu fünf Tage haltbar.
  2. Erdbeeren waschen, bevor ihre Stiele und Kelchblätter entfernt werden. So bleiben sie aromatischer.
  3. Werden sie mit Zucker bestreut, darf das erst kurz vor dem Servieren geschehen, da sie sonst zu viel Saft verlieren und weich werden.
  4. Erdbeeren in einer Schüssel mit einigen Einige Tropfen Balsamico-Essig geschwenkt, entfalten ihr volles Aroma.
  5. Erdbeermarmelade (=Erdbeerkonfitüre ;) erhält ihr frisches Rot, wenn man ein Stückchen Rhabarber mitkocht. Sie wird durch mitgekochten Vanillezucker besonders aromatisch.
  6. Was tun bei Erdbeerüberschuss? Erdbeerpüree, das man schnell aus frischen Erdbeeren + Zucker + Vanillezucker mixt, lässt sich, bereits dosiert, gut einfrieren und, aufgetaut, als Soße zu Eis, Pudding und anderen Süßspeisen verwenden.
  7. Erdbeerblätter werden zum Würzen und Dekorieren einer Maibowle verwendet. Außerdem ergeben sie eine angenehme Salat- und Kräuterbutterzutat.   
  8. Weil Erdbeeren sehr kalorienarm sind und durch ihren Gehalt an Pektin doch Sättigung vermitteln, gelten sie – verspeist mit etwas Naturjoghurt - als „Schlankmacher“. 

Zusätzlicher Gesundheitstipp:

 

​Schieben Sie zur Zeit der Erdbeerernte öfters einen "Erdbeertag" ein!
Sie kurbeln damit Ihren Stoffwechsel an und unterstützen die entgiftenden Organe wie Leber, Bauchspeicheldrüse, Milz und Niere: Zusammen mit etwas gekochtem, bloßen Gemüse und gekochtem, puren Vollkornreis bzw. Gerste über den Tag verteilt 1 kg - oder etwas mehr - vollreife Erdbeeren verspeisen.

Falls Sie an Gicht oder Rheuma erkrankt sind, oder ab Übergewicht leiden, empfehlen sich fünf Erdbeertage hintereinander, eine sogenannte "5-Tage-Erdbeerkur"! 

Erntekalender

Früchte early summer gekocht essbar

Die Erntezeit ist sortenabhängig.

Blätter first spring gekocht essbar

Salat- und Gemüsezutat, feiner Tee.

Blüten full spring gekocht essbar

Jetzt Blüten - oder später Früchte - ernten??

🌿

Traditionelle Heilkunde

Zum Heilkunde-Bereich →

Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

erfrischend (Früchte) Volksheilkunde
kreislaufanregend (Früchte) Volksheilkunde
stoffwechselanregend (Früchte) Volksheilkunde
fiebersenkend (Früchte) Volksheilkunde
harntreibend (Früchte) Volksheilkunde
hautpflegend (Früchte) Volksheilkunde

Die Fruchtsäuren der Erdbeere wirken als Gesichtsmaske angewendet hautreinigend.

entzündungshemmend (Blätter) Volksheilkunde
darmsanierend (Blätter) Volksheilkunde
hautpflegend (Blätter) Volksheilkunde

Mit Blätterabkochung waschen.

darmsanierend (Wurzel) Volksheilkunde

durch die Fruchtsäuren

Inhaltsstoffe

Ballaststoffe Ballaststoff
Pektine Ballaststoff
Calcium Mineral
Eisen Mineral
Kalium Mineral
Magnesium Mineral
Mangan Mineral
Anthocyane Sekundär
Flavonoide Sekundär
Gerbstoffe Sekundär
Phenolsäuren Sekundär
Polyphenole Sekundär
Vitamin A / Retinol Vitamin
Vitamin B1 / Thiamin Vitamin
Vitamin B2 / Riboflavin Vitamin
Vitamin B9 / Folsäure Vitamin
Vitamin C / Ascorbinsäure Vitamin
Vitamine Vitamin
Antioxidantien
Ascorbinsäure
Einfachzucker
Fructose
Gruppen
Kohlenhydrate
Makronährstoffe
Mikronährstoffe
Mineralstoffe
Organische Säuren
Polysaccharide
Salicylsäure
Sekundäre Pflanzenstoffe
Zitronensäure
Äpfelsäure
Details zu den Inhaltsstoffen
Ballaststoffe

Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, meist Kohlenhydrate, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie finden sich vor allem in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse, Nüssen und Saaten.

Pektine

Pektine sind pflanzliche Polysaccharide (Vielfachzucker), genauer Polyuronide, die im Wesentlichen aus α-1,4-glycosidisch verknüpften D-Galacturonsäure-Einheiten bestehen. Ernährungsphysiologisch betrachtet sind Pektine für den Menschen Nahrungsfasern. Viele Mikroorganismen dagegen sind in der Lage, Pektine in ihrem Stoffwechsel zu verwerten. In der Industrie finden Pektine hauptsächlich Verwendung als Geliermittel.

Calcium

Calcium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ca und der Ordnungszahl 20. Im Periodensystem steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und zählt daher zu den Erdalkalimetallen. Die Schreibweise Calcium entspricht der IUPAC-Norm und gilt als fachsprachlich.

Eisen

Eisen ist ein chemisches Element mit dem Symbol Fe und der Ordnungszahl 26. Es gehört zu den Übergangsmetallen, die im Periodensystem die 8. Nebengruppe (Eisen-Platin-Gruppe), nach der neuen IUPAC­-Zählung die Gruppe 8 (Eisengruppe) bilden. Eisen ist, auf den Massenanteil (ppmw) bezogen, nach Sauerstoff, Silicium und Aluminium das vierthäufigste Element in der Erdkruste und nach Aluminium das häufigste Metall.

Kalium

Kalium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol K und der Ordnungszahl 19. Im Periodensystem steht es in der ersten Hauptgruppe bzw. der 1. IUPAC-Gruppe und zählt zu den Alkalimetallen.

Magnesium

Magnesium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Mg und der Ordnungszahl 12. Im Periodensystem der Elemente steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und gehört damit zu den Erdalkalimetallen.

Mangan

Mangan [maŋˈɡaːn] ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Mn und der Ordnungszahl 25. Im Periodensystem steht es in der 7. Nebengruppe (7. IUPAC-Gruppe), der Mangangruppe. Mangan ist ein silberweißes, hartes, sehr sprödes Übergangsmetall, das in manchen Eigenschaften dem Eisen ähnelt.

Anthocyane

Anthocyane oder Anthozyane sind wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe, die im Zellsaft nahezu aller höheren Pflanzen vorkommen und Blüten und Früchten eine intensive rote, violette oder blaue Färbung verleihen.

Flavonoide

Die Flavonoide sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich formal vom Grundkörper Flavan (2-Phenylchroman) ab: zwei aromatische Ringe, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern (Glykosid-Bildung) entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.

Gerbstoffe

Gerbstoffe sind chemische Stoffe, die zum Gerben von Tierhäuten verwendet werden. Eine abgezogene Tierhaut wird durch die Behandlung mit Gerbstoffen in Leder umgewandelt, was z. B. Fäulnis verhindert. Es gibt in der Natur vorkommende (natürliche) Gerbstoffe und künstlich hergestellte (synthetische) Gerbstoffe.

Phenolsäuren

Phenolsäuren (Phenolcarbonsäuren) sind aromatische chemische Verbindungen, wichtige Gruppen sind die Hydroxybenzoesäuren und Hydroxyzimtsäuren. Damit sind sie Phenole und aufgrund ihrer Carboxygruppe auch Carbonsäuren.

