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Gänseblümchen | Bellis perennis

Gänseblümchen

Botanischer Name: 
Bellis perennis
andere Namen: 
Himmelsblume
andere Namen: 
Maßliebchen
andere Namen: 
Tausendschön
andere Namen: 
Augenblümchen
andere Namen: 
Balduraugen
andere Namen: 
Freyablümchen
andere Namen: 
Marienblümchen
andere Namen: 
Daisy
Ordnung: /
Unterfamilie:
Tribus:
Gattung: /
Art: Bellis perennis / Gänseblümchen
Kommt in Mitteleuropa wild bzw. ausgewildert vor: JA!
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Dieses scheinbar unscheinbare Blümchen wird nicht müde zu verkünden, dass nach harter Zeit sich wieder positive Lebenschancen bieten.  

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Nach der Schneeschmelze

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Erstes Frühlingssträußchen

Bild 1: Im Gänseblümchen zeigt sich das Leuchtende der Sonne.
Bild 2: Dieses scheinbar unscheinbare Blümchen wird nicht müde zu verkünden, dass nach harter Zeit sich wieder positive Lebenschancen bieten.  
Bild 3: Nach der Schneeschmelze
Bild 4: Erstes Frühlingssträußchen
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Bild 5: Sobald man mit seinem nackten Fuß 7 Gänseblümchen bedecken kann, ist der Frühling da!
Bild 6: Das majestätische Ischtar-Tor wurde mit Löwen- und Gänseblümchen-Mosaiken geschmückt.
Foto: Gryffindor
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    Alle Pflanzenteile des Gänseblümchens sind essbar und heilsam.

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    Freyas Blümchen, ein Liebesorakel: „Liebt mich, liebt mich nicht ..." Das letzte Blütenblatt bringt die Wahrheit zutage ;)

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    Dieses November-Sträußchen erinnert: Es wird wieder einen neuen Frühling geben!

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    Gänseblümchen im November

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    Zwei fleißige Rasenblüher: Gänseblümchen und Faden-Ehrenpreis

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    Verliebte Gänseblümchen

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    Spätherbst

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    Im Jahr darauf sind sie wieder da!

Oft getreten, richtet es sich immer wieder auf! Weder Rasenmäher noch Dunkelheit oder Kälte können es zerstören: Die scharfen Messer erreichen seine Grundrosette nicht, sondern bringen Licht und Luft in seinen Lebensraum. Vor der Dunkelheit schließt es sein Sonnenauge und öffnet es beim ersten Sonnenstrahl wieder, immer sich nach der Sonne ausrichtend (Heliotropismus). Beim Wintereinbruch blühend verkündet es: Ich weiß, das Unheil zerstört mich nicht, mein Leben geht weiter … Im Winter grünt es - auch unter der Schneedecke. Schmelzen Eis und Schnee, ist es wieder da!

Vielleicht ist diese seine positive, unbesiegbare Ausstrahlung der Grund, warum

  • ich mich über jedes Gänseblümchen freue und es auf Fabians Grab pflanzte,
  • es in der Gründonnerstagssuppe nicht fehlen darf,
  • es als Pflanze von Urgöttinnen - wie Ischtar und Freya (die es ihrem Sohn Baldur „vererbte“) - galt,
  • es gemeinsam mit Löwen in kräftigen Reihen das berühmte Ischtar-Tor (600 v. Chr.), ein antikes Weltwunder, schmückt,
  • Königsgräber in Ur (3000 v. Chr.) einen goldenen Kopfschmuck, der mit Gänseblümchen verziert ist, enthielten,
  • Ludwig IX., ein bedeutender europäischer Monarch des Mittelalters, es zusammen mit der Lilie in sein Wappen aufnahm,
  • es als Talisman für wichtige Arbeiten gilt, wenn es zur Sommersonnenwende gepflückt wurde.

Doch damit nicht genug: Es verschenkt Heilkräfte und bereichert unsere Speisen!

  1. Die Blüten werden für Tee (1 Esslöffel auf 250 ml Wasser) und Absud (für Umschläge) genommen, die ganze Pflanze samt Wurzel für Tinkturen. 

    Bereits Leonhart Fuchs nahm es in seine Kräuterbuch auf und empfahl es als Wundheilmittel und bei Gicht.