Polyphenole

Polyphenole sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Definitionen, welche Verbindungen den Polyphenolen zugeordnet werden können. Zumeist werden natürliche, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die mehr als einen Phenolring enthalten, den pflanzlichen Polyphenolen zugeordnet. Vereinzelt werden auch aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an einen aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten, als Polyphenole bezeichnet.

Vitamin A / Retinol

Retinol, auch Vitamin A genannt, ist ein fettlösliches Vitamin.  Gute Vitamin-A-Lieferanten sind Tierische Milch (und ihre Produkte wie Butter, Käse, Joghurt, Sauermilch), Eigelb, Leber, Makrele, Heilbutt, Haifisch.  enthalten. Daneben sind auch Milch und Käse gute Vitamin-A-Lieferanten. Zu den Fischen, die besonders reich an Vitamin A sind, zählen insbesondere Haifisch, Heilbutt und Makrele. Wirkung: Zellschützend für Drüsengewebe, Haut, Schleimhaut und besonders für die Netzhaut, wodurch die Sehkraft bei Nachtblindheit gestärkt wird. Schützt als Antioxidans bis zu einem gewissen Grad auch vor schädigender Sonneneinstrahlung. Speicherung: Vitamin A wird im menschlichen Körper gespeichert. Ein Zuviel an hochdosierten Vitamin-A-Gaben kann Schäden verursachen.

Vitamin B1 / Thiamin

Thiamin, auch Vitamin B1 genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung : positiver Einfluss auf das Nervengewebe, die Schilddrüse und den Kohlenhydrat-Stoffwechsel. Vitamin B1 gibt Energie, wird allerdings durch Alkohol, Schwarztee und säurebindende Medikamente vermindert. Speicherung: Ein Zuviel wird in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin B2 / Riboflavin

Riboflavin, auch Vitamin B2 genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung: Als Bestandteil vieler Enzyme am Energiestoffwechsel, auch am Hirnstoffwechsel, beteiligt, kann Migräne verhindern. Außerdem ist es wichtig für Zellatmung, Wachstum, Sehschärfe und Haut (offene Mundwinkel). Speicherung: Ein Zuviel wird in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin B9 / Folsäure

Folsäure, auch Vitamin B9 oder Folat genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung : Die hitze-, sauerstoff- und lichtempfindliche FOLSÄURE (UV-Strahlung reduziert Folsäure sogar im menschlichen Körper) hat großen Einfluss auf Zellteilung und Zellneubildung. Sie hilft mit, Wirbel- und Rückenmarkschäden (Spina bifida) bei Neugeborenen zu verhindern und wirkt mit bei Blutbildung, Aufbau der Schleimhäute, Verhütung von Arteriosklerose. Speicherung: Durch ihre Wasserlöslichkeit wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin C / Ascorbinsäure

ASCORBINSÄURE, auch VITAMIN C genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin und zählt zu den organischen Säuren. Vitamin C wird mit einer ausgewogenen Mischkost, die neben Obst und Gemüse auch Wildpflanzen und Wildbeeren (Sanddorn!) enthält, dem menschlichen Körper in ausreichendem Maße zugeführt. Kochtipp: Normalerweise sinkt der Vitamin C-Gehalt beim Einweichen, Trocknen, Kochen der Pflanzen, sowie bei der Lagerhaltung. Eine wichtige Ausnahme bilden die Kohlpflanzen: In ihnen ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden, sodass sie kurz gekocht mehr Vitamin C enthalten als roh!   Wirkungen der Ascorbinsäure bzw. des Vitamins C : Es ist als starkes Antioxidans wichtig für Zellschutz, Immunsystem, Bindegewebe, glatte, feste Haut, gesunde Blutgefäße. Es fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Durch die Wasserlöslichkeit von Ascorbinsäure / Vitamin C wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamine

Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.

Antioxidantien

Ein Antioxidans oder Antioxidationsmittel ist eine chemische Verbindung, die eine Oxidation anderer Substanzen verlangsamt oder gänzlich verhindert.

Ascorbinsäure

Ascorbinsäure ist ein farb- und geruchloser, kristalliner, gut wasserlöslicher Feststoff mit saurem Geschmack. Sie ist eine organische Säure, genauer eine vinyloge Carbonsäure; ihre Salze heißen Ascorbate. Ascorbinsäure gibt es in vier verschiedenen stereoisomeren Formen, biologische Aktivität weist jedoch nur die L-(+)-Ascorbinsäure auf. Eine wichtige Eigenschaft ist beim Menschen und einigen anderen Spezies die physiologische Wirkung als Vitamin. Ein Mangel kann sich bei Menschen als Skorbut manifestieren. Der Name ist daher abgeleitet von der lateinischen Bezeichnung der Krankheit, scorbutus, mit der verneinenden Vorsilbe a-, also die ‚antiskorbutische‘ Säure. Da Ascorbinsäure leicht oxidierbar ist, wirkt sie als Redukton und wird als Antioxidans eingesetzt.

Einfachzucker

Monosaccharide sind eine Stoffgruppe von organisch-chemischen Verbindungen. Sie sind die Produkte der partiellen Oxidation mehrwertiger Alkohole. Monosaccharide haben eine Kette aus mindestens zwei Kohlenstoffatomen als Grundgerüst und weisen eine Carbonylgruppe sowie mindestens eine Hydroxygruppe auf. Sie sind die Bausteine aller Kohlenhydrate und können sich zu Disacchariden (Zweifachzuckern), Oligosacchariden (Mehrfachzuckern) oder Polysacchariden (Vielfachzuckern) verbinden.

Fructose

Fructose ist eine natürlich vorkommende chemische Verbindung. Fructose gehört als Monosaccharid (Einfachzucker) zu den Kohlenhydraten. Wegen der Ketogruppe am zweiten Kohlenstoffatom und wegen der Zahl von sechs Kohlenstoffatomen im Molekül ist Fructose eine Ketohexose. Sie kommt in zwei spiegelbildlichen Isomeren vor. Alle Angaben in diesem Artikel betreffen allein die D-Fructose, da die L-Fructose in der Praxis bedeutungslos ist.

Gruppen

Familienname

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate bilden neben Proteinen und Lipiden in Bezug auf die Biomasse eine der drei bedeutsamsten Stoffklassen: Kohlenhydrate kommen im Stoffwechsel aller Lebewesen vor. Als Produkt der Photosynthese machen Kohlenhydrate etwa zwei Drittel der weltweiten Biomasse aus. Kohlenhydrate sind die am häufigsten vorkommende Klasse von Biomolekülen. Die Wissenschaft, die sich mit der Biologie der Kohlenhydrate und dem Kohlenhydratstoffwechsel beschäftigt, heißt Glycobiologie. Kohlenhydrate werden mit dem Suffix „-ose“ gekennzeichnet, z. B. die Polysaccharide Cellulose, Amylose, die Oligosaccharide Raffinose oder Stachyose, Disaccharide wie Saccharose oder Lactose und Monosaccharide wie Glucose und Fructose.

Makronährstoffe

Zu den Makronährstoffen zählen Kohlenhydrate, Proteine (Eiweiße) und Fette + Öle. Sie dienen dem Aufbau und Erhalt des Körpers, also dem Baustoffwechsel und dem Energiestoffwechsel von Pflanze, Tier, Mensch.

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Mineralstoffe

Mineralstoffe sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, die Organismen selbst nicht herstellen können. Daher müssen sie mit der Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Die hier genannten Stoffe betreffen ausschließlich den menschlichen oder tierischen Organismus. Pflanzen, Pilze und Bakterien benötigen teilweise andere Mineralstoffe.