    Die Phytotherapie gibt ihm aufgrund der extrahierten Inhaltstoffe (Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, äth. Öle) Recht, denn das Gänseblümchen wirkt  durch die Gesamtheit seiner Inhaltsstoffe entwässernd, entschlackend, stoffwechselanregend, cholesterinsenkend, hautpflegend, entzündungshemmend, wundheilend, schleimlösend.

    Es wird angewendet bei

    • Bronchitis
    • Lungenbeschwerden
    • trockenem Husten
    • Halsschmerzen
    • Leberbeschwerden
    • überhöhten LDL-Cholesterinwerten
    • Harnwegsinfekten
    • Harnsteinen
    • Ekzemen
    • Prellungen
       
  2. Zu Teemischungen dazugemischt, bewirken die Saponine des Gänseblümchens, dass auch die Wirkstoffe der anderen Pflanzen vom Körper gut aufgenommen werden. Dafür eignen sich übrigens auch andere saponinhältige Pflanzen wie Wegerich, Schlüsselblumen, Efeu, Goldrute, Hafer, Königskerze, Birkenblätter…
     
  3. Direkt angewendet wird die kleine Heilerin als „Wiesenpflaster“ bei Insektenstichen: Ein sauberes (!) Gänseblümchen-Blatt zerknüllen und auflegen.
     
  4. Eine weitere, höchst angenehme Form der Direktanwendung von Gänseblümchen geschieht, wenn es, frisch oder kurz gekocht, auf unserem Speiseteller landet!
     
  5. Bellis perennis – die schöne Ausdauernde, die Widerstandskräftige, Zuversichtliche – ist auch ein Geschenk an unsere mentalen Kräfte:
    • Betrachten Sie die Pflanze, setzen sie sich mit ihr auseinander, meditieren Sie über sie und nehmen Sie eine ihrer aufbauenden Botschaften mit! 
    • Bitten Sie sie, Ihnen mit Hilfe der Sonnenmethode ihre Kräfte als Bachblüte zur Verfügung zu stellen!
Essbare Pflanzenteile:
alle oberirdischen Teile
Essbare Pflanzenteile:
Blätter
Essbare Pflanzenteile:
Blüten
Essbare Pflanzenteile:
Wurzel
Geschmack:
herzhaft
Geschmack:
herzhaft nussig
Sättigungswert:
Mittel
Aussehen

Blütenfarbe

  • weiß
    weiß
  • rosa
    rosa

Form der einzelnen Blüte

  • Blütenblätter kreisförmig angeordnet
  • Röhrenblüte

Blütenstand

  • Körbchen

Wuchshöhe

  • bis 0,15 m

Blütenduft

  • unangenehm
  • neutral

Stängel

  • aufrecht
  • behaart

Unterirdische Pflanzenteile

  • Flachwurzler
  • bildet Ausläufer

Blattadern

  • fiedernervig

Frucht

  • Achäne
  • Schließfrucht

Blattform

  • spatelförmig / spathulat
    spatelförmig / spathulat

Blattrand

  • ganzrandig
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT GIFTIGER PFLANZE
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT ESSBARER PFLANZE
Kultivierung
Lichtanspruch
  • Halbschattig
  • Sonnig
Wasserbedarf
  • Kommt mit Durststrecken gut zurecht.
Bevorzugte Erde
  • humusreich
  • verdichtet
Winterhärte
  • -29°C
Zehrer
  • Schwachzehrer
Lebenszyklus
  • ausdauernd
Kultivierungseigenschaft
  • schneckenresistent
Schlechte Nachbarn
Gesundheit
Wann Gänseblümchen pflanzen oder säen?
Hier finden Sie einen praktischen Pflanzkalender mit den richtigen Terminen und Pflegeanweisungen.

Erstfrühling / April

Alle oberirdischen Teile ernten Salatbeigabe, Suppe

Vollfrühling / Mai

breitwürfig säen

Hochsommer / dritte Juni Woche bis Anfang August

ernten
Ausgewachsene Pflanzen können das ganze Jahr über beerntet werden
Vorfrühling
März
  • Blätter, essbar, Nährwert: Mittel

    Roh und gekocht essbar, für Salate und Suppen, Gemüse und Aufstriche. Mild-nussiger Geschmack!
    Große Bedeutung im Volksglauben, marienverbunden.
    Medizinische Bedeutung wegen der Stoffwechsel anregenden Wirkung.