Organische Säuren

Organische Säuren sind chemische Verbindungen, die über eine oder mehrere funktionelle Gruppen oder andere Strukturelemente verfügen, die unter Abgabe von Protonen mit Wasser oder anderen protonierbaren Lösungsmitteln Gleichgewichtsreaktionen eingehen. Dabei entstehen die jeweiligen Anionen der betreffenden organischen Säuren und die Protonen werden im Fall von Wasser als Lösungsmittel, das als Protonenakzeptor und damit als Base reagiert, unter Bildung von Oxoniumionen H3O+, aufgenommen. Die Konzentration der Oxoniumionen in der Lösung ist dann größer als die Konzentration von Hydroxidionen, sodass die Lösung als sauer bezeichnet wird:

Polysaccharide

Polysaccharide sind Kohlenhydrate, in denen eine große Anzahl Monosaccharide (Einfachzucker) über eine glycosidische Bindung verbunden sind. Es handelt sich um Biopolymere aus mindestens elf Monosaccharideinheiten oder mit statistischer Molekülgrößenverteilung. Beispiele für Polysaccharide sind Glycogen, Stärke, Pektine, Chitin, Callose und Cellulose. Polysaccharide spielen für Pflanzen und Tiere eine wichtige Rolle als Schleimstoffe, Reservestoffe und Nährstoffe. Sie sind zum Beispiel in Getreidekörnern und Kartoffeln vorzufinden. Pflanzliche Zellwände bestehen zu über 50 % aus Cellulose und Hemicellulose, letztere ist ein Gemisch aus Polysacchariden, das eine stützende Funktion in der Zellwand übernimmt.

Salicylsäure

Salicylsäure oder Salizylsäure ist ein chemischer Stoff mit fiebersenkender (antipyretischer) sowie schmerzlindernder (analgetischer) Wirkung. Salicylsäure kommt in Form ihres Methylesters in ätherischen Ölen und als Pflanzenhormon in den Blättern, Blüten und Wurzeln verschiedener Pflanzen vor und ist für die pflanzliche Abwehr von Pathogenen von Bedeutung. Ihren Namen bekam sie, da sie früher vor allem durch die oxidative Aufbereitung von Salicin, das in der Rinde verschiedener Weiden enthalten ist, gewonnen wurde.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Zitronensäure

Citronensäure (auch Zitronensäure) ist eine farblose, wasserlösliche Carbonsäure, die zu den Tricarbonsäuren und zu den Fruchtsäuren zählt. Neben der wasserfreien Variante existiert das Citronensäuremonohydrat (C6H8O7 · H2O), das pro Molekül Citronensäure ein Molekül Kristallwasser enthält. Die Salze und Ester der Citronensäure sind die Citrate. Ein Konstitutionsisomer der Citronensäure ist die Isocitronensäure.