  • Blüten, essbar, herzhaft nussig, Nährwert: Mittel

    Vor allem zu Dekorationszwecken, aber auch für Tees, Aufstriche und Brote, "Nascherei" für Kinder.

Erstfrühling
April
  • Blätter, essbar, Nährwert: Mittel

    Roh und gekocht essbar, für Salate und Suppen, Gemüse und Aufstriche. Mild-nussiger Geschmack!
    Große Bedeutung im Volksglauben, marienverbunden.
    Medizinische Bedeutung wegen der Stoffwechsel anregenden Wirkung.

  • Blüten, essbar, herzhaft nussig, Nährwert: Mittel

    Vor allem zu Dekorationszwecken, aber auch für Tees, Aufstriche und Brote, "Nascherei" für Kinder.

Vollfrühling
Mai
  • Blätter, essbar, Nährwert: Mittel

    Roh und gekocht essbar, für Salate und Suppen, Gemüse und Aufstriche. Mild-nussiger Geschmack!
    Große Bedeutung im Volksglauben, marienverbunden.
    Medizinische Bedeutung wegen der Stoffwechsel anregenden Wirkung.

  • Blüten, essbar, herzhaft nussig, Nährwert: Mittel

    Vor allem zu Dekorationszwecken, aber auch für Tees, Aufstriche und Brote, "Nascherei" für Kinder.

Frühsommer
Juni
  • Blätter, essbar, Nährwert: Mittel

    Roh und gekocht essbar, für Salate und Suppen, Gemüse und Aufstriche. Mild-nussiger Geschmack!
    Große Bedeutung im Volksglauben, marienverbunden.
    Medizinische Bedeutung wegen der Stoffwechsel anregenden Wirkung.

  • Blüten, essbar, herzhaft nussig, Nährwert: Mittel

    Vor allem zu Dekorationszwecken, aber auch für Tees, Aufstriche und Brote, "Nascherei" für Kinder.

Hochsommer
Juli
  • Blätter, essbar, Nährwert: Mittel

    Roh und gekocht essbar, für Salate und Suppen, Gemüse und Aufstriche. Mild-nussiger Geschmack!
    Große Bedeutung im Volksglauben, marienverbunden.
    Medizinische Bedeutung wegen der Stoffwechsel anregenden Wirkung.

  • Blüten, essbar, herzhaft nussig, Nährwert: Mittel

    Vor allem zu Dekorationszwecken, aber auch für Tees, Aufstriche und Brote, "Nascherei" für Kinder.

Spätsommer
August
  • Blätter, essbar, Nährwert: Mittel

    Roh und gekocht essbar, für Salate und Suppen, Gemüse und Aufstriche. Mild-nussiger Geschmack!
    Große Bedeutung im Volksglauben, marienverbunden.
    Medizinische Bedeutung wegen der Stoffwechsel anregenden Wirkung.

  • Blüten, essbar, herzhaft nussig, Nährwert: Mittel

    Vor allem zu Dekorationszwecken, aber auch für Tees, Aufstriche und Brote, "Nascherei" für Kinder.

Frühherbst
September
  • Blätter, essbar, Nährwert: Mittel

    Roh und gekocht essbar, für Salate und Suppen, Gemüse und Aufstriche. Mild-nussiger Geschmack!
    Große Bedeutung im Volksglauben, marienverbunden.
    Medizinische Bedeutung wegen der Stoffwechsel anregenden Wirkung.

  • Blüten, essbar, herzhaft nussig, Nährwert: Mittel

    Vor allem zu Dekorationszwecken, aber auch für Tees, Aufstriche und Brote, "Nascherei" für Kinder.

Winter
Dezember, Jänner; Februar
  • Blätter, essbar, Nährwert: Mittel

    Roh und gekocht essbar, für Salate und Suppen, Gemüse und Aufstriche. Mild-nussiger Geschmack!
    Große Bedeutung im Volksglauben, marienverbunden.
    Medizinische Bedeutung wegen der Stoffwechsel anregenden Wirkung.

  • Blüten, essbar, herzhaft nussig, Nährwert: Mittel

    Vor allem zu Dekorationszwecken, aber auch für Tees, Aufstriche und Brote, "Nascherei" für Kinder.