Äpfelsäure

Äpfelsäure ist eine chemische Verbindung aus den Gruppen der Dicarbonsäuren und Hydroxycarbonsäuren, die als rechtsdrehende D- und als linksdrehende L-Äpfelsäure vorkommt. Äpfelsäure bildet ein farbloses, fast geruchloses, sauer schmeckendes, kristallines Pulver.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Zahnfleischentzündung Volksheilkunde
Das Zahnfleisch wird traditionell mit Erdbeersaft ausgespült, da die Pflanze adstringierende und antimikrobielle Eigenschaften besitzt.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Halsschmerzen Volksheilkunde
Erdbeeren gelten in der Volksheilkunde als hilfreich bei Halsschmerzen, da ihre Inhaltsstoffe entzündungshemmend wirken sollen.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Harnwegsinfekt Volksheilkunde
Die harntreibende Wirkung der Erdbeere wird traditionell zur Unterstützung bei Harnwegsinfekten genutzt, um die Ausscheidung zu fördern.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Rheumatische Beschwerden Volksheilkunde
Erdbeeren werden volksheilkundlich bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt, da ihnen eine entzündungshemmende und entsäuernde Wirkung zugeschrieben wird.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Magen-Darm-Grippe Volksheilkunde
Die mild adstringierenden Eigenschaften der Erdbeere gelten traditionell als hilfreich bei Magen-Darm-Beschwerden und leichtem Durchfall.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Herz-Kreislauf-Stärkung Volksheilkunde
Erdbeeren werden volksheilkundlich zur Herz-Kreislauf-Stärkung verwendet, da sie reich an Vitaminen und antioxidativen Stoffen sind.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Akne Volksheilkunde
Erdbeeren gelten in der Volksheilkunde als hilfreich bei Akne, da ihre Säuren und antimikrobiellen Stoffe die Hautgesundheit unterstützen sollen.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Entsäuerung Volksheilkunde
Trotz ihres säuerlichen Geschmacks gelten Erdbeeren volksheilkundlich als basenbildend und werden zur Entsäuerung des Körpers eingesetzt.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Gicht Volksheilkunde
Erdbeeren werden traditionell bei Gicht verwendet, da ihnen eine entsäuernde und harntreibende Wirkung zugeschrieben wird.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Fieber Volksheilkunde
Erdbeeren gelten volksheilkundlich als fiebersenkend und kühlend, weshalb sie traditionell bei erhöhter Temperatur gereicht werden.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Heißhunger Volksheilkunde
Der hohe Ballaststoff- und Wassergehalt der Erdbeere soll volksheilkundlich bei Heißhunger sättigend wirken und Blutzuckerspitzen vermeiden.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.

Blätter-Absud

Hilft bei

Andere Namen

KulturerdbeereAnanaserdbeere"Ananas" (österr.)

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeSchwangereTeepflanzeNahrungspflanzeObstVerzehrtauglichkeit EinfrierenEinmachenEntsaftenFermentierenGenussnahrungKochenRohkostTrocknenNützlingspflanze Pflanzen- und SamenhandelTechnische NutzungKosmetikWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungAckerpflanzealte KulturpflanzeBalkongartenBauerngartenpflanzeBeeteinfassungGartenpflanzezum Verwildern geeignetGenusspflanzeSymbolpflanzeZierpflanze
Blütenfarbe weißrosa
Blütezeit Erstfrühling | AprilVollfrühling | Mai
Wuchsform krautige Pflanze / Staude

Aussaat & Pflege

early spring

Blätter

first spring

Jungpflanzen

full spring

Boden

midsummer

Boden

midsummer
early autumn

Blätter

Nachbarn im Garten

Lade Nachbarschaftsgraph...

Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Rosaceae
Gattung
Fragaria
Ordnung
Rosales
Klasse
Magnoliopsida
Lebensform
Gras
Licht
8/10
Feuchtigkeit
4/10
Boden
6/10
pH-Wert pH 5.5 – 6.5

Verbreitung

Heimisch: BR, British Columbia, California, FI, NO, North America, Oregon, TR, Vermont-US, Washington Eingeführt: AT, Albania, Austria, BA, Baltic States, Belarus, Belgium, CZ, Central European Russia, Channel Is., Corse (Corsica), Czech Republic, DE, DK, Denmark, EE, East European Russia, El Salvador, England, Finland, Flemish Region, France, GB, Germany, Great Britain, Guatemala, Honduras, IT, Illinois, Inner Mongolia, Ireland, Italy, JP, Japan, Korea, LT, Lithuania, Malta, Netherlands, New York, North European Russia, Northern Ireland, Northwest European Russia, Norway, Pitcairn Is., RO, SE, SI, Scotland, South European Russia, Spain, Sweden, Switzerland, TR, Tadzhikistan, The Netherlands, Turkmenistan, Türkiye, Ukraine, Vermont, Wales, Walloon Region

Alternative deutsche Namen

Ananas-ErdbeereAnanaserdbeereErdbeereGarten-ErdbeereGartenerdbeereKultur-ErdbeereKulturerdbeere
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren